GFL Nord

Noch vor dem ersten Spiel, mussten Head Coach Troy Tomlin und Defense Koordinator Jim Ward umdisponieren. Der angedachte US-Import Linebacker Nigel Alexander sagte kurzfristig aus persönlichen Gründen sein Engagement bei den New Yorker Lions 2022 ab und es musste für ihn kurzfristig Ersatz gefunden werden.

Derrick Bryant- Foto: Inside Sport JapanDerrick Bryant- Foto: Inside Sport Japan

Diesen Ersatz fanden die verantwortlichen der Lions schnell in Form des erfahrenden 27-jährigen Derrick Bryant. Der US-Amerikaner aus South Holland, Illinois ist in der GFL und Europa kein Unbekannter. 2019 spielte er zuerst in der ersten italienischen Liga für die Parma Panthers, bevor er für die letzten verbliebenden fünf Spiele in der GFL, zu den Düsseldorf Panther wechselte.

Sowohl bei den Parma Panthers, als auch bei den Düsseldorf Panther, avancierte der 1,83 m große und 95 Kg schwere Linebacker schnell zum besten Verteidiger seiner Teams und konnte in insgesamt sieben Spielen für das Team aus Parma 49 Tackle, davon vier für einen Raumverlust, eine Interception und sieben abgewehrte Pässe verbuchen. Zusätzlich erzielte er einen Offensive Touchdown per Lauf. In Düsseldorf waren es in nur fünf Spielen 46 Tackle.

Bevor es den als Personal Trainer arbeitenden Linebacker nach Europa zog, verbrachte er eineinhalb Jahre in Japan, wo er nicht nur als Englischlehrer, sondern auch als Spieler in der japanischen X-League für das Team der Lixil Deers aktiv war. In der Saison 2018 war Derrick Bryant der überhaupt Erste und auch Einzige nicht Japaner im Team der Deers aus Tokio und es war für ihn ein Kulturschock, aber auch eine Erfahrung, welche er nicht missen will.

Seine College Zeit verbrachte er an der University of Indianapolis, wo er insgesamt 313 Tackle, davon 28 für einen Raumverlust, neun Quarterback-Sacks und zwei Interceptions verbuchen konnte. Bereits in seinem ersten Jahr wurde er mit dem Titel „GLVC Freshman of the Year“ ausgezeichnet. Bis heute ist Derrick Bryant der einzige Spieler der Greyhounds, dem diese Ehre zu Teil gekommen ist.

Nach 2019 sollte für den sympathischen Verteidiger eigentlich Schluss in Sachen Football sein und er wollte sich seiner zweiten Lieblingsbeschäftigung, dem kennenlernen anderer Länder und Kulturen widmen. So zog es ihn Anfang 2020 nach Thailand, doch auf Grund des Ausbruchs der Corona-Pandemie, zerschlugen sich schnell seine eigentlichen Pläne, es ging zurück in die USA und er begann wieder zu trainieren. Bereits 2019 hatte Lions Head Coach Troy Tomlin Kontakt mit Derrick Bryant und so ergab es sich, dass nach der kurzfristigen Absage von Nigel Alexander dieser Kontakt wieder zu Stande kam und Derrick Bryant 2022 für die New Yorker Lions auflaufen wird.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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Das erste Berlin Derby ist nach 5 Jahren wieder in den Büchern und den Zuschauern wurde etwas geboten. Es war für die Teams das erste Spiel der Saison 2022 und ein bisschen Sand im Getriebe gehört halt dazu. 

Rebels verlieren das Berliner Derby (Foto: Christian Goßlar)Rebels verlieren das Berliner Derby (Foto: Christian Goßlar)

Am vergangen Sonntag trafen, vor rund 1300 Zuschauern im Mommsenstadion, sich die beiden Berliner Football Giganten: Berlin Rebels und Berlin Adler zum ersten Spiel der GFL Saison 2022. Pünktlich um 16:00 Uhr erfolgte der Kick Off und die Rebels betraten mit ihrem Kicking Team das Feld. Die ersten Punkte gab es für den Gegner. WR Max Zimmermann wurde übersehen, denn er stand völlig frei und konnte unbehindert den Ball in die Endzone tragen. Die anschließende 2 Point Conversion funktionierte auch und so gingen die Adler mit 0:08 in Führung.

