GFL + GFL2 (Nord)

Für das Herrenteam ging es gestern zum Abschluss des Footballwochenendes in die Landeshauptstadt Niedersachens. Dort wurden sie von den Spartans in Empfangen genommen, die nach der 14:12 Niederlage aus dem Auftaktspiel auf eine Revanche aus waren.

Patrick Poetsch wieder mit einem Touchdown für die Paladins erfolgreich (Foto: Nick Jungnitsch)Patrick Poetsch wieder mit einem Touchdown für die Paladins erfolgreich (Foto: Nick Jungnitsch)

Das die Aufsteiger dieses Vorhaben ernst meinten, zeigte sich bereits früh im Spiel. Im ersten Spielzug der Paladins Offense eroberte die Spartans Defense nicht nur den Ball, sondern trug ihn selbst zum Touchdown zurück (07:00, PAT erfolgreich). Für die Klingenstädter mittlerweile „business as usual“ und so wurde der frühe Rückstand durch einen Touchdown von Patrick Poetsch schnell wieder aufgeholt (07:07, PAT Daniel Rennich). Die Gastgeber aus Hannover konterten allerdings umgehend und stellten mit einem weiteren Touchdown auf 13:07 (PAT nicht erfolgreich).

Diesen glich Dwight Caulker aus und Daniel Rennich sorgte mittels Extrapunkt für die vorübergehende Führung- 13:14.Das Tempo des punktereichen Auftaktviertels zogen beide Teams nun sogar nochmal an. Zunächst baute Daniel Rennich die Führung via Field Goal auf 13:17aus, jedoch gingen die Hannoveraner kurze Zeit später durch einen Lauf ihres Quarterbacks erneut mit 20:17 (PAT erfolgreich) in Führung. Die Gastgeber legten sogar mit einem langen Pass nach und erhöhten auf 27:17 (PAT erfolgreich). Der Vorsprung sollte aber nicht lange anhalten- Daniel Rennich trug den Kickoff postwendend zum Touchdown zurück und verkürzte auf 27:24 (PAT Daniel Rennich).

Selbst damit sollte im zweiten Quarter nicht genug sein: Die Spartans zogen erneut durch einen Pass auf 34:24 (PAT erfolgreich) davon und Danny Farley zog mit einem Touchdown Pass auf Thilo Lindenberg (PAT Daniel Rennich) zum 34:31 nach. Damit ging es mit dem bis dato punktereichsten Score der Saison in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel schienen beide Verteidigungslinien das Geschehen nun besser unter Kontrolle zu haben. Dem stark aufspielenden Hannoveraner Quarterback wurden nun von einer dominanteren Defense seine Grenzen aufgezeigt. Im Gegenzug fand Danny Farley dafür mit Brice-Jacques André Cocquin seinen nächsten Receiver in der Endzone. 34:38 (PAT Daniel Rennich) lautete der Score mit dem die Teams nun in das letzte, entscheidende Spielviertel gingen.

Dort sah es zunächst gut für die Spartans aus, die mit einem 14-Yard Run die Führung zurückeroberten (41:38, PAT erfolgreich). Das Schlusswort hatte dann aber doch die Solinger Offense: Kurz vor Schluss fand der gut aufgelegte Danny Farley mit Lars Wünnenberg ein freies Ziel in der Endzone! 41:44 war damit der Endstand in einem weiteren turbulenten, bis zur letzten Sekunde spannenden Spiel der Paladins.

Matchwinner Wünnenberg war heilfroh nach Abpfiff: „Hannover hat heute stark dagegen gehalten und wir haben uns schwer getan das Spiel für uns zu entscheiden. Das ich am Ende meine Chance nutzen konnte um dem Team zum Sieg zu verhelfen, macht mich gerade glücklich.“ HC Cevin Conrad betonte heute die Vielseitigkeit seines Teams: „Wir haben heute Touchdowns von 6 verschiedenen Spielern gesehen, dieser Sieg wurde heute also wahrlich auf vielen Schultern getragen. Wir waren voll fokussiert darauf das Spiel heute zu gewinnen und in den entscheidenden Situationen eiskalt. Das war Teamsport vom feinsten.“

Die nächste Auswärtsreise führt am kommenden Samstag noch einige Kilometer weiter nördlich. In Hamburg sind auch die Huskies auf Revanche aus, nachdem sie in Solingen einen sicher geglaubten Sieg in letzter Sekunde wieder hergaben. Kickoff ist um 16:00 im Hammer Stadion in Hamburg.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Niklas Schopphoff - Solingen Paladins

