Das im Bezug auf den Nordmeistertitel richtungsweisende Rückspiel zwischen den New Yorker Lions und den Kiel Baltic Hurricanes, können die  Braunschweiger nach harten Kampf letztendlich ebenfalls für sich mit 22:33 (0:7; 7:13; 0:6; 15:7) entscheiden. Damit haben die Löwen nun nicht nur die bestmögliche Ausgangssituation auf den Titel in der GFL Nord, sondern auch für das so wichtige Heimrecht in den anstehenden Play-Off Spielen.

WR 80 Jan Hilgenfeldt

Jan Hilgenfeldt, der großen Anteil am Sieg hatte (Foto: Fabian Uebe)

Das Spiel stand dabei in der Vorbereitung für die Lions von Head Coach Troy Tomlin unter keinem guten Stern. Zwar meldete sich Quarterback Casey Therriault wieder gesund zurück auf der Kommandobrücke, doch dafür fehlten mit den Wide Receivern Christian Bollmann und Nathaniel Morris auf Seiten der Offense, sowie mit Tissi Robinson, Simon Bohlmann und Jonathon Rollins in der Verteidigung, wichtige Spieler die zu ersetzen galt.
Das Spiel begann mit dem Kick-Off der New Yorker Lions in Person von Jan Hilgenfeldt und dem Return von Kiels Xavier Mitchell bis an die 30 Yard Linie. Mit Läufen über ihr Kraftpaket auf der Runningback Position Christoper McClendon und Xavier Mitchell, sowie Quarterback Jared Stegman, arbeiteten sich die Hausherren bis an die Braunschweiger 19 Yard Linie heran. Dort musste sich der Angriff der Kieler mit einem Fieldgoalversuch über 39 Yards begnügen, da unter anderem Braunschweigs Linebacker Roni Salonen Kiels Spielmacher Stegman im Vorfeld für Raumverlust zu Boden brachte. Der Fieldgoalversuch der Hurricanes scheiterte und somit übernahm der Angriff der Lions in guter Feldposition erstmalig den Ball. 

Mit drei vollständigen Pässen auf Jan Hilgenfeldt, einen auf Niklas Römer und vier Läufen von David McCants, überbrückte die Offense der Lions unter Führung von Casey Therriault nahezu das gesamte Feld und David McCants brachte mit einem Lauf aus vier Yards Entfernung abschließend die Lions mit 0:7 (PAT T. Goebel) in Führung. Doch auch die Hausherren hatten ihre Hausaufgaben gemacht und konterten umgehend.

Neben McClendon war es die Kombination Stegman auf Mitchell, die der Passverteidigung der Löwen Kopfschmerzen bereitete unter u.a. mit einem Pass über fast 50 Yards bis tief in die Hälfte der Braunschweiger voran brachte. Den 7:7 (PAT T. Albrecht) Ausgleich erzielte schließlich Christopher McClendon kurz nachdem Wechsel ins zweite Spielviertel, mit einem seiner kraftvollen Läufe aus sechs Yards Entfernung. Doch sollten das die einzigsten Punkte für die Gastgeber in der ersten Halbzeit bleiben, denn der zweite Spielabschnitt wurde klar von New Yorker Lions dominiert.   

Bereits im nächsten Angriffsdrive der Löwen konnten diese abermals in Person von David McCants mit einem Lauf über sieben Yards zum 7:13 (PAT nicht gut) aus Kieler Sicht punkten. Vorausgegangen waren Läufe über 40 Yards von McCants und Passfänge von Hilgenfeldt und Römer. Nach einem erfolglosen Drive der Hurricanes gehörte die folgende Angriffsserie Braunschweigs Wide Receiver Jan Hilgenfeldt. Mit Passfängen für einen Raumgewinn von über 60 Yards überbrückte er nahezu im Alleingang das Feld und erhöhte die Führung für seine Farben mit einem Touchdown, nach einem Pass über 16 Yard von Casey Therriault, auf 7:20 (PAT T. Goebel).
Bei noch etwas mehr als zwei Minuten verbleibender Spielzeit bis zur Halbzeit schickten sich die Baltic Hurricanes noch einmal in Richtung Braunschweiger Endzone aufzubrechen, doch sorgte Braunschweigs Passverteidiger Tim Unger mit der ersten Interception des Spiels für den Schlusspunkt des ersten Spielabschnitts.

