GFL Nord

GFL Nord 2019: NewYorker Lions Braunschweig, Dresden Monarchs, Kiel Baltic Hurricanes, Hildesheim Invaders, Berlin Rebels, Potsdam Royals und Cologne Crocodiles

Auch im 14. und damit letzten regulären Punktspiel der GFL Saison 2019 vor den Play-Offs behalten die New Yorker Lions ihre weiße Weste und bezwingen die Kiel Baltic Hurricanes problemlos mit 53:14 (14:0; 17:0; 9:0; 13:14). Etwas mehr als 2.700 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion sahen ein Spiel welches vom Anfang bis zum Ende von den Hausherren dominiert wurde und in dem die Gäste aus Kiel erst im vierten und damit letzten Spielviertel, punkten konnten.

Game MVP DB 17 Robin Papke (Fots: Fabian Uebe)Game MVP:  DB 17 Robin Papke (Foto: Fabian Uebe)

Die Gäste aus Kiel gewannen den Coin Toss und entschieden sich dafür, der Offensive der Hausherren zuerst das Angriffsrecht zu überlassen. Im Nachhinein betrachtet wohl die falsche Entscheidung. Micky Kyei trug den Kick-Off der Gäste bis an die 36 Yard Linie zurück und Lions Spielmacher Brandon Connette trug im ersten Spielzug der Partie, den Ball über 64 Yards zum 7:0 (PAT T. Goebel) direkt bis in die Endzone der Kieler. Vorausgegangen war ein angetäuschter Lauf von Christopher McClendon, der die gesamte Kieler Abwehr auf dem falschen Fuß erwischte.  Es folgte der erste Angriffsversuch der Kiel Baltic Hurricanes und damit auch schnell der erste Punt. Wie bereits in den Spielen zuvor, war die Verteidigung des Gastgebers erneut hervorragend auf den Gegner von Defense Koordinator Dave Likins und seinem Trainerteam  eingestellt wurden und ließ der Offense um den Kieler Spielmacher Jake Purichia, nur wenig bis gar keinen Raum.

Anders dagegen der effektive Angriff der Löwen um Brandon Connette. Nach einem kurzen Lauf von Christopher McClendon, bediente der Braunschweiger Quarterback seinen Ballfänger Christian Bollmann mit einem kurzen Pass, welchen dieser über 35 Yards Richtung gegnerische Endzone tragen konnte. Gleichbedeutend mit diesen Raumgewinn, ist Christian Bollmann nun der beste Wide Receiver in der Geschichte der Lions, mit dem meisten Yards aus Passfängen. Krönen konnte das Braunschweiger Eigengewächs seinen Rekord zwei Spielzüge später mit einem weiteren Catch, dieses mal über 16 Yards, zum 14:0 (PAT T. Goebel) in der Kieler Endzone.

Der Angriff der Hurricanes machte in der folgenden Angriffsserie, bedingt durch Strafen gegen die Hausherren und einem schönen Passfang von Markell Castle, größeren Raumgewinn und konnte sich zumindest bis auf 33 Yards der Braunschweiger Endzone nähern, ehe dann die Defense der Lions dem Vorwärtsdrang ein Ende bereitete. Der Punt der Gäste ging an der drei Yard Linie ins Aus und somit startete der nächste Drive der Löwen knapp vor der eigenen Endzone. Doch wer einen Runningback vom Kaliber Christopher McClendon in seinen Reihen hat, braucht sich wegen der ungünstigen Ausgangssituation keine Sorgen machen, den drei Läufe später war man bereits bis an die 37 Yard Linie vorangekommen. Es folgten zwei sehenswerte Pässe von Brandon Connette auf Micky Kyei und Nicolai Schumann über insgesamt 51 Yards, bevor Christopher McClendon, dieses Mal als Passempfänger, aus 19 Yards die Führung seines Teams auf 21:0 (PAT T. Goebel) erhöhte.   