 

 

Bewertung: 5 / 5

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Trotz widriger Wettervorhersagen konnte der Kickoff zum "Neue Rostocker Wohnungsgenossenschaft Gameday" gegen die Troisdorf Jets pünktlich um 16:00 Uhr erfolgen. Die 515 Zuschauer, die sich trotz Unwetterwarnung im Rostocker Leichtathletikstadion versammelt hatten, sahen das beste Viertel ihrer Griffins in der bisherigen Saison und den dritten Sieg in Folge. Touchdowns durch Jermichael Selders, Christopher Jeffrey Griggs und zweimal Chiam James stellten die Weichen bereits früh auf Sieg, denn auch Defense der Greifen agierte konzentriert und stoppte jeden Drive der Gäste direkt nach 3 Versuchen – 28:0 nach 12 gespielten Minuten.

ROSTOCK GRIFFINS Foto:  G Rosenow- Griffins Media TeamROSTOCK GRIFFINS Foto: G Rosenow- Griffins Media Team 

Viertel Nummer 2 begann mit einer Interception durch Lucas Gunkel, doch die Offense der Griffins konnte daraus kein Kapital schlagen und ließ die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Auch die Defense schien sich nun etwas auf der hohen Führung auszuruhen, was die Gäste durch einen sehenswerten langen Touchdown-Pass zum 28:7 Anschluss nutzen konnten. Ein konzentrierter Drive der Griffins zum Ende der 1.Halbzeit brachte die 35:7 Führung und damit für die zweite Halbzeit auch die Möglichkeit, in beiden Mannschaftsteilen den Ergänzungsspielern Spielzeit und damit auch Spielpraxis zu geben, was sich im weiteren Saisonverlauf noch als sehr wertvoll erweisen könnte.

 
Nachdem die Defense den ersten Drive in Halbzeit 2 der Jets direkt stoppen konnte, krönte Receiver Chiam James seine Leistung mit dem dritten Touchdown des Tages zur 42:7 Führung. Im weiteren Verlauf der Partie gelang den Gästen aus Troisdorf lediglich noch der 42:14 Anschluss durch einen eroberten Fumble in der Endzone der Griffins, nachdem zuvor Lucas Gunkel mit seiner zweiten Interception des Spiels an der 1-Yard Linie die Offense in sehr schwieriger Feldposition aufs Feld schickte. Der Schlusspunkt war dem Quarterback der Griffins Christopher Jeffrey-Griggs überlassen, der mit einem spektakulären Lauf über 54 Yards für den 49:14 Endstand sorgte. Respekt gebührt dem Team der Troisdorf Jets, welches zu keiner Zeit zurücksteckte und den Griffins trotz hoher Führung alles abverlangte.
Nächster Gegner der Greifen sind am kommenden Sonntag auswärts die Hannover Spartans, wenn man um 15:00 Uhr zum Rückspiel antritt, bevor die Greifen dann am 29. Juni zum letzten Heimspiel vor dem Sommerpause einladen. Gegner im Nordderby und "S+T Fassaden GmbH Gameday" sind dann die Lübeck Cougars, ein Duell, welches in den vergangenen zwei Spielzeiten immer für spektakuläres sorgte. Kickoff dann aufgrund des Familiensportfestes zuvor 18 Uhr.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins

 

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28 Stunden, Stau in Hamburg, eine Gewitterwarnung, eine Niederlage und ein freigeschleppter Bus – so lässt sich der vergangene Spieltag der Troisdorf Jets am besten zusammenfassen. Zur weitesten Auswärtsfahrt des Jahres nach Rostock startete die Mannschaft von Head Coach Andreas Heinen bereits um 4 Uhr morgens vom Treffpunkt aus. Während der erste Teil der Strecke noch relativ entspannt verlief, sorgte ein Stau rund um Hamburg für eine ordentliche Verzögerung. Zeitgleich kam die telefonische Info von den Rostock Griffins, dass der Kickoff aufgrund akuter Unwetterwarnungen eventuell auf 17 Uhr verschoben werden müsste, was den unfreiwillig unter Zeitdruck stehenden Jets gar nicht so unrecht gewesen wäre. Vor Ort stellte sich das Gewölk aber wesentlich harmloser dar, so dass es beim ursprünglichen Termin von 16 Uhr blieb.

