GFL Nord

GFL Nord 2019: NewYorker Lions Braunschweig, Dresden Monarchs, Kiel Baltic Hurricanes, Hildesheim Invaders, Berlin Rebels, Potsdam Royals und Cologne Crocodiles

Bei besten Footballwetter und vor einer großen Anzahl Braunschweiger Fans, besiegte das Team der New Yorker Lions die Berlin Rebels im Berliner Mommsenstadion, letztendlich verdient mit 12:29 (0:2; 12:6; 0:7; 0:14). Dabei entbrannte vor allem in der ersten Halbzeit ein harter Kampf zwischen beiden Mannschaften auf Augenhöhe, aus dem der Gastgeber, zumindest zur Halbzeit, als Sieger den Platz verließ.

RB 3 Christopher McClendonRB 3 Christopher McClendon (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: ©Karsten Reißner)  

Das Spiel begann mit dem Kick-Off der New Yorker Lions durch Kicker Tobias Goebel. Beginnend von der eigenen 26 Yard Linie, taten sich die Berlin Rebels anfänglich gegen die stark agierende Defense der Braunschweiger schwer und mussten sich schnell wieder vom Angriffsrecht trennen. Aber auch die Offense der Löwen um Spielmacher Brandon Connette hatte ihre Schweierigkeiten und musste sich nach nur wenigen Versuchen, ebenfalls bereits wieder vom Ball trennen.  Der Punt von Christian Bollmann zwang die Rebels, tief in der eigenen Spielfeldhälfte an der 10 Yard Linie zu starten. Nach zwei verunglückten Spielzügen, die jeweils in einem Raumverlust endeten, war es letztendlich Löwen Linebacker Johnathan Falk, der Rebels Quarterback Terrell Robinson für die 0:2 Führung zum Safety zu Boden brachte. 

Bis zum Ende des ersten Spielabschnitts taten sich beide Angriffsabteilungen schwer, sich gegen die jeweils zum Teil überragend agierenden Verteidigungsreihen durchzusetzen. Erst kurz nachdem ersten Seitenwechsel zu Beginn des zweiten Quarters, gelang es dem Angriff der New Yorker Lions sich über das Feld Richtung Berliner Endzone zu bewegen. Mit Läufen von Christopher McClendon und Brandon Connette, einen Pass auf Justus Holtz und einer Strafe gegen die Hausherren, arbeiteten sich die Löwen bis tief in die Hälfte der Rebels voran. Final war es dem Quarterback Brandon Connette selbst überlassen, unaufhaltsam über 34 Yards in die Endzone der Berliner zum 0:8 (PAT nicht gut) einzulaufen.

Im Anschluss geriet die Angriffsmaschinerie der Löwen ins stocken und die Berlin Rebels erarbeiteten sich nach und nach die Oberhand und übernahmen die Regie des Spiels. Zwar ging ein 31 Yard Fieldgoalversuch von Rebels Kicker Ben Herrmann noch am Tor vorbei, doch ein Angriffsdrive später war es dann Rebels französischer Runningback Andreas Betza, der aus fünf Yards zum 6:8 (PAT geblockt durch Jamaal White) in die Endzone der Löwen einlaufen konnte. Vorbereitet wurde der Score u.a. durch einem 38 Yard Pass von Terrell Robinson auf seinen Passempfänger Naji El-Ali.

Das Momentum nutzend, stoppte die Verteidigung der Gastgeber den Angriff der Löwen erneut und brachte ihre Offense an der Lions 37 Yard Linie in guter Ausgangsposition wieder auf das Feld. Drei Spielzüge später, kurz vor der Halbzeitpause, bediente Terrell Robinson seinen Wide Receiver Alexander Tounkara mit einem 25 Yard Pass in der Braunschweiger Endzone zur 12:8 (TPC nicht gut) Führung. 

Nach der Halbzeitpause erhielten die New Yorker Lions als erstes das Angriffsrecht und nutzten dieses auch umgehend aus. Vorbereitet durch einen schönen Pass über 23 Yards von Brandon Connette auf Nicolai Schumann und einem 39 Yard Lauf von Brandon Connette selbst, war es schlussendlich abermals der amerikanische Quarterback der Löwen, der sein Team mit einem zwei Yard Lauf wieder mit 12:15 (PAT T. Goebel) in Führung brachte. Im weiteren Verlauf des dritten Spielabschnitts, gewannen die New Yorker Lions jetzt wieder mehr die Oberhand. Die Defense stoppte die Berlin Rebels jetzt bereits frühzeitig und konnte durch eine Interception von Tissi Robinson zusätzlich einen Turnover erzielen. 

