GFL Nord

GFL Nord 2019: NewYorker Lions Braunschweig, Dresden Monarchs, Kiel Baltic Hurricanes, Hildesheim Invaders, Berlin Rebels, Potsdam Royals und Cologne Crocodiles

Den New Yorker Lions ist in dieser Saison alles gelungen. In 17 Spielen gingen die Löwen 17-mal als Sieger vom Platz und krönten die Spielzeit 2019 mit dem Gewinn des German Bowl am vergangenen Samstag in Frankfurt mit einem 10:7 gegen die Schwäbisch Hall Unicorns. Die Mannschaft hat es damit geschafft, den Titel und den „Henkelpott“ nun zum insgesamt 12. Mal in die Löwenstadt zu holen. 

New Yorker Lions - Die große Meisterschaftsfeier steigt am Sonntag (Foto: Fabian Uebe)New Yorker Lions - Die große Meisterschaftsfeier steigt am Sonntag (Foto: Fabian Uebe)

Dies soll nun gebührend gefeiert werden. Am kommenden Sonntag, den 20. Oktober 2019 steigt die große Meisterschaftsfeier im Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße. Ab 14.30 Uhr sind alle Fans des American Footballs eingeladen, gemeinsam mit der Mannschaft der New Yorker Lions den 12. Deutschen Meistertitel zu feiern. Das Team wird ab 15.00 Uhr auf dem „Balkon“ des Eintracht-Stadions Gruppe für Gruppe präsentiert und auch die Cheerleader der Löwenstädter kommen nicht zu kurz. Am Fanshop wird es das nagelneue Championship-Shirt zum unschlagbaren Preis von 10 € zu kaufen geben, neben dem Kalender der Lions 2020 für ebenfalls 10 € und einem Fan-Special (Jacke, Fischerhut & Schirm) für 50 €. Nach der Präsentation der Mannschaft und dem offiziellen Teil, gibt es genügend Zeit für Fotos und Autogramwünsche mit dem Team der Löwenstädter.   

 

Der Eintritt ist frei. Infos zur Meisterfeier:

Wo:

Eintracht-Stadion

Wann:

Sonntag, den 20.10.2019

Einlass:

14.30 Uhr

Präsentation der Mannschaft ab:

15.00 Uhr

 

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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Vor einer Rekordkulisse von über 20.300 Zuschauern in der Frankfurter Commerzbank Arena, besiegen die New Yorker Lions, die bis dato in 50 Spielen ungeschlagenen Schwäbisch Hall Unicorns knapp, aber letztendlich verdient, mit 10:7 (0:0; 0:0; 10:0; 0:7). Überraschend für viele war mit Sicherheit das Ergebnis des German Bowl XLI, da mit Rückblick auf die Saison 2019 die beiden besten Angriffsreihen der Liga, mit einem Schnitt von jeweils über 40 Punkten pro Spiel, aufeinandertrafen. Doch im Gegensatz zum erwarteten Punktefestival, entwickelte sich die Begegnung zu einer Partie, in dem die Defenseabteilungen das Geschehen auf dem Feld bestimmten. 


New Yorker Lions sind German Bowl Sieger 2019- Siegerfoto 2019 (Foto: Fabian Uebe)New Yorker Lions sind German Bowl Sieger 2019- Siegerfoto 2019 (Foto: Fabian Uebe)

Die Titelverteidiger aus Schwäbisch Hall gewannen den Coin Toss und entschiedenen sich dafür, zuerst ihre Verteidigung auf das Feld zu schicken. Somit betrat auf Seiten der Lions zuerst der wieder genesene Brandon Connette mit seiner Offense das Feld. Wie nicht anders zu erwarten versuchten die Brauschweiger umgehend ihr Laufspiel um Christopher McClendon zu installieren, bissen sich aber trotz guter Ansätze und vereinzelten First Downs nicht nur im ersten Drive, sondern immer wieder in der ersten Halbzeit an der gut eingestellten Haller Verteidigung die Zähne aus. Zwar gelangten die New Yorker Lions zwei Mal nahegenug an die Endzone der Haller heran um mit einem Fieldgoal Punkte zu erzielen, doch Kicker Tobias Goebel scheiterte sowohl aus 48 Yards, als auch aus 44 Yards. Weitere mögliche Punkte ließen die Löwen liegen, als Brandon Connette auf Höhe der Haller 20 Yard Linie versuchte einen seiner Receiver anzuspielen, dieser aber auf dem glatten und schwierig zu bespielenden Frankfurter Rasen ausrutschte und der Ball von Unicorns Safety Goran Zec abgefangen werden konnte.    