Nach einem weiterer Punt der Gäste durch Benedikt Englmann, erhöhten die New Yorker Lions umgehend mit einem 31 Yard Fieldgoal durch Tobias Goebel auf 24:0. Dem Fieldgoal voran gegangen war ein weiterer Passfang über 28 Yards von Christian Bollmann. Die Defense der Löwen behielt weiterhin die Oberhand und konnte u.a. durch einen Quarterbacksack von Linebacker Christoph Bachmann, die Kieler Offense umgehend wieder vom Feld schicken. So erhielt der Braunschweiger Angriff kurz vor der Halbzeitpause noch einmal den Ball und machte das Beste daraus. Zweimal Brandon Connette mit über 30 Yard Raumgewinn aus Läufen und einmal Christopher McClendon mit einem weiteren Passfang, brachten die Löwen in Schlagdistanz zur Kieler Endzone. Den Halbzeitstand zum 31:0 (PAT T. Goebel) erzielte Micky Kyei, nach 19 Yard Pass von Brandon Connette.

Nach der Halbzeitpause schraubten die New Yorker Lions das Tempo etwas zurück und begannen auf beiden Seiten des Balls die Spieler durchzuwechseln. So übernahm im Angriff das Duo Mike Friese und Sonny Weishaupt die Regie und Mirel Zero und Patrick Papke teilten sich die Last im Laufangriff. In der Verteidigung konnten z.B. Robin Papke, der spätere Game-MVP und Christoph Wahl Akzente setzen. Die zweite Halbzeit begann für die Kiel Baltic Hurricanes mit ihren Angriff um Jake Purichia, der sich aber schnell nach zwei Sacks durch Adam Roszkowski und Evans Yeboah im Rückwärtsgang befand. So war es auch kein Wunder, das die nächsten Punkte für die Löwen durch einen Safety (Snap beim Punt über die Endzone hinaus) zum 33:0 entstanden. Es folget die erste Angriffsserie der Spiels der Gastgeber, welche ohne Punkte endete. Der 25 Yard Fieldgoalversuch durch Tobias Goebel, ging knapp rechts an den Torstangen vorbei. Doch sollten die nächsten Punkte nur aufgeschoben sein. 

Die Braunschweiger Verteidigung sorgte erneut für ein schnelles Ende der Kieler Angriffsbemühungen und das Duo Sonny Weishaupt auf Justus Holtz über 41 Yards, für das fällige 40:0 (PAT T. Goebel). Es ging ins vierte und letzte Quarter und die Gäste aus Kiel nutzten dieses, um zumindest nicht ganz ohne Punkte nach Hause zu fahren. Doch bevor es dazu kam, schlug abermals der Braunschweiger Angriff zu. Vorbereitet durch schöne Läufe von Patrick Papke, bediente Mike Friese final mit einem 19 Yard Pass Jan Hilgenfeldt in der Endzone der Gäste zum 47:0 (PAT T. Goebel). Es folgte der erste Drive der Hurricanes, welchen das Team mit Punkten abschließen konnte. Jake Purichia fand seinen amerikanischen Teamkollegen Markell Castle mit einem Pass über 75 Yards zum 47:7 (PAT B. Englmann), allein gelassen im Backfield der Braunschweiger Verteidigung. Nur kurze Zeit später war es die gleiche Kombination, dieses Mal über fünf Yards, die sogar auf 47:14 den Abstand der Kiel Baltic Hurricanes zu den New Yorker Lions, verringern konnte. 

Dem zweiten Touchdown der Gäste vorrausgegangen war ein Fumble von Mirel Zero tief in der eigenen Hälfte, der von der Verteidigung der Gäste gesichert werden konnte. Das Endergebnis zum 53:14 (PAT nicht gut) war dann noch einmal eine Premiere im doppelten Sinne. Nachdem Micky Kyei, ungewohnt als Runningback eingesetzt, sein Team bis in die Spielfeldhälfte der Kieler gebracht hatte, fand Sonny Weishaupt mit einem Pass über 34 Yards, den italienischen Wide Receiver im Jersey der Lions, Enrico Iuliano. in der Endzone der Kieler. Enrico Iulinao fing dabei nicht nur seinen allerersten Pass im Team der Lions überhaupt sondern konnte diesen auch direkt in Punkte umwandeln. Mit dem 14. Sieg im 14. Spiel der Saison, gehen die New Yorker Lions als einer der Anwärter auf den Einzug in den German Bowl am 12. Oktober in Frankfurt / Main in die Play-Offs. Gegner am 21. September (Kick-Off 18 Uhr) im Viertelfinale werden der viertplatzierte der GFL Süd, die Stuttgart Scorpions sein.