Nach der Pause erhielt erneut der Angriff der Löwen den Ball und bewegte diesen bis neun Yards vor die Endzone der Hurricanes. Neben einem sehenswerten Catch von Justus Holtz, war es Jan Hilgenfeldt überlassen mit einem angetäuschten Punt einem Raumgewinn von fast 50 Yards zu erzielen. Das 7:23 erzielte Tobias Goebel mit einem 26 Yard Fieldgoal. Die Defense der Braunschweiger konnte, u.a. durch einem Tackle für Raumverlust von Christopher Cauvet gegen Kiels Runningback McClendon. die Offense der Gastgeber in Schach halten und somit ihrem Angriff abermals die Möglichkeit auf weitere Punkte verschaffen.

Erneut war es abermals die Kombination Casey Therriault auf Jan Hilgenfeldt die für den größten Raumgewinn sorgte. Das 7:26 besorgte Tobias Goebel mit seinem zweiten Fieldgoal des Spiels, dieses Mal aus 22 Yard.
Mit diesem Spielstand wechselten die Teams ins vierte und letzte Spielviertel und es wurde noch einmal spannend. Vorbereitet durch Kiels Arbeitstier McClendon, der sein Team fast im Alleingang bis tief in die Spielfeldhälfte der Braunschweiger brachte, war es Xavier Mitchell, nach einem 36 Yard Pass von Jared Stegman, der das 14:26 (PAT T. Albrecht) erzielte. Auch die Verteidigung der Kieler stand ihrem Angriff in nichts nach und machte nun ordentlich Druck und zwang die Lions zum Punt.

Mit dem vorherigen Score im Rücken witterten die Hausherren noch einmal die mögliche Chance, den Vorsprung der Lions weiter zu verkürzen und das schon scheinbar entschiedene Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Erneut war es Xavier Mitchell, der sein Team in Scoring Reichweite an Braunschweigs 17 Yard Linie brachte. Doch nach drei unvollständigen Pässen in Folge war es schließlich Lions Defense Back Lars Steffen, der den ausgespielten vierten Versuch der Kieler in der eigenen Endzone abfing und somit der aufkeimenden Hoffnung der Kieler ein jähes Ende bereitete.

Den Sack endgültig zu Gunsten der New Yorker Lions zu machte Quarterback Casey Therriault mit einem Pass über 59 Yards auf Justus Holtz zum 14:33 (PAT T. Goebel). Zwar gelang den Kiel Baltic Hurricanes in den letzten Minuten des vierten Spielviertel durch Christopher McClendon noch die Korrektur des Spielstands auf 22:33 (TPC P. Schulz), doch das Spiel war da bereits zu Gunsten der Braunschweiger entschieden.
Damit bleiben die Löwen von Head Coach Troy Tomlin auch in ihrem neunten GFL Spiel der Saison 2017 siegreich und können eine sieben Spiele andauernde Phase von schweren Spielen (Eurobwowl, jeweils Hin- und Rückspiel gegen die Dresden Monarchs, die Berlin Rebels und die Kiel Baltic Hurricanes) abschließen.

Lange auf ihren Sieg ausruhen können sich die Braunschweiger aber nicht, den bereits am kommenden Sonntag (6. August, Kick-Off 15 Uhr, PreGame-Party ab 13 Uhr) sind mit den Cologne Crocodils das bisherige Überraschungsteam der GFL Nord zu Gast im Eintracht-Stadion in Braunschweig.

Scoreboard
00:07     4 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T.Goebel)
07:07     6 Yard TD-LAuf C. McClendon (PAT T. Albrecht)
07:13     7 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T.Goebel)
07:20   16 Yard TD-Pass C. Therriault auf J. Hilgenfeldt (PAT T. Goebel)
07:23   26 Yard Fieldgoal T. Goebel
07:26   22 Yard Fieldgoal T. Goebel
14:26   36 Yard TD-Pass J. Stegman auf X. Mitchell (PAT T. Albrecht)
14:33   53 Yard TD-Pass C. Therriault auf J. Holtz (PAT T. Goebel)
22:33     1 Yard TD-Lauf C. McClendon (TPC P. Schulz) 
 
Holger Fricke - New Yorker Lions
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