Ähnlich erging es dem Angriff um den letztjährigen Spielmacher der Löwen Jadrian Clark, der immer wieder versuchte Lücken in der Braunschweiger Abwehr zu finden, welche sich aber nur selten auftaten. Vor allen das sonst so starke Passspiel der Unicorns lief nicht wie gewohnt und wurde immer wieder von der Passabwehr der Lions unterbunden. Im Laufspiel über die Runningbacks Samuel Shannon und Jerome Manyema, scheiterten die Haller regelmäßig an der ersten und zweiten Verteidigungsreihe der Löwen. Wie bei Brandon Connette zuvor auf Braunschweiger Seite, unterlief auch Jadrian Clark bei einem langen Passversuch ein Fehler und der für Nathaniel Robitaille gedachte Pass, landetet in den Armen von Braunschweigs Basil Jackson. Somit ging es für beide Teams mit einem für American Football Verhältnisse eher ungewöhnlichen 0:0 Unentschieden in die Halbzeitpause. 

Nach der Pause kamen die New Yorker Lions eindeutig besser aus der Kabine und knüpften nicht nur an der Leistung aus Halbzeit eins an, sondern steigerten sich noch. Besonders auf Seiten des Angriffs lief es jetzt besser und nach einem zu kurz geratenen Punt der Unicorns erhielt man das Angriffsrecht tief in der Spielfeldhälfte des Südmeisters. Mit einem schönen Passfang von Nicolai Schumann und einem Lauf von Micky Kyei, arbeitete sich die Offense von Troy Tomlin bis an die acht Yard Linie der Haller voran. Christopher McClendon war es vorbehalten, endlich die ersten erlösenden Punkte zum 7:0 (PAT T. Goebel) zu erzielen.  

Bei den Schwäbisch Hall Unicorns lief im Angriff weiterhin wenig zusammen und man musste sich Angriffsserie für Angriffsserie immer wieder dem Druck und der starken Abwehrleistung der New Yorker Lions geschlagen geben. Nach einem weiteren Punt der Unicorns, war es erst Micky Kyei und dann Niklas Römer, die den Lions jeweils einen großen Schritt Richtung Haller Endzone erlaubten. Final war dann schließlich ein 28 Yard Fieldgoal von Tobias Goebel zum 10:0, was den Angriff für die Braunschweiger erfolgreich abschloss.  


Mit diesem Spielstand ging es in das vierte und letzte Spielviertel und die New Yorker Lions verschenkten abermals nach hervorragender Feldposition weitere Punkte durch Strafen und Unkonzentriertheiten und einem weiteren verschossenen Fieldgoal, dieses Mal aus 40 Yards Entfernung. Dieses dritte verschossene Fieldgoal schien nun bei den Schwäbisch Hall Unicorns noch einmal Kräfte zu wecken und die Unicorns machten sich daran, den Ball zum Anschluss in Richtung Braunschweiger Endzone zu bewegen. Mit Pässen von Jadrian Clark auf Tyler Rutenbeck, Aurieus Adegbesan, Nathaniel Robitaille und Maurice Fürbacher, ging es bis auf die Lions drei Yard Linie. Von dort aus fand Jadrian Clark seinen Ballfänger Joshua Haas zum 10:7 (PAT T. Stadlmayer).

Es wurde also kurz vor Ende nochmal spannend, den mit einem gelungenen Onside Kick, könnten die Unicorns direkt wieder das Angriffsrecht erhalten und sich auf den Weg zum Ausgleich oder sogar zur Führung machen. Doch Tissi Robinson auf Seiten der Lions reagierte beim Onside Kick Versuch der Haller am schnellsten und sicherte damit das spielentscheidende Angriffsrecht für sein Team: Drei Spielzüge des Braunschweiger Angriffs und einem Lauf von Brandon Connette später und die Lions hatten das First Down erreicht, was ihnen nun ermöglichte das Spiel abzuknien und damit die Uhr auslaufen zulassen.