Auch die nächsten Punkte gingen auf das Konto der Gäste. Mit einem Fieldgoal bauen die Adler ihre Führung auf 0:11 aus. Die Rebels gaben darauf allerdings endlich eine Antwort. Dwight Caulker returnt den Ball bis an die 15 Yardline der Adler und die Rebels machen den TD perfekt: kurzer, gezielter Pass auf WR Nigel Westbrooks (TPC nicht gut/ 06:11). Im Anschluss brachten die Adler erneut Punkte auf das Scoreboard: wieder per Pass auf Max Zimmermann (PAT geblockt/ 06:17). Die Rebels haben in diesem Jahr besonderes Augenmerk auf den WR-Squad gelegt, denn die Antwort erfolgte sogleich. Donovan Isom bediente WR Robert Downs III über einen Pass von 60 Yards in die Endzone (PAT Mas Prevoo/ 14:17). Mit diesem Score ging es in die Halbzeit.

Das dritte Quarter begannen die Adler mit dem Kick Off und die Rebels konnten Punkte aus ihrem ersten Offense Drive in der zweiten Halbzeit erzielen: Pass durch Isom auf Westbrooks, der sich mit dem Ball in die Endzone tankte (PAT Mas Prevoo/ 21:17). Allerdings konnten auch die Adler wieder direkt scoren (TPC nicht gut/ 21:23). Nach einer Interception von Dwight Caulker brachte er den Ball bis an die acht Yardline der Adler zurück. Dann stellte sich die Offense der Rebels auf und machte den Sack zu: QB Donovan Isom lief selbst und brachte den Ball in die Endzone (TPC gut durch Lorenz Schäfer/ 29:23).

Die Berlin Adler übernahmen nach einem weiteren TD wieder die Führung zum 29:30 (PAT erfolgreich). Es folgte ein verschossener FG Versuch durch Kicker Mas Prevoo, aber die Berlin Rebles gingen nach einem langen Pass durch Isom auf Downs wieder in Führung (PAT nicht gut/ 35:30) Damit aber nicht genug. Auch die Adler scorten erneut durch ihren WR Max Zimmermann (PAT gut/ 35:37). Max Zimmermann war es auch, der für die letzten Punkte zum 35:43 sorgte. In zwei Wochen haben dann die Rebels die New Yorker Lions in ihrem Mommsenstadion zu Gast.

Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Anne Kadler - Berlin Rebels (redaktionell geändert)

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Mit einem im American Football eher seltenen 14:14 (0:0; 7:0; 7:0; 14:0) Unentschieden, trennen sich die New Yorker Lions, in ihrem ersten Heimspiel der Sharkwater GFL Saison 2022, vor 2.325 Zuschauern von den Kiel Baltic Hurricanes.

RB 8 Emmanuel Abedi Bawa - Foto: Fabian UebeRB 8 Emmanuel Abedi Bawa - Foto: Fabian Uebe

Ohne Vorbereitungsspiele trafen zwei Mannschaften aufeinander, bei denen auf beiden Seiten des Balls noch ordentlich Sand im Getriebe zu bemerken war. Die Lions gewannen den Coin-Toss und wählten zuerst das Angriffsrecht. 

Mit einigen schönen Läufen durch ihren britischen Runningback Emmanuel Abedi-Bawa arbeitete sich der Angriff der Hausherren bis an 20 Yard Linie der Kieler heran, der folgende Fieldgoalversuch durch Luca Jeckstadt ging aber an den Stangen vorbei. Ähnliches Bild bei den Gästen aus Kiel. Mit Läufen ihrer Ballträger Fritjof Richter und Lorenz Rotermund, sowie einem Catch von Bendikt Englmann, nach Pass von Spielmacher Andrew Dion, kam man schnell bis über die Mittellinie voran, scheiterte dann aber an der Defense der Löwen. Auch der zweite Drive der Löwen endete schnell mit einem Punt und somit ging es punktelos ins zweite Spielviertel. 

Der zweite Spielabschnitt war zu Beginn ebenfalls von nach wie vor größeren Abstimmungsproblemen in beiden Angriffsreihen geprägt und die Teams trennten sich jeweils erneut per Punt vom Angriffsrecht. Auf Seiten der Verteidigung der Lions sorgte dabei Florian Fehrle mit seinem ersten Sack in der neuen Saison, für eines der Highlights. Nachdem die Gäste aus Kiel auch in ihrem zweiten Angriffsdrive des zweiten Quarters nichts Zählbares auf das Scoreboard bringen konnten, war es dann an den Gastgebern, erstmalig ihr Potential auch im Angriff aufblitzen zu lassen.  Läufe von Emmanuel Abedi-Bawa, Pässen von Spielmacher Jakob Parks auf Tamsir Seck, Mika Wickinger und Isaiah Seck, wobei letzterer einen spektakulären Pass über 48 Yards bis an die vier Yard Linie der Kieler tragen konnte, sorgten für den nötigen Raumgewinn. Für die 7:0 (PAT L. Jeckstadt) Führung der New Yorker Lions sorgte Publikumsliebling und jetzt schon Lions-Legende Christian Bollmann, nach sechs Yard Pass von Jakob Parks. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause, denn beide Verteidigungsreihen sorgten dafür, das es zu keinen weiteren Punkten kommen konnte. 