Kurz nachdem letzten Seitenwechsel zum vierten Quarter war es dann die Kombination Brandon Connette auf Nicolai Schumann über acht Yards, die die Führung für die Lions auf 12:22 (PAT T. Goebel) auswachsen ließ. Vorausgegangen waren zwei schöne Passfänge von Paul Bogdann und Christian Bollmann, die den Braunschweiger Angriff bis kurz vor die Rebels Endzone brachte. Zwar versuchten die Hausherren alles, um noch einmal heranzukommen, doch auch ein ausgespielter vierter Versuch kurz vor der Mittellinie brachte nicht den erwünschten Erfolg und wurde durch einen Quarterback- Sack von Samuel Kargel vereitelt.


Dadurch erhielt die Offense der Löwen in aussichtsreicher Position noch einmal den Ball und nutzte dieses schonungslos aus. Runningback Davis McCants benötigte vier Versuche, um mit dem letzten Lauf über 25 Yards in unnachahmlicher Manier, in die Endzone zum 12:29 (PAT T. Goebel) einzulaufen. Dabei ließ er beim Touchdownlauf, nahezu die gesamte Berlin Defense “alt“ aussehen und konnte sich mehreren Tacklen entziehen.

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel sichern sich die New Yorker Lions ihren Platzt im oberen Tabellenbereich der GFL Gruppe Nord und bleiben ungeschlagen. Bereits am kommenden Sonntag (26. Mai, Kick-Off 15 Uhr, Eintracht Stadion, Braunschweig) treffen die Löwen von Head Coach Troy Tomlin, mit den Potsdam Royals, auf den nächsten Play-Off Kandidaten. 

Gelingt den Braunschweigern auch hier ein Sieg, haben sie bereits früh in der Saison eine gute Position für die Play-Off Platzierungen zum Ende der regulären Saison.

 

Scoreboard

00:02   Safety – Tackle J. Falk in Berliner Endzone
00:08   34 Yard TD-Lauf B. Connette (PAT nicht gut) 
06:08     5 Yard TD-Lauf A. Betza (PAT geblockt)
12:08   25 Yard TD-Pass T. Robinson auf A. Tounkara (TPC nicht gut)
12:15     2 Yard TD-Lauf B. Connette (PAT nicht gut)
12:22     8 Yard TD-Pass B. Connette auf N. Schumann (PAT T. Goebel) 
12:29   25 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

Etwas mehr als 1.700 Zuschauer im Sportpark Höhenberg in Köln sahen ein deutlich, im Vergleich zum Hinspiel vor einer Woche in Braunschweig, verbessertes Team der New Yorker Lions, welches die Cologne Crocodiles mit 7:45 (7:7; 0:28; 0:0; 0:10) besiegte. 

WR 85 Christian Bollmann erzielte 3 TDWR #85 Christian Bollmann erzielte 3 TD (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: ©Rolf Daus / New Yorker Lions)

Matchwinner beim klaren Auswärtssieg war ein bestens aufgelegter Christian Bollmann, der allein im zweiten Spielviertel mit drei Touchdowns die Weichen für den Sieg stellte. Nachdem Kick-Off der Kölner Gastgeber und einen fulminanten 65 Yard Return durch David McCants, benötige der Angriff der Löwen unter Führung von Brandon Connette ganze drei Spielzüge, um erstmalig in Führung zu gehen. Zwei Läufen von Christoper McClendon folgte ein 18 Yard Quarterback-Keep von Brandon Connette in die Endzone der Crocodiles zum 0:7 (PAT T. Goebel). Doch die Cologne Crocodiles beeindruckte die schnelle Führung der Gäste wenig und ihr Spielmacher Jan Weinrich eröffnete den ersten Angriffsdrive der Hausherren mit einem schönen Pass auf seinen besten Ballfänger Jake Isabel, gefolgt von einer Personal Foul Strafe gegen die Lions, welche die Domstädter umgehend an die 35 Yard Line der Braunschweiger brachte. Es folgten sechs Läufe in Folge vom Kölner Runningback Colby Goodwin und final ein weiterer Pass von Jan Weinrich auf Jake Isabel, der nahezu unbedrängt den Ball zum 7:7 (PAT Noah Plöttner) in der Braunschweiger Endzone unter Kontrolle brachte. 