Damit gewinnen die New Yorker Lions zum 12-mal die Deutsche Meisterschaft und bleiben ungefährdet Rekordmeister der GFL bzw. bauen ihren Vorsprung noch aus.Des Weiteren beenden sie die GFL Saison 2019 verlustpunktfrei und schaffen eine Perfect Season mit 17 Siegen in 17 Spielen. Zum wertvollsten Spieler des German Bowl XLI wurde mit Christopher McClendon der Leading Rusher der GFL 2019 gewählt. 

Scoreboard  
07:00    8 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. goebel)
10:00    28 Yard Fieldgoal T. Goebel
10:07    3 Yard TD-Pass J. Clark auf M. Haas (PAT T. Stadlmayer)

 

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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Heinz Sauer beendet mit dem Finale seine Schiedsrichterkarriere in der German Football League: Wenn am kommenden Samstag das 41. Finale um die Deutsche Meisterschaft im American Football startet, ist ein Mitglieder der Troisdorf Jets maßgeblich daran beteiligt. Denn Heinz Sauer wird die Partie zwischen den New Yorker Lions und den Schwäbisch Hall Unicorns in der Frankfurter Commerzbank Arena als Referee leiten.

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(Archivfoto: Oliver Jungnitsch)

Heinz Sauer, der bei den Troisdorf Jets im Vorstand als Schatzmeister aktiv ist, gehört sicherlich zu den erfahrensten Football-Schiedsrichtern in Deutschland. 1091 Spiele in der schwarz-weiß gestreiften Uniform stehen bereits auf dem Konto des Meckenheimers. Allein 256 davon hat er in der German Football League, also der höchsten deutschen Spielklasse, gepfiffen. In 138 dieser Spiele übernahm er die Rolle des Referees, also des Hauptschiedsrichters, der leicht an der weißen Mütze erkannt und deshalb umgangssprachlich auch „Whitehat“ genannt wird. So wie auch beim kommenden German Bowl XLI in Frankfurt.

In Endspielen hat der 65-Jährige zuvor schon reichlich Erfahrungen sammeln können. Bereits 2012 durfte er das Finale um die Deutsche Football-Krone leiten und nahm an zwei weiteren Endspielen auf einer anderen der insgesamt sieben Schiedsrichterpositionen, die beim American Football benötigt werden, teil.

Auch auf internationaler Ebene fühlte sich Heinz Sauer ebenso wohl. Schon 2005 nahm er am Eurobowl Endspiel teil. Zweimal hatte er in seiner langen Schiedsrichterkarriere Einsätze bei einer Weltmeisterschaft, 2007 sogar im Endspiel. 2008 leitete er als Referee das Finale der Flagfootball-WM und insgesamt viermal nahm er an den Junioren-Europameisterschaften teil (Glasgow, Moskau, Stockholm und Köln/Düsseldorf).

Mit der Leitung des German Bowls 2019 am Samstag endet dann auch eine Ära: „Ich höre nach dem Finale in der German Football League auf und pfeife 2020 nur noch in den unteren Ligen in NRW“, so Heinz Sauer. „Bei 1111 Spielen ist dann endgültig Schluss.“

 

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.

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Mit einem letztendlich deutlichen 36:18 (5:6; 10:0; 14:0; 7:12) gegen die Frankfurt Universe, ziehen die New Yorker Lions in den German Bowl XLI, in dem sie am 12. Oktober in der Frankfurter Commerzbank Arena auf das Team der Schwäbisch Hall Unicorn treffen werden. Trotz des Erfolgs im Play-Off Halbfinale und der damit insgesamt 18. Finalteilnahme der Lions in ihrer über 30-jährigen Geschichte, war der Jubel nach dem Sieg getrübt, den es mussten einige Ausfälle wichtiger Spieler verkraftet werden, deren Einsatz für das Deutsche Endspiel in zwei Wochen fraglich ist. Neben Spielmacher Brandon Connette, traf es ebenfalls Wide Receiver Christian Bollmann und Defense Line Spieler Samuel Kargel, die alle drei zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Zusätzlich verletzten sich weitere Spieler mehr oder weniger schwer und es muss abgewartet werden, was die weiteren anstehenden Untersuchungen in den nächsten Tagen ergeben wird. Knapp 3.700 Zuschauer sahen von Beginn das erwartete harte umkämpfte Spiel, in dem sich die Gastgeber erst ab dem zweiten Spielviertel die notwendigen Spielvorteile sichern konnten. Vor allem die Verteidigung der Lions sorgte mit ihrem dauerhaften Druck auf den Frankfurter Spielmacher Steven Cluley, für die Fehler auf Seiten der Gäste und legte damit den Grundstein für den Sieg.  