Auf Seiten der Löwen war der Garant dafür Passverteidiger Adehkeem Brown, der mit zum Teil akrobatischen Einlagen Bälle abwehrte und auf Seiten der Kieler war es deren US-amerikanischer Passverteidiger CJ Davis, der kurz vor dem Halbzeitpfiff einen Passversuch von Jakob Parks abfangen konnte. Nach der Halbzeitpause erhielten zunächst die Hurricanes den Ball und das Angriffsrecht. Abermals war es besonders das Laufspiel der Wirbelstürme über Fritjof Richter, mit denen sie Yard um Yard Raumgewinn erzielten und sich bis zur 38 Yard Linie der Lions vorarbeiteten. Dort war dann aber Schluss mit dem Vorwärtsdrang und erneut kam Kiels Punter Philip Stuhr zum Einsatz. 

Im folgenden ersten Drive der Hausherren der zweiten Spielhälfte, war es dann das Glück und Können, was den Löwen weitere Punkte brachte. Zunächst schien es, als wenn bereits nach nur drei erfolglosen Versuchen, die Offense wieder das Feld verlassen müsste. Doch der folgende Punt von Christian Bollmann, traf einen Kieler Spieler am Helm und Lions Neuzugang René Merkel reagierte am schnellsten und sicherte sich das Spielgerät. Somit konnte der Angriff der Lions seinen Drive auf Höhe der Kieler 46 Yard Linie fortsetzen. 

Einer Strafe gegen Kiel und einem Passfang von Fabian Rolfes bis an die Kieler 25 Yard Linie, folgte ein sehenswertes Anspiel von Jakob Parks auf seinen Ballfänger Mika Wickinger in der Endzone der Kieler zum 14:0 (PAT L. Jeckstadt) Zwischenstand. Mit dieser Führung wechselten beide Teams zum letzten Mal die Seiten.

Nach  abermals gescheiterten Angriffsbemühungen der Lions, fanden die Gäste aus Kiel plötzlich die Lücken in der bis dahin stark agierenden Verteidigung von Defense Koordinator Jim Ward. Mit einem Pass über 46 Yards bediente Kiels Spielmacher Andrew Dion seinen Wide Receiver Moritz Reis zum 14:7 (PAT D. Schipper) Anschlusstouchdown. Noch nicht ganz erholt von dem schnellen Punkten der Gäste, unterlief Braunschweigs Ballträger Emmanuel Abedi-Bawa ein weiterer Fehler, als er bei einem Tackle an der eigenen 24 Yard Linie den Ball verlor und Kiels Linebacker Quinlen Dean, das freie Spielgerät für seine Farben sichern konnte. Diese Einladung der New Yorker Lions nahmen die Gäste aus Kiel dankend an und nur wenige Spielzüge später, glich Khris Vaughn für seine Farben mit einem Lauf über zwei Yards zum 14:14 (PAT D. Schipper) aus.        

Doch bereits der folgende Drive der Lions sah vielversprechend aus, die Führung wieder zurückzuerobern. Mit Pässen auf Christian Bollmann, Tamsir Seck und Mika Wickinger, führte Jakob Parks sein Team bis tief in die Hälfte der Gäste aus Kiel. Doch abermals war es der Fieldgoalversuch durch Luca Jeckstadt über 34 Yards, der am Tor vorbeiging und somit das Unentschieden bestehen ließ. Aber auch für die Kiel Baltic Hurricanes lief es nicht besser. Bei einem Passversuch von Andrew Dion, gelang es einem Receiver nicht den Ball richtig zu greifen und den wegspringenden sicherte sich Braunschweigs René Merkel und brachte somit die Offensive seiner Mannschaft erneut zurück auf das Feld. Doch es schien wie verhext für beide Teams, denn es gelang keiner Mannschaft mehr in Punktereichweite zu gelangen. Um das Unentschieden noch in einen Sieg umwandeln zu können.

Somit gehen beide Teams mit der Erkenntnis in die nächste Spielwoche, dass es noch viel zu tun gibt, um für die jeweils folgenden schweren Spiele am nächsten Wochenende gewappnet zu sein. Die New Yorker Lions treffen zu Hause auf die Cologne Crocodiles (Samstag, 28. Mai – Kick-off 18 Uhr) und für die Kiel Baltic Hurricanes steht die schwere Fahrt nach Dresden zu den Monarchs auf dem Programm. 

