GFL Nord

Mit einer klaren 38:13 (14:7; 7:0; 7:0; 10:6) Niederlage im Play-Off Viertelfinale gegen die Schwäbisch Hall Unicorns, verabschieden sich die New Yorker Lions aus der SharkWater GFL Saison 2021. 

RB 27 CJ Okpalobi alleine komnnte den Lions nicht den Sieg bringen (Foto: Fabian Uebe)RB 27 CJ Okpalobi alleine komnnte den Lions nicht den Sieg bringen (Foto: Fabian Uebe)

Etwas mehr als 2.000 Zuschauer im OPTIMA-Sportpark in Schwäbisch Hall sahen dabei eine Partie zwischen den beiden dominierenden Teams der letzten Jahre im deutschen Football, welche vom Anfang bis zum Ende von den Hausherren bestimmt wurde. 

Das Spiel begann mit dem Kick-Off durch Unicorns Kicker Tim Stadelmayr und dem Return von Lions Multifunktionswaffe CJ Okapalobi bis an die 19 Yard Linie. Braunschweigs Spielmacher Jake Kennedy musste dann bereits im ersten Spielzug bzw. Angriffsdrive die Erfahrung sammeln, dass es für Ihn und dem Angriff ein schwerer Arbeitstag werden würde. Einem Sack von Halls Linebacker Nick Alfieri folgte ein acht Yard Lauf von Jake Kennedy, doch bereits der folgende Spielzug, läutete die drohende Niederlage der Löwen ein. Der Passversuch von Jake Kennedy wurde abgefälscht und der Ball landete direkt in den Armen von Unicorns Safety Cody Pastorino, welcher sich mit einem 25 Yard Interception Return Touchdown in die Endzone der Lions zum 7:0 (PAT T. Stadelmayr) für das Geschenk bedankte.

Der zweite Angriffsdrive der Braunschweiger begann vielversprechender. Von der eigenen 35 Yard Linie startend, brachte CJ Okpalobi nahezu im Alleingang sein Team bis weit in die Spielfeldhälfte der Unicorns voran. Doch der folgende Passversuch von Jake Kennedy auf Christian Bollmann landete abermals in den Armen eines Hallers Verteidigers in Person von Jan Klenk. Die Verteidigung der Lions war hellwach und zwang den Angriff der Hausherren zum Punt.

Damit erhielt der Angriff der Lions die nächste Chance auszugleichen und erneut war es CJ Okpalobi, auf dessen Schultern die Hauptangriffslast lag. Lauf um Lauf führte er sein Team bis vor die Endzone der Schwäbisch Hall Unicorns und sorgte mit einem 12 Yard Touchdown, nach Pass von Jake Kennedy für den 7:7 (PAT L. Jeckstadt) Ausgleich. Doch die Freude über den Ausgleich hielt auf Seiten der Löwen nicht lange an. Gleich im zweiten Spielzug des folgenden Drives der Gastgeber, war es Runningback John Santiago, welcher die gesamte Verteidigung der Lions hinter sich ließ und mit einem 69 Yard Lauf seine Farben mit 14:7 (PAT T. Stadelmayr) wieder in Führung brachte. 

Es ging ins zweite Spielviertel, doch begann dieses für die Lions ähnlich wie das Erste. Zwar gelang es dem Angriff um Jake Kennedy sich bis in die Spielfeldhälfte der Unicorns vorzuarbeiten, doch war es wieder ein abgefälschter Passversuch vom Braunschweiger Spielmacher, welcher in den Armen eines Verteidigers der Haller, in Person von Jan Klenk, landete. Die Unicorns nutzen auch diesen dritten Turnover des Spiels gnadenlos aus und kurze Zeit später fand Quarterback Alexander Haupert seinen Ballfänger Yannick Mayr mit einem 34 Yard Pass zum 21:7 (PAT T. Stadelmayr). 

Trotz dem bis zu diesem Zeitpunkt unglücklichen Spielverlauf und Rückstand, gaben sich die New Yorker Lions von Head Coach Troy Tomlin noch lange nicht geschlagen und setzten alles daran, vor der Halbzeitpause den Rückstand zu verkürzen. Bis an die vier Yard Linie der Schwäbisch Hall Unicorns ging es für die Offense voran, wobei ein 34 Yard Lauf von CJ Okpalobi das Highlight des Drives war. Doch die noch wenigen Yards bis zum erhofften Touchdown blieben den Lions verwehrt und auch der 23 Yard Fieldgoal-Versuch von Luca Jeckstadt, segelte an den Torstangen vorbei. Somit ging es mit dem Spielstand von 21:7 in die Halbzeitpause.