Heisman Johnson (links) und Tim Manns konnten sich über Punkte für ihr Team freuen.Heisman Johnson (links) und Tim Manns konnten sich über Punkte für ihr Team freuen

Das wiederum sorgte nun für Hektik bei den Jets, die mit einer Stunde Verspätung erst um 14:30 Uhr am Rostocker Leichtathletik-Stadion eintrafen. Für eine adäquate Spielvorbereitung blieb daher kaum Zeit und das machte sich direkt im ersten Quarter deutlich bemerkbar. Während die Jets mit ihren Köpfen offenbar noch im Stau auf der Autobahn waren, legten die Griffins mit Vollgas los und punkteten im Minutentakt. Da bei den Troisdorfern auf beiden Seiten des Balles keine wirklich Gegenwehr zu sehen war, stand es nach dem ersten Viertel bereits 28:0 für die Hansestädter.

Running Back Jermichael Selders, zweimal Wide Receiver Chiam James und Quarterback Christopher Jeffrey sorgten gemeinsam mit Kicker Eric Rohde für die Punkte.

Auch im 2. Quarter ging es für die Griffins zunächst rasant weiter. Lucas Gunkel konnte einen Pass von Jets-Quarterback Jannik Nowak abfangen und bis in die Endzone zurücktragen. Doch aufgrund einer Strafe zählte der Touchdown nicht. Im nächsten Drive machte es Nowak dann deutlich besser und fand seinen Wide Receiver Tim Manns für einen sehenswerten Touchdown über 50 Yards. Den Extrapunkt verwandelte Kicker Dennis Schwartz zum 7:28 aus Sicht der Troisdorfer.

Nur wenig später stellte Jermichael Selders, der starke Running Back der Rostocker, den alten Abstand aber wieder her (35:7, PAT Rohde).

Nach der Pause dominierten dann die Defensivreihen beider Teams das Spiel, so dass die Zuschauer im Rostocker Leichtathletik-Stadion in beiden Vierteln nur noch drei Touchdowns zu sehen bekamen. Den ersten davon brachten erneut die Griffins auf das Scoreboard durch einen Pass von Jeffrey auf den wendigen Wide Receiver Chiam James (42:7, Pat Rohde).

Dann holte sich auch die Jets-Defense eine mehr als verdiente Belohnung ab. Kurz nachdem Lucas Gunkel erneut einen Pass der Troisdorfer abfangen und an der eigenen 1 Yard-Linie sichern konnte, schlug Defense Tackle Nick Meyers im nächsten Spielzug dem Rostocker Quarterback den Ball aus den Händen. Am schnellsten reagierte nun Defense End Heisman Johnson, der sich in der Endzone auf den Ball warf und so mit seinen Teamkollegen einen coolen Touchdown feiern konnte (14:42, PAT Schwartz).

Für die Jets kamen nun nacheinander die beiden Quarterbacks Nick Schaper und Marvin Kunkel aufs Feld und beide machten ihre Sache richtig gut. Auch wenn es für einen weiteren Jets-Touchdown nicht gereicht hat, gab es doch eine Menge starker Aktionen, die von den Coaches und Teamkollegen an der Sideline entsprechend gefeiert wurden.

Den sportlichen Schlusspunkt unter die Partie, die für die Jets eindeutig im 1. Quarter verloren ging, setzte dann noch einmal Griffins-Quarterback Christopher Jeffrey zum 49:14-Endstand (PAT Rohde).

Für die Jets war der Tag damit aber noch lange nicht gelaufen, denn unglücklicherweise fuhr sich der Bus beim Wenden neben dem Stadion fest und musste anschließend von einem Spezialunternehmen freigeschleppt werden. Damit verzögerte sich die Heimreise um knappe vier Stunden, so dass die Spieler, Betreuer und Coaches mitsamt einer nächtlichen Raubtierfütterung an der Autobahnraststätte erst um 9 Uhr am Sonntagmorgen wieder in Troisdorf eintrafen.

Am kommenden langen Feiertagswochenende haben die Jets spielfrei und können sich so gezielt auf den Mitaufsteiger Hannover Spartans vorbereiten. Die Spartaner sind am 29. Juni beim 2. American Day der Troisdorf Jets zu Gast im Aggerstadion (KO 16 Uhr).