Scoreboard   
07:00      6 Yard TD-Pass J. Parks auf C. Bollmann (PAT L. Jeckstadt)
14:00    25 Yard TD-Pass J.Parks auf M. Wickinger (PAT L. Jeckstadt)
14:07    46 Yard TD-Pass A. Dion auf M. Reis (PAT D. Schipper)
14:14      2 Yard TD-Lauf K. Vaughn (PAT D. Schipper) 

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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„Das einzige und wahre Original Derby: Das Aufeinandertreffen der Berliner Football Giganten. Berlin Rebels vs. Berlin Adler in der ersten Bundesliga im Deutschen Football, der GFL. Zwei Teams mit einer gemeinsamen Geschichte und einer seit nunmehr 35 Jahren andauernden Rivalität.“, sagt Anne Kadler vom Social Media Team der Berlin Rebels.

Derby in Berlin: Rebels vs. Adler (Foto: Christian Goßlar)Derby in Berlin: Rebels vs. Adler (Foto: Christian Goßlar)

Zwei komplett neue Teams treffen nach einer Off Season, in der sich das Wechsel- und Recruiting Karussell gedreht hat, endlich wieder aufeinander. Im Gegensatz zu den letzten Jahren in denen die Berliner gegeneinander gespielt haben, gehen die Berlin Rebels nach einer eher schlechten Saison 2021 als Underdog in die Partie. Allerdings ist auch diese Rolle dem Team nicht fremd. Während die Berlin Rebels in der Off Season 2021 ihren Coaching Staff erweitert und ergänzt haben und Head Coach Joshua Mandel nun mit neuem OC Douglas Fryer, sowie DB Coach Jamaal White in die Saison geht, gehen die Adler mit dem Coaching Staff aus 2021 in die neue Saison.

Anne Kadler sieht es so:“ Während die Adler als Aufsteiger in die Saison 2022 mit einer seit neun Spielen andauernden Siegesserie, gehen die Rebels mit einer seit 7 Spielen andauernden Pechsträhne und daraus folgenden Niederlagen in das Match. Die einen wollen also die Siegesserie fortsetzen und die Pole Position in der Hauptstadt zurück und die anderen wollen die Niederlagenserie beenden und die Krone in Berlin verteidigen.“

Die letzten sechs Spiele in der GFL zwischen beiden Teams gingen ganz klar an die Rebels. Gewann man den Beginn der Derby Siegesserie 2015 noch denkbar knapp im Nieselregen mit 21:16, folgten in den Jahren 2016 und 2017 deutliche Siege mit Endständen wie 59:14 oder 49:13. Derbys haben allerdings schon immer ihre eigenen Regeln und man kann und muss mit allem und nichts rechnen. 

In der Offense haben die Rebels neben QB Donovan Isom, der sich 2021 noch nicht vollständig entfalten konnte auch Hochkaräter auf den Positionen RB, OL und WR nach Berlin geholt. Vom amtierenden Deutschem Meister Dresden Monarchs schließt sich WR Antek Podgorski den Rebels an und vom ehemaligen Deutschen Meister Braunschweig New Yorker Lions, wechselt RB Meril Zéro nach Charlottenburg. Dieser war bereits Im Jahre 2020 geplant. Wo das Jahr endete ist aber hinreichend bekannt.

Kadler weiter: „Natürlich wären die Rebels nicht die Rebels, wenn da auch noch der ein oder andere auf dem Feld auftaucht, von dem vorher noch niemand etwas wusste. Auch auf Defense Seite setzen die Rebels auf die Mischung aus Kontinuität und frischem Wind. The Man- The Myth- The Legend! MLB Rory Johnson wird nicht müde. Nachdem 2021 verletzungsbedingt nur vier Spiele drin waren, konnte er es so nicht enden lassen. Fitter den je steht er also nach wie vor auf dem Feld. Gemeinsam mit ihm rockt DB/ Punter und Returner Paul Morant die Verteidigung. Neu dabei ist im Jahr 2022 LB Ma Forsback von den Kristianstad Predators und DB/ RB Dwight Caulker. Auch auf der Gegenseite finden sich Spieler, die man in jedem Fall auf dem Zettel haben sollte. Allen voran sicher WR Patrick Donahue (Swarco Raiders, Schwäbisch Hall Unicorns, Lübeck Cougars, Stuttgart Scorpions) und WR Max Zimmermann (Berlin Adler/CFL). Und was die Legende der Berlin Rebels ist, ist bei den Adlern LB Giancarlo Boone. Auch er spielt seit 2021 wieder bei seinem Heimatverein, den Berlin Adlern, nachdem er in den Spielzeiten 2018 und 2019 bei den Berlin Rebels auflief. Die Karten sind also komplett neu gemischt. Das Derby 2022 neu aufgelegt und die Spannung ist fast schon greifbar. Ein Pflichtveranstaltung für Berliner Football Fans!“