Scoreboard

07:00   64 Yard TD-Lauf B. Connette (PAT T. Goebel)
14:00   16 Yard TD-Pass B. Connette auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
21:00   19 Yard TD-Pass B. Connette auf C. McClendon (PAT T. Goebel)
24:00   31 Yard Fieldgoal T. Goebel
31:00   19 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (PAT T. Goebel)
33:00   Safety (Snap über Endzone hinaus)
40:00   41 Yard TD-Pass S. Weishaupt auf J. Holtz (PAT T. Goebel)
47:00   19 Yard TD-Pass M. Friese auf J. Hilgenfeldt (PAT T. Goebel)
47:07   75 Yard TD-Pass J. Purichia auf M. Castle (PAT B. Englmann)
47:14     5 Yard TD-Pass J. Purichia auf M. Castle (PAT T. Goebel)
53:14   34 Yard TD-Pass S. Weishaupt auf E. Iuliano (PAT nicht gut)

 

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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Nur eine Woche nachdem 70:14 Kantersieg im heimischen Eintracht Stadion in Braunschweig gegen die Düsseldorf Panther, legten die New Yorker Lions beim direkten Rückspiel im Düsseldorf noch einmal einen drauf. Mit einem 13:77 (7:21; 6:21; 0:21; 0:14) aus Sicht der zum Teil völlig überforderten Panther, kehrt das Team der Lions um Head Coach Troy Tomlin zurück von ihrem letzten Auswärtsspiel in der regulären Saison, bleibt damit weiterhin ungeschlagen und behauptet ihre Vormachtstellung in der GFL Nord.   

Die Defense der Lions war nur schwer zu überwinden (Foto: Fabian Uebe)Die Defense der Lions war nur schwer zu überwinden (Foto: Fabian Uebe)

Neben dem Rekord mit den meisten Extrapunkten in einer Partie von nun 11 durch Tobias Goebel, erzielte Niklas Römer mit seinem Score zum 7:27 den insgesamt 100 Touchdown seiner Karriere. Christian Bollmann fehlten vor dem Spiel noch 40 Yards Raumgewinn, um sich die Spitze, was den meisten Raumgewinn eines Receivers aus Passfängen angeht, in der Geschichte der Lions zu setzen. Mit seinem 33 Yard Touchdown zum 13:55, sollte er die noch fehlenden Yards erreicht haben und ist nun auch in dieser Kategorie alleiniger Rekordhalter. 

Bei hochsommerlichen Temperaturen eröffneten die Lions, durch den Kick-Off von Jan Hilgenfeldt, das Spiel. Von Beginn an zeigte die Verteidigung der Löwen, in der im Gegensatz zum Hinspiel u.a. wieder Jamaal White, Basil Jackson und Roni Salonen mit von der Partie waren, das sie nicht gewollt waren den Panthern Punkte zu schenken. So mussten sich die Hausherren schnell vom Angriffsrecht trennen und der Angriff der Löwen um Quarterback Brandon Connette und GFL Rushing Leader Christopher McClendon betrat das Feld.

Schnell bewegte sich der Angriff der Löwen mit wechselnden Lauf- und Passspiel über das Feld und Christopher McClendon brachte mit einem 23 Yard Lauf in die Endzone der Düsseldorfer sein Team erstmalig mit 0:7 (PAT T. Goebel) in Führung. Es folgte ein erneuter Versuch der Panther den Ball in Richtung Spielfeldhälfte der Lions zu bewegen, welcher aber bereits im Ansatz durch eine Tackle für Raumverlust von Adam Roszkowski und einem Quarterback-Sack durch Samuel Kargel beendete wurde. Den anschließenden Punt der Gastgeber returnierte Jan Hilgenfeldt bis 22 Yards vor die Düsseldorfer Endzone. Einen Lauf von Christopher MClendon später und die Braunschweiger führten mit 0:14 (PAT T. Goebel).