Lions Passverteidiger Benjamin Barnes mit seiner ersten Interception des Tages (Foto: Fabian Uebe / New Yorker Lions)Lions Passverteidiger Benjamin Barnes mit seiner ersten Interception des Tages (Foto: Fabian Uebe / New Yorker Lions)
 
Die Hausherren begannen das Spiel mit ihrem Angriff unter Führung von Brandon Connette tief in der Hälfte der Frankfurt Universe, nachdem Christopher McClendon den Kick-Off der Gäste über 
70 Yards bis an die Universe 28 Yard Linie returniert hatte. Zwar gelang der Offense der Braunschweiger nicht umgehend der erste Touchdown, doch Tobias Goebel brachte sein Team mit einem 36 Yard Fieldgoal erstmalig mit 3:0 in Führung.

Doch die Antwort der Gäste aus der Mainmetropole ließ nicht lange auf sich warten. Trotz starken Druck der Braunschweiger Verteidigung und einem Sack von Georg Burmeister, war es Universe Quarterback Steven Cluley, der erst mit einem 43 Yard Lauf und final mit einem Pass über acht Yards auf seinen finnischen Ballfänger Sebastian Sagne, seine Mannschaft mit 3:6 in Führung brachte. 
Der folgende Extrapunkt ging aber aus Sicht von Universe vollkommen schief und wurde nach Block von Lions Linebacker Basil Jackson, von Passverteidiger Benjamin Barnes bis in die Endzone der Hessen zum 5:6 zurückgetragen. 
 
Es folgte der einzige Drive der Braunschweiger, der mit einem Fehler der Gastgeber enden sollte. Mit Läufen von Brandon Connette und einem schönen Passfang von Justus Holtz, ging es schnell bis in die Hälfte der Frankfurter voran. Doch dort konnte Christopher McClendon das Spielgerät nicht festhalten und die Universe Linebacker Kadel King sicherte den freien Ball zu Gunsten der Gäste.
Zählbares konnten die Hessen nicht daraus für sich generieren. Es ging ins zweite Spielviertel und der nächsten Angriffsserie für die Löwen und einer Szene, die noch weit bis nach Spielende für Diskussionen sorgen sollte. Bei einen seiner Läufe erwischte Frankfurts Linebacker Jhonathan Silva Gomez Brandon Connette hart, so dass der Braunschweiger Spielmacher mit Verdacht auf eine schwerere Kopfverletzung in Krankenhaus gebracht werden musste. Gleiches galt für Christian Bollmann, der ebenfalls annähernd zum gleichen Zeitpunkt von vielen unbemerkt, mit einer Kopfverletzung in Krankenhaus eingeliefert wurde. Ab sofort übernahm auf Seiten des Angriffs der Lions Sonny Weishaupt die Regie auf der Kommandobrücke und machte seine Sache gut. Einem schönen Pass auf Niklas Römer und einem Lauf von Christopher McClendon, folgten zwei persönliche Strafen gegen die Frankfurt Universe und Christopher McClendon nahm dieses Geschenk dankend an und brauchte mit einem fünf Yard Lauf sein Team mit 12:6 (PAT T. Goebel) wieder in Führung.

Frankfurt Universe unter Führung von Steven Cluley, startete ihre nächste Angriffsserie  an der eigenen 20 Yard Linie und begann Yard um Yard sich Richtung Braunschweiger Endzone voran zu arbeiten. Runningback Justin Rodney und die Ballfänger Lorenz Regler und Sebastian Sagne sorgten für zum Teil großen Raumgewinn, bevor Lions Passverteidiger Benjamin Barnes dem Vorwärtsdrang der Gäste mit seiner ersten Interception des Tages, ein Ende setzte. Es folgte mit der längte Drive des Braunschweiger Offense des Tages, in dem besonders Christopher McClendon mit Läufen, als auch Jan Hilgenfeldt und Niklas Römer, ihre Mannschaft bis kurz vor die Frankfurter Endzone führten. Von dort erhöhte Tobias Goebel mit einem 19 Yard Fieldgoal passend mit dem Halbzeitpfiff, die Führung der Hausherren auf 15:6.   