Nach der Pause überraschte das Team der Löwen die Hausherren mit einem gelungenen Onside-Kick von Luca Jeckstadt, welcher von Nico Werner an der 48 Yard Linie der Unicorns gesichert werden konnte. 
Trotz der gelungenen Aktion zu Beginn des dritten Spielviertels, änderte sich aber dem verkorksten Spielverlauf für die Lions leider nichts. Nach einigen erfolgreichen Spielzügen, welche den Angriff der Löwen bis an die 25 Yard Linie der Unicorns voranbrachten, war es zum vierten Mal die Passabwehr der Gastgeber und zum zweiten Mal Saftey Cody Pastorino, der einen Passversuch von Jake Kennedy abfangen konnte. Kapital aus diesem erneuten Turnover konnten die Schwäbisch Haller nicht herausschlagen, denn die Abwehr der Lions war auf der Hut und zwang die Hausherren zum Punt. Dieser Punt durch Alexander Haupert zwang den Angriff der Lions dazu, dass sie von ihrer eigenen ein Yard Linie starten mussten und letztendlich auch einen ausgespielten vierten Versuch tief in ihrer eigenen Hälfte nicht verwandeln konnten. Der Angriff der Unicorns übernahm den Ball an der 20 Yard Linie der Löwen und kurze Zeit später bediente Quarterback Axel Haupert seinen Runningback Jannis Fiedler mit einem Pass über 12 Yards zum 28:7 (PAT T. Stadelmayr) in der Endzone der Gäste.

Mit diesem Spielstand wechselten beide Teams letztmalig die Seiten und die Schwäbisch Hall Unicorns erhöhten mit einen 34 Yard Fieldgoal von Tim Stadelmayr, nach einem Punt der New Yorker Lions, ihre Führung auf 31:7. Die Offense der Löwen setzten alles auf eine Karte und versuchte den Rückstand möglichst schnell zu verkürzen und auch noch den letzten Hoffnungsschimmer auf das scheinbare unmögliche aufrecht zu erhalten. Mit Lauf für Lauf war es Spielmacher Jake Kennedy selbst, der sein Team Yard um Yard der Endzone der Unicorns näherbrachte und letztendlich auch mit großer Kraftanstrengung und Willen mit einem 20 Yard Lauf zum 31:13 (Two-Point-Conversion nicht gut) erreichte.

Es folgte ein weiterer Onside-Kick Versuch, welcher aber von den Schwäbisch Hallern auf Höhe der Mittellinie gesichert werden konnte. Für die Gastgeber folgte eine Schrecksekunde, als ihr Tight End Lucas Schäfer nach einem Spielzug mit einer schweren Armverletzung auf dem Rasen liegen blieb und minutenlang behandelt und ins Krankenhaus gebracht werden musste. An dieser Stelle wünschen die New Yorker Lions dem Spieler alles Gute und hoffen das er bald wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann.

Nach der Spielunterbrechung war es dann der Kombination Alexander Haupert auf Moritz Böhringer, die mit einem 18 Yard Touchdown-Pass den Endstand zum 38:13 (PAT T. Stadelmayr) herstellte. Zwar versuchten die Lions und Spielmacher Jake Kennedy nochmals den Rückstand zu verkürzen, doch auch der letzte verzweifelte Passversuch in die Endzone der Unicorns wurde von Halls Safety Da’Ronte Smith abgefangen.


Damit geht für die Löwen eine schwierige und ungewöhnliche Saison 2021 vorbei, in der es sowohl Höhen als auch Tiefen gab und die an vielen Stellen von der Corona-Pandemie bestimmt war. Die Lions bedanken sich bei allen ihren Fans und Unterstützern für den Support in der Spielzeit und wünschen allen das sie gesund bleiben und wir uns im Jahr 2022 wiedersehen!

Scoreboard
07:00    25 Yard Interception-Return-TD C. Pastorino (PAT T. Stadelmayr)
07:07    12 Yard TD-Pass J. Kennedy auf CJ Okpalobi (PAT L. Jeckstadt)
14:07    69 Yard TD-Lauf J. Santiago (PAT T. Stadelmayr) 
21:07    14 Yard TD-Pass A. Haupert auf Y. Mayr (PAT T. Stadelmayr)
28:07    21 Yard TD-Pass A. Haupert auf J. Fiedler (PAT T. Stadelmayr) 
31:07    34 Yard Fieldgoal T. Stadelmayr
31:13    20 Yard TD-Lauf J. Kennedy (TPC nicht gut)
38:13    18 Yard TD-Pass A. Haupert auf M. Böhringer (PAT T. Stadelmayr)   
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions
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Knapp 1.100 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion, sahen ein bis kurz vor Schluss spannendes Spiel zwischen den New Yorker Lions und den Cologne Crocodiles um Platz drei in der GFL Nord, welches die Gäste aus Köln letztendlich mit 21:33 (3:0; 7:14; 8:7; 3:12) für sich entschieden konnten. 

RB 27 CJ Okpalobi scorte 2 Mal (Foto: Fabian Uebe)RB 27 CJ Okpalobi scorte 2 Mal (Foto: Fabian Uebe)

Ausschlaggebend für die Niederlage war neben nicht genutzten Chancen auf Seiten der Gastgeber und eine starke Verteidigung der Gäste, welches u.a. das Laufspiel der Löwen nahezu vollständig ausschaltete,das Kölner Duo mit Quarterback Christian Strong und Wide Receiver Aaron Jackson, welches die Verteidigung der Löwen, nie unter Kontrolle bekam.  Zum Spielende standen 16 Passfänge für 211 Yards und drei Touchdowns, zu Gunsten vom amerikanischen Passempfänger der Cologne Crocodiles in den Statistikbüchern. 