Rostock Griffins vs. Troisdorf Jets 49:14 (28:0/7:7/7:7/7:0)

07:00 Lauf Selders (3 Yards, PAT Rohde)
14:00 Pass James (Jeffrey, PAT Rohde)
21:00 Lauf Jeffrey (1 Yard, PAT Rohde)
28:00 Pass James (Jeffrey, 20 Yards, PAT Rohde)
28:07 Pass T. Manns (Nowak, 50 yards, PAT Schwartz)
35:07 Lauf Selders (5 Yards, PAT Rohde)
42:07 Pass James (Jeffrey, 20 Yards, PAT Rohde)
42:14 Fumble Recovery Touchdown Johnson (PAT Schwartz)
49:14 Lauf Jeffrey (PAT Rohde)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.

 

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Knapp 1.000 Zuschauer im Potsdamer Sportpark am Luftschiffhafen, sahen eine Woche nachdem überlegenden Sieg der Potsdam Royals gegen die Amsterdam Crusaders im Eurobowlfinale ein Team der Hausherren, welches überraschend deutlich sich den New Yorker Lions geschlagen geben musste. Zum Ende der Partie stand eine klare 7:46 (0:27; 0:7; 7:7; 0:5) Niederlage für die Potsdam Royals auf dem Scoreboard und die Erkenntnis, das es noch ein weiter Weg für die Gastgeber ist, wirklich in der europäischen Spitze im American Football anzukommen.

DE 99 Dominic Siegel Die Offense der Potsday Royals hatte heute gegen die starke Defense der Lions keine Chance - DE 99 Dominic Siegel (Foto: Fabian Uebe)

Das Spiel in den ersten beiden Spielviertel ist eigentlich schnell erklärt. Die Potsdam Royals bekamen kein Bein auf die Erde und fanden nicht ins Spiel, um gegen die bärenstark agierende Braunschweiger Defense nur ansatzweise in Scoring Reichweite zu gelangen. Einzig Runningback Gennadiy Adams sorgte immer mal wieder vereinzelt für einige Yards Raumgewinn konnte sich aber nicht, wie teilweise noch Hinspiel in Braunschweig Ende Mai, durchsetzen. Potsdam Royals neuer amerikanischer Spielmacher Samuel Straub bemühte sich sichtbar Mittel und Wege zu finden seine Receiver anzuspielen, war aber zumeist mehr auf der Flucht vor der heranstürmenden Verteidigung der Lions, als dass er Zeit fand sich eine freie Anspielstation zu suchen.

Anders dagegen agierten die Löwen auf beiden Seiten des Balls. Mit einer eher ungewöhnlichen Formation für die Offense der Braunschweiger, in der gleich zwei Tight Ends mit Nicolai Schumann und Robin Sebeille, von Beginn an mit die Laufwege für den gut aufgelegten Christopher McClendon blockten, überraschte Head Coach Troy Tomlin die sonst so üblicherweise solide stehende Abwehr der Royals. 

Nachdem die Royals sich schnell im ersten Drive vom Ball trennen mussten, führte Löwen Quarterback Brandon Connette seine Offense mit nur wenigen Spielzügen über das gesamte Feld. Die Hauptlast trug dabei Christopher McClendon, der final auch mit einem sieben Yard Lauf, die ersten Punkte zur 0:7 (PAT T. Goebel) Führung für die New Yorker Lions erzielte. Nur kurze Zeit später und nach einem weiteren erfolglosen Angriffsdrive der Gastgeber, dauerte der Aufenthalt des Braunschweiger Angriffs auf dem Feld nur einen Spielzug. Brandon Connette bediente Nicolai Schumann mit einem präzisen Pass, den dieser nahezu ungehindert über 51 Yards zum 0:14 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Potsdamer trug. Immer noch im ersten Spielviertel sollte es für die Potsdamer nicht besser werden. Einen langen Passversuch von Quarterback Samuel Straub fing Löwen Safety Jamaal White ab und trug den Ball über 70 Yards zum 0:20 (PAT geblockt) bis in die Endzone der Hausherren zurück. Doch auch das sollte nicht der Schlusspunkt an Punkten für die New Yorker Lions im ersten Spielabschnitt sein. Nachdem die starke Braunschweiger Verteidigung den Angriff der Royals abermals stoppte, brauchte Braunschweigs Runningback Christopher McClendon nur zwei Spielzüge, um abschließend mit einem 46 Yard Lauf des erste Quarter mit einer 0:27 (PAT T. Goebel) Führung für die Löwenstädter zu beenden. 