Der dritte Spielabschnitt begann mit dem Kick-Off der Löwen durch Jan Hilgenfeldt und dem nächsten Fehler der Universe. Abermals war es Braunschweigs Passverteidiger Benjamin Barnes, der erahnte was Frankfurts Quarterback vorhatte und den Passversuch von Steven Cluley abfangen konnte. Vier Läufe später sagte erneut Christopher McClendon “Danke“ und erhöhte die Führung der Lions mit einem 31 Yard Touchdown Lauf auf 22:6 (PAT T. Goebel). Doch damit nicht genug, den die Braunschweiger Verteidigung war nun hungrig auf mehr und bewies dieses auch gleich in der nächsten Angriffsserie der Hessen in Person von Safety Lars Steffen. Auf Höhe der eigenen Mittelinie schnappte er sich eine weiteren Passversuch von Steven Cluley aus der Luft und trug den Ball über 53 Yards bis in die Endzone der Frankfurter zum 29:6 (PAT T. Goebel) zurück. Es folgte jeweils ein Punt beider Mannschaften in den nächsten erfolglosen Drives, ehe die Gäste nochmals zu
 
Beginn des vierten und letzten Spielabschnitts den Versuch eines letzten Aufbäumens gegen die drohende Niederlage starteten. Läufe von Justin Rodney, ein Passfang von Anthony Mahoungou und Strafen gegen die New Yorker Lions, brachten die Universe bis tief in die Braunschweiger Hälfte. Den 29:12 (PAT geblockt) Anschlussscore erzielte ebenfalls der französische Receiver im Jersey der Frankfurter Anthony Mahoungou, nach 27 Yard Pass von Steven Cluley. Doch die Gastgeber ließen erst gar keine Hoffnung auf Seiten der Frankfurt Universe aufkommen und zogen nach. Sechs Mal Christopher McClendon und weitere Strafen gegen die Frankfurter, führten die Lions über das Feld bis kurz vor die Endzone der Gäste. Das 36:12 (PAT T. Goebel) durch einen 10 Yard Lauf und dem insgesamt dritten Score durch Christopher McClendon im Spiel, war dann nur eine Frage der Zeit. Frankfurt Universe bemühte sich zwar weiter um Anschluss und kam auch nochmal nach einer langen Angriffsserie durch Sebastian Sagne, nach 10 Yard Pass von Steven Cluley, auf 36:18 (TPC nicht gut) heran, doch kontrollierten die Hausherren weiterhin sicher die Uhr und das Spiel und ließen nichts mehr anbrennen. Auch ein von Universe tief in der Braunschweiger Spielfeldhälfte ausgespielter vierter Versuch, wurde von der Lions Defense gestoppt und führte dazu, das der Angriff um Sonny Weishaupt die verbleibenden knapp zwei Spielminuten nur noch runterlaufen lassen mussten.    
     
Scoreboard
03:00    36 Yard Fieldgoal T. Goebel
03:06      8 Yard TD-Pass S. Cluley auf S. Sagne (PAT geblockt)
05:06    B. Barnes geblockter PAT zurück in Endzone des Gegners getragen 
12:06      5 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel) 
15:06    19 Yard Fieldgoal T. Goebel
22:06    31 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
29:06    53 Yard Interception-Return-TD L. Steffen (PAT T. Goebel) 
29:12    27 Yard TD-Pass S. Cluley auf A. Mahoungou (PAT geblockt)
36:12    10 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
36:18    10 Yard TD-Pass S. Cluley auf S. Sagne (TPC nicht gut)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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In einem von Beginn an, was die Kräfteverhältnisse auf dem Feld anging, einseitigen aber unterhaltsamen Viertelfinale, besiegen die New Yorker Lions chancenlose Stuttgart Scorpions, deutlich verdient mit 70:3 (21:0; 21:3; 21:0, 7:0). Knapp 3.000 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion sahen dabei zumindest zu Beginn ein Team der Gäste, welches unter der Regie von Spielmacher Michael Eubank, den Ball gut über das Feld bewegen konnte und durchaus die Abwehr der Lions beschäftige, aber letztendlich nicht überwand.