Die Cologne Crocodiles gewannen den Coin-Toss und begannen die Partie mit dem Kick-Off durch ihren Kicker Gianlucca Reudelsterz.Der Angriff der Löwen betrat an der eigenen 34 Yard Linie erstmalig das Spielfeld, musste sich aber nach kurzer Zeit bereits wieder Punt vom Angriffsrecht verabschieden.Besser startete der Angriff der Gäste ins Spiel. Von der eigenen 23 Yard Linie beginnend, führte Spielmacher Christian Strong sein Team mit Pässen auf Aaron Jackson und Eric-Junior Hiernaux, bis tief in die Hälfte der Braunschweiger. 

Doch kurz vor der Endzone der Löwen unterlief dem sonst so sicheren Kölner Spielmacher ein Fehler, dessen Nutznießer Braunschweigs Passverteidiger Darrain Winston war, der den Ball abfing und seinen Angriff um Jake Kennedy zurück auf das Spielfeld brachte. Der folgende Angriffsdrive gehörte CJ Okpalobi im Dress der Lions. Nach einigen kurzen Läufen war es ein Swing-Pass von Jake Kennedy, den der US-Amerikaner über 65 Yards bis knapp vor die Kölner Endzone tragen konnte. Zwar reichte es nicht zum Touchdown, doch Kicker Luca Jeckstadt sorgte mit einem 23 Yard Fieldgoal für die 3:0 Führung aus Sicht der Hausherren.

Zu Beginn des zweiten Spielviertels, waren es dann die Cologne Crocodiles, die ihrerseits erstmalig punkten konnten. Läufe von Runningback Dean Tanwani und Passfänge von Aaron, Jackson, Eric-Junior Hiernaux und Markell Castle, führten den Kölner Angriff bis an die Endzone der Lions heran. Markell Castle war es dann auch, der einen vier Yard Pass von Christian Strong zum 3:7 (PAT G. Reudelsterz) verwandelte.Abermals endeten die folgenden Angriffsbemühungen der Lions in einem Punt durch Christian Bollmann. Doch auch Kölns Angriff kam nicht ins Rollen, den zum zweiten Mal an diesem Spieltag stand Braunschweigs Saftey Darrain Winston an der richtigen Stelle und konnte einen Passversuch von Christian Strong an der Kölner 34 Yard Linie anfangen.  Dieses Geschenk nahmen die Löwen dankend an und Jake Kennedy bediente CJ Okpalobi mit einem sehenswerten Pass umgehend zur 10:7 (PAT L. Jeckstadt) Führung.

Es folgte eine lange Angriffsserie der Cologne Crocodiles, welche final ohne Punkte für die Gäste endete, da der 42 Yard Fieldgoalversuch durch Gianlucca Reudelsterz am Tor vorbei ging.
Ebenfalls ohne Punkte und mit einem Punt endete auch der Angriffsdrive der Braunschweiger, was dazu führte das bei knapp 30 Sekunden verbleibender Spielzeit, der Kölner Angriff nochmals das Feld betrat. Zwar gelang es der Defense der Hausherren, den Kölner Angriff auf Höhe der Mittellinie zu halten, doch mit einem „Hail-Mary“-Pass von Christian Strong in die Endzone der Löwen bei auslaufender Zeit, schaffte es Kölns Aaron Jackson das Spielgerät, umringt von Braunschweiger Verteidigern, aus der Luft zum 10:14 (PAT G. Reudelsterz) Halbzeitstand in der Endzone der Lions zusichern.  

Der erste Drive der New Yorker Lions nach der Halbzeitpause endete erneut nach nur wenigen Spielzügen erfolglos. Dabei gelang den Löwen ein Onside-Kick durch Finn Oppermann zu sichern und sich so in aussichtsreicher Position tief in der Hälfte der Kölner das Angriffsrecht zu sichern.Besser machten es dagegen wieder die Kölner. Yard um Yard marschierten die Crocodiles über das Feld und ließen sich auch nicht von einem vierten Versuch auf Höhe der Braunschweiger 26 Yard Linie davon abbringen, diesen auszuspielen. Abermals war es die Kombination Christian Strong auf Aaron Jackson, welche die Passverteidigung der Lions nicht stoppen konnte und die Führung für die Domstädter auf 10:21 (PAT G. Reudelsterz) ausbaute. 
Doch die New Yorker Lions steckten nicht auf. Nachdem Kick-Off der Kölner, war es zuerst Christian Bollmann, der mit einem Passfang über 28 Yards sein Team bis in die Hälfte der Gäste brachte, gefolgt vom zweiten Touchdown-Fang von CJ Okpalobi, dieses Mal nach einem 36 Yard Pass von Jake Kennedy, zum 18:21 (TPC C. Bollmann).

Nachdem Kick-Off der Lions durch Luca Jeckstadt und einer zusätzlichen Strafe gegen die Gäste, begannen diese mit ihrer nächsten Angriffsserie tief in der eigenen Spielfeldhälfte. Doch was den Lions an diesem Spieltag eher selten gelang, schien für den Angriff der Crocodiles kein Problem. Mit Läufen von Sergej Kendus und einem langen Pass von Christian Strong auf David Crawford sowie einer Strafe gegen die Defense der Löwen, ging es bis an die zwei Yard Linie der Braunschweiger voran. 