Im zweiten Spielviertel nahmen die New Yorker Lions merklich den Fuß vom Gaspedal und schalteten einen Gang zurück. Für die Potsdam Royals änderte sich aber nichts. Nach wie vor fanden die Potsdamer kein Mittel gegen Verteidigung der Löwen und somit brachten sie auch keine Punkte auf das Scoreboard. Im Angriff der Löwen ging es nun auch langsamer voran und es kam der ein oder andere Punt dazu. Einen dieser Punts nutzte der beim heutigen Spiel der Löwen designierte Punter Jan Hilgenfeldt, um mit einem beherzten Lauf über 26 Yards ein neues First Down für sein Team zu erzielen. Erfolgreicher Abschluss des Drives war ein 31 Yard Pass von Brandon Connette auf Micky Kyei zum 0:34 (PAT T. Goebel) Halbzeitstand. 

thumb DE 46 Evans YeboahDE 46 Evans Yeboah - Foto: Fabian Uebe

Nach der Halbzeitpause setzten die New Yorker Lions nahtlos dort an, womit sie zum Ende des zweiten Spielviertel aufgehört hatten, nämlich mit weiteren Punkten. Nach Läufen von Brandon Connette und Christopher McClendon, fand Brandon Connette seinen Ballfänger Justus Holtz mit einem 42 Yard Pass im Backfield der Potsdam Royals, den dieser zum 0:41 (PAT T. Goebel) ungehindert in die Endzone der Royals trug. Doch wer meinte, dass die Potsdam Royals sich nun vollständig aufgeben würden, sah sich getäuscht. Denn ganz ohne Punkte wollten die Hausherren jetzt doch nicht das Spiel hergeben. Mit zwei Pässen fast über das gesamte Feld, überlisteten Royals Quarterback Samuel Straub und Wide Receiver Keevan Lucas die Abwehr der Löwen und brachten damit ihr Team endlich zum 7:41 (PAT H. Werner) Ende des dritten Viertel auf das Scoreboard.

Bei den New Yorker Lions erhielten jetzt auch die Neuzugänge Quarterback Sonny Weishaupt und Runningback / Wide Receiver Méril Zero erste Einsatzzeit. Das vierte und letzte Spielviertel startete mit den nächsten Punkten für die New Yorker Lions. Verantwortlich Linebacker Basil Jackson, der Potsdam Royals Ballträger Moritz Sommer in dessen eigener Endzone für einen Safety, zum 7:43, zu Boden brachte. Denn Endstand zum 7:46 stellte endgültig Lions Kicker Tobias Goebel mit einem 40 Yard Fieldgoal her, nachdem die Defense der Braunschweiger den Angriff der Potsdamer weiterhin auch in Quarter vier in Schach hielt. Damit bleiben die New Yorker Lions auch im sechsten Spiel der GFL Saison 2019 ohne Niederlage und stehen gemeinsam mit den ebenfalls noch ungeschlagenen Hildesheim Invaders an der Spitze der GFL Nord. Zumindest bis zum nächsten Wochenende, denn dann kommt es im Braunschweiger Eintracht Stadion zum Showdown zwischen den beiden aktuell besten Teams im Norden der GFL.

Scoreboard

00:07      7 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
00:14    49 Yard TD-Pass B. Connette auf N. Schumann (PAT T. Goebel)
00:20    70 Yard Interception-Return-TD J. White (PAT T. Goebel)
00:27    46 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
00:34    31 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (PAT T. Goebel)
00:41    42 Yard TD-Pass B. Connette auf J. Holtz (PAT T. Goebel)
07:41    15 Yard TD-Pass S. Straub auf K. Lucas (PAT H. Werner) 
07:43    Safety B. Jackson 
07:46    40 Yard Fieldgoal T. Goebel

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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Die Hamburg Huskies haben das Rückspiel gegen die Lübeck Cougars mit 28:29 verloren. Vor 611 Zuschauern im heimischen Stadion Hammer Park reichte eine starke Anfangsphase am Ende nicht aus. Nur sieben Tage nach dem Hinspiel in Lübeck, dass die Huskies mit 07:21 verloren, gab es im Rückspiel eine erneute Niederlage im Duell der Hanseaten.