Nachdem Ausgleich folgten im weiteren Verlauf des ersten Quarters jeweils Punts beider Teams und es gab keine weiteren Punkte. Erst nachdem Seitenwechsel zum zweiten Spielabschnitt, kam wieder Bewegung in den Angriff der New Yorker Lions und man fand nun immer öfter die Lücken in der anfänglich stark agierenden Kölner Defense. Christopher McClendon mit kraftvollen Läufen und Brandon Connette mit Pässen auf Justus Holtz und Jan Hilgenfeldt, brachten die Löwen bis tief in die Hälfte der Cologne Crocodiles voran. Abschließend bediente Brandon Connette Wide Receiver Christan Bollmann mit einem 23 Yard Pass zum 7:14 (PAT T. Goebel) in der Endzone der Gastgeber. Es folgte ein Fehler vom sonst sicheren Amerikaner Jake Isabel im Jersey der Kölner, als er den Kick-Off von Tobias Goebel kurz vor der eigenen Endzone aufnahm und versuchte diesen zu returnieren. Nicht gerechnet hatte er dabei mit den schnellen Jakob Schridde und Robin Papke im Kick-Off Team der Lions, welche ihn auf Höhe der eigenen neun Yard Linie stoppten. Bedingt durch die schlechte Ausgangssituation und eine immer stärker werdende Braunschweiger Verteidigung, folgte ein weiterer Punt der Crocodiles, welcher von Christopher McClendon bis an die Kölner 21 Yard Linie zurückgetragen wurde. Drei Spielzüge später war es erneut die Kombination Brandon Connette auf Christian Bollmann, dieses Mal über 14 Yards, welche die Führung der Löwenstädter auf 7:21
 (PAT T. Goebel) ausbaute.

Auf Seiten der Kölner Gastgeber lief jetzt im Angriff nicht mehr viel zusammen und so war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Fehler den Angriff der Lions schneller als gedacht auf das Feld zurückbrachte. Linebacker Basil Jackson fing einen verunglückten Pass von Kölns Spielmacher Jan Weinreich ab und brachte somit sein Team tief in der Kölner Hälfte wieder in Ballbesitz. Zwei Spielzüge später schlug Christian Bollmann, nach einem 20 Yard Pass von Brandon Connette, abermals zu und erhöhte mit seinem dritten Touchdown im zweiten Quarter die Führung der Löwen auf 7:28 (PAT T. Goebel). Trotz dem nun mittlerweile deutlichen Rückstand gaben sich die Cologne Crocodiles nicht auf und kämpften weiter darum den Anschluss wiederherzustellen. Yard um Yard arbeiteten sie sich Richtung Endzone der New Yorker Lions voran, wurden aber schlussendlich nicht belohnt. Im Gegenteil, beim Versuch von Kölns Spielmacher Jan Weinrich einen seiner Ballfänger anzuspielen, geriet das Spielgerät in die Hände von Lions Linebacker David Müller, der sich umgehend unter dem Geleitschutz seiner Teamkameraden, auf den langen Weg Richtung Kölner Endzone machte. Sage und schreibe 85 Yards später hatte er diese erreicht und erhöhte damit die Führung der Löwen auf 7:35 (PAT T. Goebel), was auch gleichbedeutend den Halbzeitstand darstellte. 

Nach der Halbzeitpause ließen es die New Yorker Lions langsamer angehen und forcierten nur bedingt einen weiteren Ausbau der Führung. Kontrolle des Balls, sowie Kontrolle der Spieluhr waren nun das Hauptaugenmerk der Mannschaft von Troy Tomlin. Zwar gelangte die Braunschweiger in einem langen Drive bis kurz vor die Kölner Endzone, doch ein Pass von Brandon Connette landete anstatt in den Armen eines Lions Receivers in den Händen von Kölns Passverteidiger Marius Riepe, der damit weitere Punkte der Braunschweiger verhinderte.  So ging der dritte Spielabschnitt ohne einer Spielstandsänderung vorbei und es wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. 