Mit der ersten Serie des vierten Spielviertels, war es Kölns Spielmacher Christian Strong selbst, der die Führung für die Gäste wieder auf 18:27 (TPC nicht gut) ausbaute. Es folgte jeweils eine erfolglose Angriffsserie beider Teams, ehe es den New Yorker Lions gelang, den Vorsprung der Kölner mit einem 25 Yard Fieldgoal durch Luca Jeckstadt auf 21:27 zu reduzieren. Vorangegangen war ein schöner Punt-Return von Jordan Bouah sowie ein Passfang über 17 Yards von Justus Holtz. Es begann eine turbulente Schlussphase, in der die Defense der Löwen zuerst einmal den Angriff der Kölner stoppen konnten, Braunschweigs Angriff, aber auch mit vier Versuchen keinen weg fand, Kölns Verteidigung zu überwinden. Dieses führte dazu, dass die Gäste an der Braunschweiger 27 Yard Linie nochmals das angriffsrecht erhielten und dieses Geschenk durch Aaron Jackson, nach 25 Yard Pass von Christian Strong, umgehend annahmen und den Endstand der Partie zum 21:33 (PAT geblockt) herstellten. 

Damit steht den New Yorker Lions als viertplatzierter der GFL Nord, der schwere Weg nach Schwäbisch Hall zu den Unicorns bevor, die als erneuter Südmeister, das Heimrecht haben.
Das Play-Off Viertelfinale findet am 18. September statt und wird live auf Sport1 übertragen.

Scoreboard   

03:00    23 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
03:07      4 Yard TD-Pass C. Strong auf M. Castle (G. Reudelsterz)
10:07    34 Yard TD-Pass J. Kennedy auf CJ Okpalobi (PAT L. Jeckstadt)
10:14    44 Yard TD-Pass C. Strong auf A. Jackson (PAT G. Reudelsterz)
10:21    18 Yard TD-Pass C. Strong auf A. Jackson (PAT G. Reudelsterz)
18:21    36 Yard TD-Pass J. Kennedy auf CJ Okpalobi (TPC J. Kennedy auf C. Bollmann)
18:27      1 Yard TD-Lauf C. Strong (TPC nicht gut)
21:27    24 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
21:33    25 Yard TD-Pass C. Strong auf A. Jackson (PAT nicht gut)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions
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Mit einem verdienten und ungefährdeten 20:35 (6:14; 0:28; 0:7; 14:0) Sieg gegen die Potsdam Royals, kehren die New Yorker Lions von ihrem letzten Auswärtsspiel der regulären SharkWater GFL Saison 2021 zurück nach Braunschweig.

WR 85 C. Bollmann erzielte zwei TDs (Foto: Fabian Uebe)WR 85 C. Bollmann erzielte zwei TDs (Foto: Fabian Uebe)

Das Spiel begann mit dem Gewinn des Coin-Toss der Lions und der Wahl, zuerst den Gastgebern das Angriffsrecht zu überlassen. Von Beginn an machten die Löwen auf dem Feld klar, das sie heute nicht gewollt waren, mit einer weiteren Niederlage gegen die Potsdamer nach Hause zu fahren. Zwar gelang den Royals durch einen Pass ihres Spielmacher PJ Settles auf seinen finnischen Ballfänger Kimi Linnainmaa ein First Down, doch bereits der folgende Spielzug verunglückte aus Sicht der Gastgeber vollständig. Lions Safety Darrain Winston fing einen langen Passversuch von PJ Settles ab und brachte damit erstmals den Angriff der Lions um Quarterback Jake Kennedy auf das Feld. Mit Pässen auf Justus Holtz und Jordan Bouah, sowie Läufen von Exavier Edwards, marschierten die Braunschweiger Richtung Potsdamer Endzone. Das 0:7 (PAT L. Jeckstadt) erzielte Christian Bollmann, nach einem fünf Yard Pass von Jake Kennedy. 

Es folgte eine weitere starke Serie der Lions Defense gegen den Angriff der Hausherren, welche in einen Punt der Royals mündete. Beginnend kurz vor ihrer eigenen Endzone, gelang es Jake Kennedy mit einem Lauf über 10 Yards sich Luft zu verschaffen, doch leider führte ein Ballverlust im folgenden Spielzug, welcher vom Potsdamer Heiko Bals gesichert werden konnte, für die Vorbereitung auf die Anschlusspunkte der Potsdamer. Startend an der acht Yard Linie der Lions, war es Spielmacher PJ Settles mit einem Lauf überlassen, den Spielstand auf 6:7 (PAT geblockt) zu verkürzen. 

Davon unbeeindruckt antworteten die Löwen erst mit einem Kick-Off Return von CJ Okpalobi bis kurz vor die Mittellinie, gefolgt von zwei Pässen von Jake Kennedy auf Paul Bogdann, bis an die 30 Yard Linie der Hausherren. Nach einem kurzen Lauf von Exavier Edwards war es letztendlich Tight End Fabian Rolfes, der einen 25 Yard Pass von Jake Kennedy zum 6:14 (PAT L. Jeckstadt) in die Endzone der Royals trug.  