Christopher McClendon scorte 5 TDs in Halbzeit eins (Foto: Fabian Uebe)Christopher McClendon scorte 5 TDs in Halbzeit eins (Foto: Fabian Uebe) 
Anders dagegen der Angriff der Hausherren um Löwen Quarterback Brandon Connette und Runningback Christopher McClendon. Besonders der zweitgenannte sorgte dabei in Halbzeit eins für großes Kopfzerbrechen auf Seiten der Stuttgart Scorpions, fanden diese doch zu keinem Zeitpunkt der Partie ein Mittel, gegen den Leading Rusher der GFL. Nachdem die Scorpions ihren ersten Drive mit einem Punt abschließen mussten, bewiesen die Braunschweiger umgehend ihre Klasse. Schnell brachten Christopher McClendon und Brandon Connette mit Läufen ihr Team bis dicht vor die Mittellinie. Es folgte ein spektakulärer Catch von Christian Bollmann, nach Pass von Brandon Connette, bis an die 17 Yard Linie der Gäste.  Zwei Läufe später sorgte Christopher McClendon mit einem 12 Yard Lauf für die 7:0 (PAT T. Goebel) Führung seines Teams. 

Viel Pause gönnte die Verteidigung der Hausherren ihren Angriff aber nicht, den nur zwei Spielzüge der Stuttgarter später, durfte der Angriff der Löwen erneut ran. Der nach einer Verletzungspause wieder zurückgekehrte Linebacker Jakob Schridde konnte einen Ball von Michael Eubank an der 24 Yard Linie der Gäste abfangen, nachdem dieser von Passverteidiger Benjamin Barnes abgefälscht wurde. Der nächste Touchdown ließ nicht lange auf sich warten. Christopher McClendon erhöhte mit einem Lauf aus 12 Yard die Führung auf 14:0 (PAT T. Goebel). Es folgte ein Drive der Gäste der diese bis an die 43 Yard Linie der New Yorker Lions führte, ehe auch hier erneut trotz ausgespielten vierten Versuch, gegen Braunschweigs Verteidigung Schluss war. Abermals ließen sich die Gastgeber nicht lange bitten und machten sich auf den Weg zum dritten Score im ersten Spielabschnitt. Einem Lauf über 23 Yards von Jan Hilgenfeldt, folgten fünf weitere durch Christopher McClendon, wobei der letzte über sechs Yards zum 21:0 (PAT T. Goebel) führte. Mit diesem Spielstand wechselten die Mannschaften erstmalig die Seiten und es begann das für die Stuttgarter im Endeffekt noch schlimmer werdende zweite Spielviertel. 

Zunächst aber mal bewegten sie den Ball bis an die Braunschweiger 12 Yard Linie vorwärts. Michael Eubank fand immer wieder eine passende Anspielstation oder nahm auch selbst den Ball in die Hand um einen neuen ersten Versuch zu erzielen. Jakob Schridde verhinderte schließlich den eventuell möglichen Touchdown durch einen Sack und somit mussten sich die Scorpions mit einem 38 Yard Fieldgoal zum 21:3, durch Pascal Flöser, zufrieden geben. Das dieses final die einzigen Punkte für den vierten der GFL Süd sein sollten, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Dem Fieldgoal der Gäste, folgte der vierte Streich des Christopher McClendon an diesem Tag. Micky Kyei returnierte den Kick-Off bis an die 40 Yard Linie, Christian Bollmann steuerte weitere neun Yards mit einem Passfang bei und Christopher McClendon vollendete, in gewohnter Manier mit einem 51 Yard Lauf durch die Abwehr der Gäste, zum 28:3 (PAT T. Goebel). Was folgte war der Tiefpunkt des Tages für die Stuttgart Scorpions. Der folgende Drive begann gut und die Gäste bewegten den Ball Yard für Yard bis in die Hälfte der Braunschweiger. 