Nach einem weiteren Punt der Cologne Crocodiles, starteten die Löwen ihren nächsten Drive auf Höhe der Mittellinie. David McCants mit einem 20 Yard Lauf, in dessen Verlauf gefühlt die gesamte Kölner Verteidigung es nicht schaffte ihn zu Boden zu bringen, war es vorbehalten den nächsten Score der Braunschweiger vorzubereiten. Für den nur einen Spielzug später folgenden Touchdown, war Nicolai Schumann, nach 30 Yard Pass von Brandon Connette, zum 7:42 (PAT T. Goebel) zuständig.
Bei diesem Spielstand erhielten jetzt in beiden Teams immer mehr die Backups Einsatzzeit und so übernahm auf der Braunschweiger Kommandobrücke Mike Friese, nach einem weiteren Punt der Kölner, die Verantwortung im Angriff. Auf der Position des Runningbacks erhielt der italienische Neuzugang Enrico Iuliano eine Chance und auch die jungen Ballfänger Michael Hentschel und Fabian Rolfes konnten sich auf dem Feld beweisen. Sein Comeback im Jersey der New Yorker Lions nach langer Verletzungszeit, feierte Passverteidiger Benjamin Krahl. Nach fast zwei Jahren Abstinenz als aktiver Spieler, kehrte die #15 der Löwen auf das Feld zurück.  Die letzten Punkte der Partie erzielte Löwen-Kicker Tobias Goebel mit einem 46 Yard Fieldgoal zum 7:45. 

Mit zwei Siegen gegen einen Play-Off Kandidaten im Rücken, geht es für die New Yorker Lions am nächsten Wochenende direkt weiter und man trifft mit den Berlin Rebels nicht nur auf einen weiteren potentiellen Play-Off Aspiranten, sondern auch auf das Team, welches den Löwen in der Saison 2018  zwei bittere Niederlagen zugefügt hat. Dementsprechend dürfte für ausreichend Hochspannung in der bevorstehenden Begegnung gesorgt sein.Scoreboard 

Scoreboard: 

00:07    18 Yard TD-Lauf B. Connette (PAT T. Goebel)
07:07    12 Yard TD-Pass J. Weinreich auf J. Isabel (PAT N. Plöttner)
07:14    23 Yard TD-Pass B. Connette auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
07:21    14 Yard TD-Pass B. Connette auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
07:28    20 Yard TD-Pass B. Connette auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
07:35    85 Yard Interception Return TD D. Müller (PAT T. Goebel)
07:42    30 Yard TD-Pass B. Connette auf N. Schumann (PAT T. Goebel)
07:45    46 Yard Fieldgoal T. Goebel

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

Vor etwas mehr als 3.200 begeisterten Zuschauern im Braunschweiger Eintracht Stadion, siegten die New Yorker Lions in ihrem ersten GFL Spiel der Saison 2019 nach harten Kampf und einer starken zweiten Halbzeit, gegen die Cologne Crocodiles, mit 23:6 (7:0; 0:6; 13:0; 3:0). In dem hart umkämpften und von beiden Verteidigungsreihen bestimmten Spiel, war es letztendlich das Specialteam der Gastgeber, welches die Entscheidung und Wendung des Spiels brachte.

86 Nicolai Schumann 1

Nicolai Schumann fliegt zum Touchdown (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: ©Uwe Ziegler)

Die Partie begann mit dem Kick-Off durch New Yorker Lions Kicker Tobias Goebel. Zwar gelang es von Beginn an der Defense der Löwen, den gegnerischen Spielmacher der Kölner Jan Weinrich unter Druck zu setzen, doch fand dieser immer wieder einen Weg den Ball loszuwerden. Sei es über seinen nur schwer zu stoppenden Runningback Colby Goodwin oder mit einem in letzter Sekunde geworfenen Pass auf seine Ballfänger Jake Isabel oder Ramin Akhlaghi. So gelangt es den Gästen sich bis an die 38 Yard Linie vorzukämpfen, ehe dort aber nach einem ausgespielten und nicht erfolgreichen vierten Versuch Schluss war. Es übernahm erstmalig in der GFL der neue Quarterback der Lions Brandon Connette, das Kommando im Angriff. Mit nur drei Spielzügen, wobei einer ein 32 Yard Lauf von Runningback Christopher McClendon war, führte er sein Team bis dicht vor die Endzone der Crocodiles und vollendete letztendlich mit einem Lauf aus einem Yard Entfernung, selbst zum 7:0 (PAT T. Goebel).