Die Potsdam Royals übernahmen zu Beginn des zweiten Spielviertels wieder das Angriffsrecht, konnten aber abermals nichts gegen die hervorragend eingestellte Verteidigung von Dave Likins ausrichten und mussten nach einem ausgespielten vierten Versuch, punktelos das Feld auf Höhe der Mittellinie verlassen. Für diese gute Ausgangssituation bedankte sich CJ Okpalobi umgehend und trug gleich mit dem ersten Versuch des Angriffsdrive der New Yorker Lions, den Ball zum 6:21 (PAT L. Jeckstadt) bis in die Endzone der Potsdam Royals. 

Es folgte ein erneuter Punt der Royals, die zwischenzeitlich auf der Spielmacher Position PJ Settles durch Giovanni Rescigno ersetzt hatten und Jake Kennedy betrat mit seinem Angriff abermals auf Höhe der Mittellinie das Spielfeld. Exavier Edwards mit einem Lauf über 20 Yards und Jake Kennedy selbst mit einem 13 Yard Lauf, brachten die Lions bis kurz vor die Potsdamer Endzone. Es folgte ein Pass über sieben Yards von Jake Kennedy auf Christian Bollmann, der mit seinem zweiten Touchdown des Tages die Führung der Braunschweiger auf 6:28 ausbaute. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause.

Nach der Pause war es die Offense der Lions, welche zuerst in Ballbesitz kam und dieses umgehend erneut in Punkte umwandelte. Zwei Läufe von Exavier Edwards und zwei Strafen zu jeweils 15 Yards gegen die Hausherren, brachte den Braunschweiger Angriff wieder schnell in Reichweite der Potsdamer Endzone. Es folgte ein Passfang von Maximilian Merwarth und Läufe von CJ Okpalobi und die Löwen von Head Coach Troy Tomlin führten mit 6:35 (PAT L. Jeckstadt). Die Potsdam Royals versuchten weiterhin mit allen Mitteln eine Lücke in der Braunschweiger Verteidigung zu finden, kamen aber wenn, meisten nur durch Läufe ihres Runningback Jake Mayon voran.  

Zwar gelang es ihnen sich bis an die sechs Yard Linie der Lions voran zuarbeiten, doch nach einer Interception eines Passversuch von PJ Settles durch Benjamin Krahl in der eigenen Endzone, musste man erneut punktelos das Spielfeld verlassen. Es ging ins vierte und letzte Spielviertel, die New Yorker Lions schalteten einen Gang zurück und begannen damit die Spieluhr zu kontrollieren, was unter anderem zu zwei Punts in Folge führte. Die Potsdam Royals ihrerseits bäumten sich noch einmal auf und konnten mit viel Glück durch ihren Ballfänger Lukas Drache erst auf 13:37 (PAT H. Werner) und später durch Ballträger Jake Mayon mit einem acht Yard Lauf auf 20:35 (PAT H. Werner) verkürzen. In Gefahr war aber der klare Sieg der New Yorker Lions zu keinem Zeitpunkt, da die Braunschweiger immer den Eindruck ausstrahlten, das Spiel zu kontrollieren.

Mit diesem Sieg verschaffen sich die Löwen, vor ihrem letzten regulären Saisonspiel am kommenden Samstag gegen die Cologne Crocodiles im heimischen Eintracht Stadion, eine gute Ausgangssituation auf den dritten Tabellenplatz in der GFL Nord. Mit einem weiteren Sieg gegen das Team aus Köln, würde eine Auswärtsfahrt gegen den zweiten der GFL Süd auf dem Programm im Play-Off Viertelfinale stehen, was aktuell eine Fahrt nach Saarbrücken zu den Saarland Hurricanes bedeutet. 

Scoreboard 

00:07      5 Yard TD-Pass J. Kennedy auf C. Bollmann (PAT L. Jeckstadt)
06:07      7 Yard TD-Lauf PJ Settles (PAT geblockt)
06:14    25 Yard TD-Pass J. Kennedy auf F. Rolfes (PAT L. Jeckstadt)
06:21    46 Yard TD-Lauf CJ Okpalobi (PAT L. Jeckstadt)
06:28      7 Yard TD-Pass J. Kennedy auf C. Bollmann (PAT L. Jeckstadt)
06:35      1 Yard TD-Lauf CJ Okpalobi (PAT L. Jeckstadt)
13:35    24 Yard TD-Pass PJ Settles auf L. Drache (PAT H. Werner)
20:35      8 Yard TD-Lauf J. Mayon (PAT H. Werner)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions
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Mit einem zu keinem Zeitpunkt der Partie gefährdeten klaren 49:14 (14:0; 21:7; 0:0; 14:0) Sieg gegen das Team der Kiel Baltic Hurricanes, sichern sich die New Yorker Lions zwei Spieltage vor dem Ende der regulären Sharkwater GFL Saison 2021, die Teilnahme an den Play-Offs. 