      • Berlin Rebels vs. Berlin Adler
      • Sonntag, 22.05.22
      • KO 16:00 Uhr
      • Einlass 14:30 Uhr
      • Mommsenstadion, Waldschulallee 34, 14055 Berlin

Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Anne Kadler - Berlin Rebels (redaktionell geändert)

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Mit den beiden 22-jährigen Ballfängern Dylan Reede und Frederick Kohlberg, erhält das Ballfänger-Corps der Braunschweiger kurz vor dem Saisonbeginn noch einmal junge und talentierte Verstärkung.

Dylan Reede - Foto: Bob de CalonneDylan Reede - Foto: Bob de Calonne

Dylan Reede
Mit dem 22-jährigen Niederländer Dylan Reede, erhält das ohnehin schon stark besetzte Corps der Wide Receiver der New Yorker Lions weitere hoffnungsvolle Verstärkung. Bereits im Alter von sechs Jahren begann der Niederländer bei den Lelystad Commanders mit dem American Football. Nachdem Gewinn der Europameisterschaft im Flag Football 2013, wechselte er dann nach sieben Jahren in seinem Heimatverein, zu den Amsterdam Crusaders. Dort begann er in seiner ersten Saison im Tackle Football auf der Position des Defensive End, bevor er 2014 den Wechsel zum Wide Receiver machte und umgehend als 15-jähriger in das U19 Auswahlteam der Niederlande berufen wurde. Nach dem Gewinn des nationalen Titels mit den Crusaders 2015 und einem weiteren Spiel mit der Junioren-Nationalmannschaft, erhielt der Jungunternehmer mit u.a. einem eigenen Webshop für Sportequipment, eine Einladung in die USA zu einem Summer-Camp der Boise State University, welches er nicht nur mit der MVP Auszeichnung als erster nicht US-Amerikaner beendete, sondern eine weitere Einladung für 2016 erhielt, was ihm auch seine ersten Angebote amerikanischer Colleges einbrachte. Nach einer herausragenden letzten Junioren Saison, die der 1,88 m große und 95 kg schwere Ballfänger mit 64 Ballfängen für 974 Yards und 16 Touchdowns beendete, folgten weitere Angebote amerikanischer Universitäten u.a. der Purdue University (NCAA FBS – Big 10 Conference). Leider machte dem Ausnahmetalent ein nicht erhaltenes Visum der Behörden einen Strich durch die Rechnung, so dass sein Traum College-Football auf höchstem Niveau zu spielen, nicht in Erfüllung ging. Bereits für die Saison 2020 sollte Dylan Reede für die Löwen in der GFL auflaufen. Doch der durch die Pandemie bedingte Ausfall der Saison, durchkreuzte die Pläne. Nachdem der Niederländer 2021 in der österreichischen AFL für die Mödling Rangers auflief, kann nun 2022 der eigentliche Plan bei den New Yorker Lions in der Sharkwater-GFL, umgesetzt werden.
 

Frederick Kohlberg - Foto: SeidlFrederick Kohlberg - Foto: Seidl

Frederick Kohlberg
Der ebenfalls 22-jährige Frederick Kohlberg begann seine Footballkarriere 2016 in der U17-Mannschaft der Mainz Golden Eagles. Über die U17 und das U19 GFL-Junior Team der Mainzer, ging für den Betriebswirt in das Regionalligateam der Golden Eagles. Sowie in der Jugend, als auch im Herrenteam, fand er Einsatzzeit als Wide Receiver und als Tight End und wird auch in der Sharkwater GFL für die New Yorker Lions 2022 auf diesen Positionen auflaufen. Sein aktuell größter Traum für die kommende Saison wäre ein Passfang in einem GFL-Spiel und die Chancen dafür stehen gut. Nach Braunschweig verschlägt es den 1,98 m großen und 98 kg schweren Ballfänger aus beruflichen Gründen und was liegt da näher, als sich bei Headcoach Troy Tomlin und den Lions vorzustellen und sich der schon immer guten deutschen Receiver-Crew der Löwen anzuschließen. Neben American Football spielt „Freddy“, so sein Spitzname, gerne Basketball und hat in seiner kompletten Kindheit Fußball und ein wenig Klavier gespielt.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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