Diese Punkte sollten jedoch die einzigen bis zur Halbzeit bleiben, den nach dem ersten erfolgreichen Drive, geriet Sand in das Getriebe des Angriffs der Löwenstädter. Zwar gelang immer wieder der ein oder andere erfolgreiche und zum Teil spektakuläre Spielzug der auch zu nennenswerten Raumgewinn führte, doch der Finale Schritt zu weiteren Punkte, blieb durch die immer stärker werdende Verteidigung der Cologne Crocodiles verwehrt.  Gleiches galt aber auch für die Defense der New Yorker Lions und dem Angriff der Gäste. Immer wieder gelang es den Braunschweigern die Kölner zu stoppen und sie ohne Erfolg vom Feld zu schicken, einziger Lichtblick auf Seiten der Domstädter war Runningback Colby Goodwin, der nie vollständig aufzuhalten war und so auch die ersten und final einzigen Punkte der Cologne Crocodiles an diesem Abend, vorbereitete. Nach einem 38 Yard Lauf des US-Amerikaners in Diensten der Cocodiles bis tief in die Hälfte der Lions hinein, fand Jan Weinreich abschließend seinen Ballfänger Dominic Gröne über 9 Yards in der Endzone der Lions, zum Zwischenstand von 7:6 (PAT geblockt). Dieses knappe Resultat sollte auch der Halbzeitstand in der bis dato hart umkämpften Partie sein, den eine evtl. weitere Chance auf Punkte für die Gäste, verhinderte Braunschweigs Passverteidiger und spätere Game MVP Lars Steffen, mit seiner ersten Interception 2019. 


Nach der Pause starteten die Löwen mit neuem Ehrgeiz und Willenskraft in die zweite Hälfte der Partie. Zwar gelang dem Angriff um Brandon Connette im ersten Drive noch nichts nennenswertes, doch auch die Kölner mussten tief in der eigenen Hälfte punten, was ihnen letztendlich zum Verhängnis wurde. Nachdem der Snap für Kölns Punter Max Steffen etwas zu tief kam und er länger als gewöhnlich brauchte den Kick auszuführen, war es New Yorker Lions Neuzugang und Linebacker Basil Jackson, der den Punt blockte und Lars Steffen dadurch die Möglichkeit gab den freien Ball in der Endzone der Cologne Crocodiles zum 13:6 (PAT nicht gut) für die Hausherren zu sichern. 

Noch etwas geschockt wirkend durch die vorausgegangene Aktion, überraschten die New Yorker Lions die Gäste aus Köln gleich im folgenden noch einmal mit einem High Kick beim Kick-Off durch Tobias Goebel, der nach einer Unsicherheit im Kölner Special Team und dem sichern des freien Balls durch Robin Papke, im erneuten Ballbesitz für die Löwen endete. Drei Spielzüge später bediente Brandon Connette, mit einem 30 Yard Pass, Nicolai Schumann zum 20:6 (PAT T. Goebel). Nach wie vor schien es, das die Cologne Crocodiles nun ihren Faden im Spiel verloren haben, den es blieb nun der Fehlerteufel im Spiel der Gäste, welcher in einer weiteren Interception und dem abermaligen Ballbesitz der Braunschweiger, dieses Mal durch Neuzugang Jamaal White, endete.

Kurz nach dem letzten Wechsel ins vierte und letzte Quarter, sorgte Kicker Tobias Goebel mit einem 23 Yard Fieldgoal für das 23:6 und dem weiteren Ausbau der Führung. 
Vorbereitet wurden die Punkte durch einige unnachahmliche Läufe von David McCants und einem sehenswerten 12 Yard Passfang von Christian Bollmann. Die Cologne Crocodiles schienen sich nun ihrem Schicksal zu ergeben und konnten der drohenden Niederlage und der starken Verteidigung der Löwen nichts mehr entgegen setzen. 

Somit blieb es beim 23:6 Sieg der New Yorker Lions und dem Erkenntnis das es bis zum direkten Rückspiel in Köln am kommenden Samstag (11. Mai, Kick-Off 17 Uhr), noch einiges zu verbessern gibt.  
Überschattet wurde der erste Sieg der Lions in der GFL Saison 2019, durch die Verletzungen von Jan von Jürgensonn und Kevin Foitzek, die dadurch ein Loch in die Offense Line der Löwen reißen. 
Wie schwer die Verletzungen sind und welche Auswirkungen sie haben werden, wird sich in den nächsten Tagen und nach weiterführenden Untersuchungen entscheiden.  
 