Die Defense der Lions machte Kiels QB das Leben schwer (Foto: Fabian Uebe)

Bei zum Teil strömenden Regen im Braunschweiger Eintracht-Stadion ab Mitte des zweiten Spielabschnitts, machten die Hausherren vor knapp 1.000 Zuschauer von Beginn an klar, wer am heutigen Tag das Spielfeld als Sieger verlassen wird. 
Nach dem Gewinn des Coin-Toss und der Wahl des ersten Angriffsrechts, startete der Angriff der Löwen unter Führung von Quarterback Jake Kennedy, von der eigenen 45 Yard Linie unaufhaltsam Richtung Kieler Endzone. Mit zwei eigenen Läufen und einem 25 Yard Pass auf seinen italienischen Passempfänger Jordan Bouah, führte Jake Kennedy sein Team bis kurz vor die Kieler Endzone und auch die verbleibenden 2 Yards zum 7:0 (PAT L. Jeckstadt), überbrückte der amerikanische Spielmacher der Braunschweiger selbst. 

Die Offense der Gäste aus Kiel um das gefährliche Duo Quarterback Joe Germinerio und Wide Receiver Weston Carr, begannen ihre ersten Angriffsserie ebenfalls mit schnellen Raumgewinn, wobei die Hauptanspielstation des Spielmachers der Hurricanes Benedikt Englmann hieß. Doch nach zwei schnellen neuen Fist Downs war auch schon wieder Schluss mit dem Vorwärtsdrang und die Hurricanes mussten sich per Punt vom Angriffsrecht trennen. Neben einer herausragenden Passabwehr von Benjamin Krahl, war auch ein Quarterback-Sack vom Rückkehrer im Lions Dress, Adam Roszkowski, ausschlaggebend dafür.

Der Angriff der Löwen machte umgehend da weiter, wo er aufgehört hatte, und marschierte umgehend wieder Richtung gegnerische Endzone. Mit zwei weiteren langen Pässen auf Jordan Bouah, einer davon über 50 Yards, ging es mit nur zwei Spielzügen bis an die 8 Yard Linie der Gäste voran. Das 14:0 (PAT L. Jeckstadt) erzielte Exavier Edwards mit einem seiner bereits aus der Saison bekannten dynamischen Läufen. Im folgenden Angriff der Gäste bediente Joe Germinerio erstmalig seine Lieblingsanspielstation und aktuell besten Ballfänger der Liga, Weston Carr, mit einem Pass über 43 Yards tief in der Hälfte der Lions, gefolgt von einer weiteren Completion auf Benedikt Englmann. Doch an der 12 Yard Linie der Löwen, mussten die Gäste den Rückwärtsgang einlegen. Zwei Sacks der Defense der Löwen durch Paul Veritas und David Müller, sowie Strafen gegen die Hurricanes warfen diese bis fast an die Mittellinie zurück und zwangen sie zum erneuten Punt.

Braunschweigs Offense um Jake Kennedy ging abermals ans Werk und legten in Form von Jordan Bouah, Justus Holtz und Paul Bogdann als Passempfänger ausreichend Yards zurück, um bis an die 27 Yard Linie der Kieler voranzukommen. Mit dem ersten Spielzug des zweiten Spielabschnitts, erhöhte Paul Bogdann, nach einem 27 Yard Pass von Jake Kennedy, den Vorsprung der Hausherren auf 21:0 (PAT L. Jeckstadt). Damit nicht genug, gelang der folgende, für die Hurricanes überraschende, Onside Kick von Luca Jeckstadt und der Ball konnte von Nico Werner für seine Farben, an der Kieler 43 Yard Linie, gesichert werden. Zwei Spielzüge später fand Jake Kennedys Pass über 11 Yards seinen Receiver Justus Holtz zum 28:0 (PAT L. Jeckstadt) in der Kieler Endzone. 

Es folgte der erste erfolgreiche Angriffsversuch der Kiel Baltic Hurricanes, der bis in die Endzone der Lions führen sollte. Angeführt von ihrem Spielmacher Joe Germinerio, ging es für die Gäste Yard um Yard Richtung Braunschweiger Endzone. Neben dem eigenen Raumgewinn, kamen auch zwei Strafen für Passbehinderung zu Gunsten der Hurricanes hinzu, so dass final Joe Germinerio selbst, mit einem Lauf über vier Yards, den Anschlusstouchdown zum 28:7 (PAT M. Precht) erzielte. 
Mittlerweile einsetzender zum Teil strömender Regen, hinderten die New Yorker Lions nicht daran, vor der Halbzeitpause nochmals etwas für den Punktestand zu tun. 

Nach dem Kick-Off Return von Mika Wickinger bis knapp an die 40 Yard Linie, waren es Jake Kennedy und Exavier Edwards, die abwechselnd mit Läufen ihr Team bis an die zwei Yard Linie der Kieler führten. Von dort war es Exavier Edwards überlassen mit seinem zweiten Touchdown des Tages, den Halbzeitstand von 35:7 (PAT L. Jeckstadt) zu erzielen. Nach der Halbzeitpause hatten beide Teams Probleme mit dem weiter anhaltenden strömenden Regen im Braunschweiger Eintracht-Stadion. Weder auf Seiten der Löwen noch bei den Gästen lief im Angriff vorerst viel zusammen. Es folgten Punt auf Punt, bevor es den Gästen aus Kiel mit dem letzten Seitenwechsel ins vierte Quarter gelang, sich Richtung Braunschweiger Endzone auf den Weg zu machen. Besonders die Kombination Joe Germinerio auf Weston Carr fand nun immer besser ins Spiel und sorgte für den notwendigen Raumgewinn.  Die Punkte zum 35:14 (PAT M. Precht) erzielte Benedikt Englmann, nach einem 20 Yard Pass seines Quarterbacks. 