Doch dort war dann Schluss, denn nach einem Tackle von Patrick Finke an Michael Eubank, musste der Spielmacher verletzt ausscheiden und konnte den restlichen Verlauf der Begegnung nur noch von der Seitenlinie verfolgen. Ersetzt wurde der US-Amerikaner durch den ältesten aktiven Spieler der GFL, dem 61-jährigen Günther Michel. Zu allem Überdruss verletzte sich nur einen Spielzug später auch noch der Stuttgarter Runningback Ruben Mendes Pein, der den ebenfalls aufgefallen Stammläufer der Schwaben, Giacomo De Pauli ersetzt hatte. Der Fieldgoalversuch aus 55 Yards von Pascal Flöser geriet deutlich zu kurz. Frei nachdem Motto, was vier Mal funktioniert hat, funktioniert auch ein fünftes Mal, machte sich dann wieder die #3 im Jersey der Löwen, Christopher McClendon auf den Weg. Unterstützt durch einen 21 Yard Passfang von Robin Sebeille und einem Lauf von Maximilian Merwarth, lief dieser abschließend zum 35:3 (PAT T. Goebel) Zwischenstand aus 2 Yards Entfernung, zu seinem fünften Score des Tages in die Endzone der Scorpions. Bei der Stuttgarter Offense lief nun nach den Ausfällen nicht mehr wirklich was zusammen und somit war Punter Pascal Flöser ab sofort einer der Hauptakteure auf dem Feld. 


Es folgte einer der, für Lions Spielmacher Brandon Connette, wenigen Fehler der gesamten bisherigen GFL Saison. Einen Passversuch auf Justus Holtz fing Stuttgarts Konstantin Katz ab und brachte somit sein Team wieder das Angriffsrecht zurück. Doch Kapital konnten die Scorpions daraus nicht schlagen, da gleiches Kunstwerk, nämlich den Ball des gegnerischen Quarterbacks abfangen, auch Basil Jackson im Jersey der Hausherren gelang. Entscheidender Unterschied dabei, der Linebacker der Löwen trug den Ball über knapp 40 Yards bis in die Endzone der Gäste zum 42:3 (PAT T. Goebel) Halbzeitstand zurück. Nach der Halbzeitpause wechselten die New Yorker Lions nun munter durch und gaben allen Akteuren Einsatzzeit. So wechselten sich im Angriff als Quarterback Mike Friese und Sonny Weishaupt ab und auf der Position des Runningback z.B. Meril Zero und Patrick Papke. Veränderungen im Spielverlauf gab dieses aber nicht. Bereits im fünften Spielzug nach dem Wiederanpfiff bediente Mike Freise seinen Fullback Maximilian Merwarth mit einem 10 Yard Pass zum 49:3 (PAT T. Goebel). 

Nur kurze Zeit später, genauer gesagt einen Spielzug später nachdem Kick-Off der Lions durch Jan Hilgenfeldt, war es dann Rückkehrer Tissi Robinson, der einen Passversuch von Stuttgarts Günter Michel abfing und über etwas mehr als 40 Yards zum 56:3 (PAT T. Goebel) in die gegnerische Endzone zurücktrug. Bei Stuttgart klappte nach wie vor nichts und die Lions kontrollierten weiterhin das Spiel, die Uhr und das Scoreboard. Das 63:3 (PAT T. Goebel) folgte nach einem 22 Yard Pass von Sonny Weishaupt auf Christian Bollmann. Vorausgegangen waren u.a. schöne Läufe von Patrick Papke. Für den Schlusspunkt der Partie in Sachen Punkte, sorgte kurz nachdem Beginn des vierten und letzten Spielabschnitts, der französische Ballträger in Diensten der Lions Meril Zéro, der aus 12 Yards zum 70:3 in die Stuttgarter Endzone einlaufen konnte. 

Mit diesem deutlichen Erfolg stehen die Löwen damit zum siebten Mal in Folge im Halbfinale der GFL Play-offs. Gegner am kommenden Sonntag (Kick-Off 15 Uhr), ist die Mannschaft der Frankfurt Universe, die die Hildesheim Invaders mit 28:7 besiegen konnten.  

Scoreboard

07:00   12 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
14:00   12 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel
21:00     6 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
21:03   38 Yard Fieldgoal P. Flöser
28:03   51 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
35:03     2 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Geobel)
42:03   40 Yard Interception-Return-TD B. Jackson (PAT T. Goebel)
49:03   10 Yard TD-Pass M. Friese auf M. Merwarth (PAT T. Goebel) 
56:03   45 Yard Interception-Return-TD T. Robinson (PAT T. Goebel)
63:03   22 Yard TD-Pass S. Weishaupt auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
70:03   12 Yard TD-Lauf M. Zero (PAT T. Goebel)   

 

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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