Scoreboard:

  • 07:00     1 Yard TD-Lauf B. Connette (PAT T. Goebel)
  • 07:06     9 Yard TD-Pass J. Weinreich auf D. Gröne (PAT geblockt)
  • 13:06   L. Steffen gebockter Punt in gegnerischer Endzone gesichert (PAT nicht gut)
  • 20:06   30 Yard TD-Pass B. Connette auf N. Schumann (PAT T. Goebel)
  • 23:06   23 Yard Fieldgoal T. Goebel

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

Die Zeit der Vorbereitungen ist vorbei, die Testspiele sind absolviert – die GFL-Saison 2019 kann beginnen. Eröffnet wird die 41. Spielzeit der German Football League am 27. April im OPTIMA Sportpark mit dem GFL Season Opener zwischen Titelverteidiger Schwäbisch Hall Unicorns und den Marburg Mercenaries. Es ist das erste von 112 Punktspielen und den folgenden sechs Play-Off-Partien auf dem Weg zum großen Ziel der 16 GFL-Teams: German Bowl XLI am 12. Oktober in der Frankfurter Commerzbank-Arena.

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34 Partien in Folge haben die Schwäbisch Hall Unicorns in ihren vergangenen beiden „Perfect Seasons“ gewonnen. Jordan Neuman, der das Amt bei den Unicorns vor zwei Jahren antrat, ist damit als Head Coach überhaupt noch nie bezwungen worden. Dieses Jahr können die Unicorns nun deutsche Sportgeschichte schreiben: Die längste bisherige Siegesserie einer Mannschaft in einer Bundesliga gelang zwischen 2011 und 2012 dem THW Kiel in der Handball-Bundesliga mit 40 Erfolgen am Stück. Der GFL-Spielplan will es so, dass die Unicorns diese Marke nun am 1. Juni erreichen könnten, sollten sie bis dahin wieder ungeschlagen durch die Spiele der GFL Süd kommen. Nicht nur der German Bowl im Oktober, sondern auch dieser möglicherweise denkwürdige historische deutsche Football-Moment könnte sich in Frankfurt vollziehen. Denn ihr sechstes Saisonspiel werden die Unicorns als Gäste bei Vizemeister Frankfurt Universe bestreiten.

Noch ist dies Zukunftsmusik. Derzeit versuchen die Unicorns tunlichst, nicht den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen. Jede neue Saison birgt Unwägbarkeiten, gerade im American Football, bei dem das Zusammenspiel im Team viel wichtiger ist als jeder einzelne Akteur, hat schon so manches erste Saisonspiel Favoriten auf dem falschen Fuß erwischt. In Schwäbisch Hall fühlt man sich nach der Vorbereitung gut gerüstet, aber langjährige Stammspieler wie Christian Rothe, Danny Washington, Matthias Urmes, Paul Sieffert und Daniel McCray haben ihre Football-Schuhe an den Nagel gehängt. Auf Receiver Christian Hafels muss man wegen einer Armverletzung noch einige Wochen verzichten. Und vor allem: Quarterback Marco Ehrenfried hat nach fünf Jahren seinen Stammplatz an Neuzugang Jadrian Clark abgegeben. Clark, der 2017 Kirchdorf in der GFL 2 Süd zum Aufstieg führte und 2018 bei Rekordmeister Braunschweig erfolgreich war, sei die richtige Wahl, betont Trainer Neuman. „Jadrian ist genau der Spieler, nach dem wir gesucht haben.“ Clark hat sich viel vorgenommen: „2019 soll das beste Jahr werden, das ich bisher hatte“, sagt er.

Als erster Kontrahent stellen sich ihm und den Unicorns auf dem Weg zum ersehnten fünften Titel die Marburg Mercenaries in den Weg. Der Tradition des GFL Season Openers wird diese Paarung vollauf gerecht. Neben Frankfurt waren die Marburger im vergangenen Jahr am dichtesten dran, den Hallern eine Niederlage beizubringen. Ihr Heimspiel verloren sie nur mit einem Field Goal Unterschied, im Jahr davor fehlte in Schwäbisch Hall nur ein Touchdown. „Marburg hat über den Winter sehr gutes Recruiting betrieben“, betont Halls Erfolgstrainer Jordan Neuman zusätzlich. Die Mercenaries „haben vier sehr gute Imports, und auch bei den deutschen und europäischen Spielern gibt es einige bemerkenswerte Neuzugänge.“ Nur zu gern würde man bei den Mercenaries anknüpfen können an die Zeiten des letzten Jahrzehnts, als man zuerst vor und dann nur knapp hinter den Unicorns in der GFL Süd mit den Ton angab. Die letzte Saison war da schon vielversprechend.