Es folgte einer der an diesem Tage wenigen erfolgreichen Angriffsserien der Panther. Zuerst fand Trevor Vasey seinen Receiver Montel Patterson mit einem Pass über 39 Yards und nur zwei Spielzüge später den Belgier Feli Manoka über 39 Yards zum, zu diesem Zeitpunkt eher überraschenden, 7:14 (PAT D. Schumacher) Anschlusstouchdown. Doch wie bereists eine Woche zuvor ließen sich die Lions nicht beirren und machten dort weiter, wo ihr letzter Drive endete, nämlich mit Punkten. Brandon Connette bediente Christopher McClendon mit einem schönen Screen-Pass, dieser schmiss den Turbo an und stoppte erst nach 80 Yards wieder in der Endzone der Panther zum 7:21 (PAT T. Goebel). Mit diesem Spielstand ging es ins zweite Spielviertel und die Panther mussten erneut punten. Es folgten Läufe von Christopher McClendon und Meril Zero, sowie ein wunderschöner 38 Yard Passfang von Jan Hilgenfeldt bis an die Düsseldorfer zwei Yard Linie. Für das 7:28 (PAT T. Goebel) war dann die Kombination Brandon Connette auf Niklas Römer zuständig.

Abermals mussten die Hausherren punten und die  Braunschweiger eröffneten die nächste Angriffsserie durch  Christopher McClendon, mit einem seiner nahezu nicht zu stoppenden Läufe über 33 Yards bis tief in die Spielhälfte der Panther. Nach Pässen von Brandon Connette auf Robin Sebeille und Justus Holtz, war es final Fullback Maximillian Merwarth, der aus fünf Yards zum 7:35 
(PAT T. Goebel) in die Düsseldorfer Endzone einlief. Doch damit war das zweite Quarter noch nicht beendet, denn es sollten noch zwei weitere Scores folgen, bevor beide Mannschaften in die verdiente Pause gehen konnten. Zuerst erwischte der Panther Angriff um Quarterback Trevar Vesay die Braunschweiger Verteidigung, in Person von Tim Unger, auf dem falschen Fuß und der US-Amerikaner fand seinen Receiver Kim Sané über 80 Yards zum zwischenzeitlichen 13:35. Den Extrapunktversuch der Panther blockte Lions Linebacker Basil Jackson. Für den endgültigen Halbzeitstand waren dann die New Yorker Lions verantwortlich. Zwei Mal fand Brandon Connette seine Anspielstation Niklas Römer und einmal Christian Bollmann, bevor er selbst mit einem neun Yard Lauf das 13:42 (PAT T. Goebel) erzielte.

Nach der Pause und dem Kick-Off der Düsseldorf Panther übernahm Mike Friese die Regie als Spielmacher im Angriff der Löwen und führte mit Meril Zero, der jetzt die Rolle von Christopher McClendon als Runningback übernahm, sein Team in Richtung Düsseldorfer Endzone. Der wieselflinke Franzose war es dann auch, der mit einem 40 Yard Lauf die Führung der Braunschweiger auf 13:49 (PAT T. Goebel) ausbaute. Bei den Panther kam jetzt alles zum einen und gleich im ersten Spielzug nachdem Kick-Off der Löwen, fing Braunschweigs polnischer Linebacker Adam Roszkowski einen Ball von Trevar Vasey tief in der Spielfeldhälfte der Panther ab.  Einen Spielzug später bediente Quarterback Sonny Weishaupt Christian Bollmann mit einem 33 Yard Pass zum 13:56 (PAT T. Goebel). 

Nach einem weiteren Punt der Gastgeber war es dann abermals Braunschweigs Spielmacher Sonny Weishaupt, der gemeinsam mit dem finnischen Passempfänger Micky Kyei und einem 33 Yard Pass,  den Ball bis in die Endzone der Panther zum 13:63 (PAT T. Goebel) brachte.  Kurz vor dem letzten Seitenwechsel war es Lions Passverteidiger Benjamin Barnes, der mit einer weiteren Interception den nächsten Turnover produzierte und seinen Angriff erneut auf das Feld brachte. Zu Beginn des vierten und letzten Spielabschnitts war es Meril Zero vorbehalten, dieses Mal mit einem 11 Yard Lauf, zum 13:70 (PAT T. Goebel) zu punkten. Die Düsseldorf Panther versuchten weiterhin noch einmal alles ein weiteres Mal zu scoren, was aber auch gegen die mittlerweile durchwechselnde Braunschweiger Verteidigung nicht gelingen sollte.