Als wäre der Touchdown der Kieler ein Weckruf für die Lions, funktionierte es ab sofort auch wieder im Angriff der Braunschweiger. Jake Kennedy bediente zwei Mal in Folge Justus Holtz mit schnellen Pässen, der zweite davon über fast 50 Yards, bevor der US-Amerikanische Quarterback mit seinem zweiten Touchdownlauf des Spiels über 5 Yards, die Führung seines Teams auf 42:14 (PAT L. Jeckstadt) ausbaute. Den folgenden Angriff der Kieler stoppte Lions Passverteidiger Darrain Winston, der schneller als Joe Germinerios eigentlich geplante Anspielstation Weston Carr reagierte, den Pass des Kielers Spielmachers abfangen und bis in die Hälfte der Kieler zurücktragen konnte. Drei Läufe von CJ Okpalobi später und die Löwen standen kurz vor Spielende wieder in Reichweite der Kieler Endzone. Den 49:14 (PAT L. Jeckstadt) Endstand erzielte der französische Tight End / Fullback der New Yorker Lions Robin Sebeille, nach einem 10 Yard Pass von Jake Kennedy.

Scoreboard   

07:00      2 Yard TD-Lauf J. Kennedy (PAT L. Jeckstadt)
14:00      9 Yard TD-Lauf E. Edwards (PAT L. Jeckstadt)
21:00    27 Yard TD-Pass J. Kennedy auf P. Bogdann (PAT L. Jeckstadt)
28:00    11 Yard TD-Pass J. Kennedy auf J. Holtz (PAT L. Jeckstadt)
28:07      4 Yard TD-Lauf J. Germinerio (PAT M. Precht)
35:07      2 Yard TD-Lauf E. Edwards (PAT L. Jeckstadt)
35:14    20 Yard TD-Pass J. Germinerio auf B. Englmann (PAT M. Precht)
42:14    11 Yard TD-Lauf J. Kennedy (PAT L. Jeckstadt)
49:14    10 Yard TD-Pass J. Kennedy auf R. Sebeille (PAT L. Jeckstadt)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions
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Bei hochsommerlichen Temperaturen im Dresdener Heinz-Steyer-Stadion unterliegen die New Yorker Lions, in einem phasenweise hochklassigen Spiel, den Dresden Monarchs knapp mit 24:19 (7:0; 10:13; 0:0; 7:6).

QB 5 J. Kennedy scorte zweimal (Foto: Fabian Uebe)QB 5 J. Kennedy scorte zweimal (Foto: Fabian Uebe)

Bei Temperaturen weit über 30 °C auf dem Rasen des Heinz-Steyer-Stadion und strahlendblauen Himmel, legten die Gastgeber, nachdem Kick-Off der Lions durch Tobias Goebel, los wie die Feuerwehr. Mit nur drei vollständigen Pässen ihres Quarterbacks Kyle J. Carta-Samuels auf seine Ballfänger Robin Wilczek und Antek Podgorski, ging es schnell bis auf die vier Yard Linie der Lions voran. Für die verbleibenden Yards zur 7:0 (PAT Florian Finke) Führung für die Dresden Monarchs war dann die Kombination Kyle J. Carta Samuels auf Radim Kalous zuständig.

Der Angriff der Löwen tat sich dagegen zu Beginn des Spiels schwer. Mit starkem Druck auf Quarterback Jake Kennedy, nahm die Verteidigung der Monarchs der Braunschweiger Offense bereits einige Optionen im Ansatz weg und konnten auch das Laufspiel um Exavier Edwards und Jake Kennedy selbst kontrollieren. So mussten die Löwen nach nur vier Versuchen bereits früh wieder das Spielfeld verlassen und übergaben dem Angriff der Goldhelme wieder das Feld in aussichtsreicher Position an der eigenen 37 Yard Linie.

Doch die Verteidigung der Lions war jetzt auf der Hut, gab dem Angriff der Gastgeber keinen Raum und zwang sie, nach einem Sack von Paul Veritas gegen Dresdens Spielmacher, zum Punt, den Dresdens Punter Robert Süßmilch aber hervorragend auf die ein Yard Linie der Löwen platzierte. So startete der nächste Angriffsdrive der New Yorker Lions knapp vor der eigenen Endzone und erneut fand man gegen die starke Verteidigung der Monarchs kein Mittel. Aus der eigenen Endzone trat Christian Bollmann zum Punt an, wurde aber von einem Dresdener Verteidiger während des Punts berührt und bescherte somit seinem Team einen neuen ersten Versuch auf der eigenen 14 Yard Linie. Yard um Yard begann nun die Offense der Löwen um Jake Kennedy Raumgewinn zu erzielen und sich Richtung Dresdener Endzone vorzuarbeiten. Exavier Edwards und Christian Bollmann fingen jeweils Pässe von Jake Kennedy und konnten diese in größeren Raumgewinn umwandeln. Jake Kennedy selbst erlief weitere wichtige Meter und brachte sein Team bis an die 13 Yard Linie der Monarchs voran. Ein Spielzug später zu Beginn des 2. Speilabschnitts, bediente er Paul Bogdann zum 7:7 (PAT L. Jeckstadt) in der Endzone der Gastgeber.