Ähnlich wie in Schwäbisch Hall setzt man aber mit Geduld auf langfristige Konzepte. Der Blick auf Frankfurt könnte in Marburg 2019 daher noch nicht so sehr vom German Bowl in diesem Oktober geprägt sein, sondern eher von der Perspektive für die kommenden 20er Jahre. Und natürlich vom Blick auf den hessischen Rivalen Universe. Ein starkes Spiel in Schwäbisch Hall abzuliefern, dies wäre für die Mercenaries ein erster „Gruߓ an den großen Nachbarn, der die Marburger in den letzten Jahren als Hessens Nummer eins hinter sich gelassen hatte. Dieses Verhältnis umzukehren, wäre das nächste logische Ziel der Marburger für 2019. „Die Paarung zwischen uns und den Marburg Mercenaries verspricht ein attraktives Spiel und ist damit der richtige Auftakt für die neue Saison“, freut sich nicht nur der Unicorns-Vorsitzende Jürgen Gehrke auf den Startschuss zur GFL-Spielzeit 2019.

Den GFL Season Opener, sowie alle weiteren Begegnungen in der anstehenden Saison 2019, gibt wie gewohnt im Livestream unter GFL-Live!

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland

 

Kurz vor dem Auftakt in die GFL-Saison 2019 können die New Yorker Lions noch einmal unerwartete Verstärkung präsentieren. Jan Hilgenfeldt, der eigentlich schon seine Footballschuhe an den berühmten Nagel gehängt hatte, ist wieder zurück! 

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Jan Hilgenfeldt schnürt ein weiteres Jahr die Schuhe für die Lions (Foto und verantwortlich gemäß DSGVO: ©Fabian Uebe)

Nachdem der 29-jährige sich zum Ende 2017 in einen längeren geplanten Auslandsaufenthalt Richtung Australien, Fiji und anderen Ländern in Südostasien aus Deutschland verabschiedet hatte, stand nach seiner Rückkehr im August letzten Jahres fest, dass er mit einer Niederlage aus dem German Bowl XXXIX nicht seine Karriere beenden will. Da aber auch die Saison 2018 nicht erfolgreich beendet werden konnte, wird nun das Multitalent in Sachen American Football die Footballschuhe schnüren und der Nagel an der Wand bleibt weiterhin leer. 

Jan Hilgenfeldt wechselte 2016 vom direkten Ligakonkurrenten der GFL-Nord, den Dresden Monarchs, zu den Lions nach Braunschweig. Der 1,83m große und 88kg schwere Top-Scorer der GFL-Saison 2015 (13,1 Punkte/Spiel) begann im Jahr 2007, während eines einjährigen USA-Aufenthalts, mit dem American Football an der Olin High School in Iowa. Nach seiner Rückkehr spielte er für ein Jahr im Juniorteam seiner Heimatstadt, den Leipzig Lions, ehe er 2009 in das Senior Team des Regionalligisten wechselte. Nach einem Jahr im Herrenteam der Lions ging es direkt in die GFL zu den Dresden Monarchs, wo sich Jan Hilgenfeldt umgehend zu einem der besten deutschen Angreifer in der ganzen Liga entwickelte. In sechs Spielzeiten für die Königlichen aus der sächsischen Hauptstadt fing er sage und schreibe 293 Pässe für einen Gesamtraumgewinn von über 5.000 Yards und erzielte 56 Touchdowns. Zusätzlich verwandelte er als Kicker insgesamt 50 Fieldgoals und 267 Extrapunkte. 

In seinen bisherigen drei Spielzeiten für die Braunschweiger fing er 152 Pässe für 1.992 Yards und 15 Touchdowns. Zusätzlich returnierte er 50 Punts und Kick-Offs für über 940 Yards sowie zwei Scores und war sowohl als Punter, als auch als Kicker, speziell für die Kick-Offs, zuständig.

Damit erhält die ohnehin schon starke Wide-Receiver-Crew der New Yorker Lions eine weitere Anspielstation für Spielmacher Brandon Connette und sorgt für eine Sorgenfalte mehr auf Seiten der gegnerischen Defense Koordinatoren. Des Weiteren gewinnen auch die Special Teams der New Yorker Lions durch das Multitalent an Tiefe und Qualität.  

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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