Hamburg Huskies Helm

Zu Beginn des Spiels starteten die Hausherren überzeugend. Direkt in der ersten Angriffsserie führte Quarterback Moritz Maack seine Jungs mit gut platzierten Pässen über das Feld, ehe der wieder genesene US-Running Back Ja Vontae Hence den Ball aus fünf Yards Entfernung in die Endzone lief. Auch die Defense war von Play eins voll da. Im ersten Spielzug der Lübecker kam Defensive Tackle André Rieckenberg durch eine Lücke und sackte den Lübecker Quarterback Quentin Williams, der den Ball verlor. Daniel Rotärmel nahm den Ball für die Huskies auf und trug ihn bis an die gegnerische 3-Yard-Linie. Von dort aus war es erneut Hence, der den Ball in die Endzone trug und für die 14:00-Führung sorgte. Im zweiten Quarter fanden dann auch die Lübecker besser ins Spiel. Mit einem langen Pass in die Endzone erzielten sie ihre ersten Punkte. Und erneut war es die Defense der Huskies, die eine Antwort parat hatte, im nächsten Drive der Cougars fing Timo Knoll den Ball ab und trug ihn zum Touchdown zurück. Kurz vor der Halbzeitpause fanden die Gäste dann erneut eine Schwachstelle in der sonst so dominanten Hamburger Verteidigung und sorgten mit einem langen Pass für den 21:13 Halbzeitstand.

Das dritte Viertel startete recht unspektakulär, da beide Defenses stark aufspielten. Das änderte sich allerdings kurz vor Ende des Quarters, als Quarterback Moritz Maack nach einem längeren Drive aus 10 Yards Entfernung seinen Receiver Finn Appelt in der Endzone fand. Im direkten Anschluss punkteten auch die Cougars mit einem Pass und nach einer erfolgreichen 2-Point-Conversion lagen sie nur noch mit sieben Punkten zurück. Dann verfielen die Hamburg Huskies wieder in alte Muster. Die Offense geriet ins Stocken, was vor allem an einer Vielzahl an Strafen lag, die immer wieder Spielzüge mit großen Raumgewinnen und sogar einen Touchdown negierten. Kurz vor Schluss erzielten die Lübecker dann einen weiteren Touchdown und gingen mit einer weiteren 2-Point-Conversion mit 28:29 in Führung. Der anschließende Kickoff Return wurde von Jean-Claude Madin-Cerezo, der erneut in starkes Spiel ablieferte, zwar bis an die Lübecker 40 Yard Linie zurückgetragen, doch auf Grund einer Strafe starteten die Huskies an der eigenen 10 Yard Linie. Die letzte Angriffsserie der Huskies endete dann 20 Sekunden vor Schluss mit einer Interception von Maack und so konnten die Cougars abknien und die restlichen Sekunden ablaufen lassen. 

Head Coach Kendral Ellison zeigte sich nach dem Spiel sichtlich enttäuscht: „Es fühlt sich fast wie ein Rückschritt an. Wie bereits in den ersten beiden Spielen der Saison haben wir zwar geführt, das Spiel am Ende aber aus der Hand gegeben. Wir müssen daran arbeiten, solche Spiele nach Hause zu bringen. Heute haben wir unsere Fehler zu den schlechtesten Momenten gemacht und somit immer wieder Punkte zugelassen. Die Cougars haben ein großartiges Spiel gespielt und einen Weg gefunden zu gewinnen!“

 

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Kevin Kaschner - Hamburg Huskies

 

 

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Unterkategorien

GFL Nord 2019: NewYorker Lions Braunschweig, Dresden Monarchs, Kiel Baltic Hurricanes, Hildesheim Invaders, Berlin Rebels, Potsdam Royals und Cologne Crocodiles

GFL2 Nord 2019: Rostock Griffins, Elmshorn Fighting Pirates, Hamburg Huskies, Troisdorf Jets, Lübeck Cougars, Langenfeld Longhorns, Hannover Spartans und Solingen Paladins

Vereine aus der GFL Nord in der BIG6: NewYorker Lions Braunschweig und Berlin Adler

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GFL2 Nord 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Elmshorn Fighting Pirates 6 +200 12
2. Rostock Griffins 6 +83 10
3. Lübeck Cougars 6 +21 8
4. Solingen Paladins 6 -25 8
5. Hamburg Huskies 7 +56 6
6. Langenfeld Longhorns 7 -41 6
7. Hannover Spartans 7 -98 2
8. Troisdorf Jets 7 -196 0

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