Den nächsten Angriffsdrive begannen die Monarchs wieder in altbekannter Manier mit Pässen ihres Spielmachers Kyle J. Carta-Samuels auf Anthony Brooks und Antek Podgorski. Dazu kamen einige wenn auch kurze, aber effiziente Läufe ihres Runningbacks David Baum bis tief in die Hälfte der Lions. Die erneute Führung für die Sachsen zum 10:7, erzielte Kicker Florian Finke mit einem 26 Yard Fieldgaol. Die New Yorker Lions nutzten umgehend im ersten Spielzug der nächsten Angriffsserie eine Unaufmerksamkeit auf Seiten der Dresdener Verteidigung aus und Exavier Edwards verwandelte einen kurzen Pass von Jake Kennedy in einen Raumgewinn von mehr als 50 Yards. Einem weiteren Lauf von Exavier Edwards und einem Passfang von Paul Bogdann, folgte ein ein Yard Touchdownlauf von Jake Kennedy zur ersten 10:13 (PAT geblockt) Führung der Löwen.

Die Dresden Monarchs ließen den Gästen aber nicht lange um sich über Führung zu freuen. Erneut war es Kyle J. Carta-Samuels, welcher mit schönen Pässen auf Radim Kalous und Anthony Brooks sein Team in Schlagweite zur Braunschweiger Endzone brachte. David Baum erzielte mit einem kurzen Lauf über ein Yard den nächsten Touchdown und brachte seine Farben wieder mit 17:13 (PAT F. Finke) in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause hatten die New Yorker Lions noch einmal die Chance zu scoren, konnten aber trotz guter Ausgangslage weder einen Touchdown erzielen, noch glückte der 21 Yard Fieldgoalversuch von Luca Jeckstadt, welcher vom Dresdener Special Team geblockt wurde. 

Nach der Halbzeitpause erhielt der Angriff der Löwen als erstes das Angriffsrecht, konnte aber erneut keinen nennenswerten Raumgewinn erzielen und musste sich per Punt vom Ball trennen. Aber auch der Angriff der Gastgeber kam mit Anlaufschwierigkeiten zurück aus der Pause und fand ihrerseits gegen die nun stark agierende Abwehr der Löwen kein Mittel. So gelang keinem der beiden Teams im dritten Speilabschnitt ein erfolgreicher Angriffsdrive gegen die jeweils gegnerischen Verteidigungsreihen und es dauerte bis zum Mitte des vierten und letzten Spielabschnitts, ehe die Dresden Monarchs als erste der beiden Mannschaften weitere Punkte auf das Scoreboard bringen konnten.

Nach einer Interception des Dresdener Passverteidigers Jonas Gacek in der eigenen Endzone und einem daraus resultierenden neuen ersten Versuch für den Angriff der Monarchs an der eigenen 15 Yard Linie, war es abermals Kyle J. Carta-Samuels, der sein Team über das Feld führte. Mit Läufen von David Baum und Passfängen von Anthony Brooks und den sonst im gesamten Spiel nicht eingesetzten Wide Receiver der Monarchs, Darrell Stewart Jr. ging es schnell in Richtung Braunschweiger Endzone. Den finalen Passfang über neun Yards zum 24:13 (PAT F. Finke) für die Hausherren fing ebenfalls Darrell Stewart Jr., nach Pass von Kyle J. Carta-Samuels. 

Mit nur noch wenig verbleibender Spielzeit machte sich der Angriff der Lions nochmals daran, das Spiel noch zu drehen. Mit Läufen von Jake Kennedy und CJ Okpalobi, sowie Passfängen von Paul Bogdann, Fabian Rolfes und Cj Okpalobi arbeiteten sich die Löwen Yard für Yard an die gegnerische Endzone heran. Letztendlich war es Jake Kennedy, der mit seinem zweiten Touchdownlauf des Tages, den Abstand auf 24:19 verringern konnte. Der Versuch einer Two-Point-Conversion schlug fehl.  Bei nur noch knapp 40 Sekunden verbleibender Spielzeit blieb nur der Versuch eines Onside-Kicks für die New Yorker Lions, um ggf. nochmals in Ballbesitz zu kommen. Der Ball sprang jedoch direkt in die Arme eines Dresdener Spielers und somit konnten die Dresden Monarchs die Spieluhr runterlaufen lassen und den Sieg sichern.

Scoreboard   

07:00      4 Yard TD-Pass K. J. Carta-Samuels auf R. Kalous (PAT F. Finke)
07:07    13 Yard TD-Pass J. Kennedy auf P. Bogdann (PAT L. Jeckstadt)
10:07    26 Yard Fieldgoal F. Finke
10:13      1 Yard TD-Lauf J. Kennedy (PAT geblockt)
17:13      1 Yard TD-Lauf D. Baum (PAT F. Finke)
24:13      9 Yard TD-Pass K. J. Carta-Samuels auf D. Stewart Jr. (PAT F. Finke)
24:19    10 Yard TD-Lauf J. Kennedy (TPC nicht gut)

 
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions
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