Anders dagegen die Löwen. Den Schlusspunkt setzte zum dritten Mal an diesem Tag Meril Zero, jetzt mit einem 50 Yard Touchdown Lauf, zum 13:77 (PAT T. Goebel) Endstand.
Damit bleiben die Löwen auch in ihrem 13. Saisonspiel ungeschlagen und gehen am kommenden Samstag (Kick-Off 18 Uhr, PreGame Party ab 16 Uhr) auch in die Partie gegen die Kiel Baltic Hurricanes als klarer Favorit. 


Scoreboard

00:07    23 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
00:14    22 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
07:14    38 Yard TD-Pass T. Vasey auf F. Manoka (P D. Schumacher)
07:21    80 Yard TD-Pass B. Connette auf C. McClendon (PAT T. Goebel)
07:28      2 Yard TD-Pass B. Connette auf N. Römer (PAT T. Goebel)
07:35      5 Yard TD-Lauf M. Merwarth (PAT T. Goebel)
13:35    83 Yard TD-Pass T. Vasey auf K. Sané (PAT geblockt)
13:42      9 Yard TD-Lauf B. Connette (PAT T. Goebel)
13:49    40 Yard TD-Lauf M. Zero (PAT T. Goebel)
13:56    33 Yard TD-Pass S. Weishaupt auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
13:63    33 Yard TD-Pass S. Weishaupt auf M. Kyei (PAT T. Goebel)
13:70    11 Yard TD-Lauf M. Zero (PAT T. Goebel)
13:77    50 Yard TD-Lauf M. Zero (PAT T. Goebel)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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Etwas mehr als 2.700 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion, erlebten bei hochsommerlichen Temperaturen ein Duell zwischen den New Yorker Lions und den Düsseldorf Panther, welches unterschiedlicher nicht hätte sein können. Zum Ende der Partie stand ein 70:14 (7:7; 28:0; 21:0; 14:7) zu Gunsten der Hausherren auf der Anzeigetafel und das obwohl vor allen auf Seiten der Defense, Head Coach Troy Tomlin auf eine Vielzahl der eigentlichen Starter, aus Verletzungsgründen verzichten musste.  

Die Offense Line, eine der Garanten für das hervorragende Laufspiel der Lions in 2019 (Foto:  Fabian Uebe)Die Offense Line, eine der Garanten für das hervorragende Laufspiel der Lions in 2019 (Foto: Fabian Uebe)

So fehlten neben den beiden US-Amerikanern Basil Jackson und Jamaal White, u.a. auch Roni Salonen und Johnathan Falk. Sein Comeback gab dagegen Christoph Wahl, der erstmalig in 2019 wieder im Jersey der Lions auflief. Eine Show auf dem Rasen lieferte erneut Christopher McClendon ab. Nahezu 250 Yards Raumgewinn und vier Touchdowns, steuerte der aktuell statistisch beste Runningback der gesamten GFL, beim geschichtsträchtigen Spiel gegen die Panther ab. Nicht nur, das Spielmacher Brandon Connette mit seinem 15. Lauf-Touchdown eine neue Rekordmarke in dieser Kategorie, unter allen jemals für die Lions aktiven Quarterbacks aufstellte, auch Kicker Tobias Goebel stellte mit seinen im Spiel erzielten 10 erfolgreichen Extrapunkten, einen neuen Bestwert auf. 

Der erste Drive und auch überraschend die ersten Punkte, gehörten den Gästen aus Düsseldorf. Nachdem Kick-Off der Lions durch Jan Hilgenfeldt, war es im dritten Versuch Düsseldorfs Wide Receiver Feli Manoka, der über 65 Yards in die Endzone der Lions zur 0:7 (PAT D. Schuhmacher) Führung einlief. Vorausgegangen war aber nicht etwa eine hervorragende Aktion des Angriffs der Gäste, sondern der Touchdown entstand aus einem Fumble von Panther Ballfänger Montel Patterson, den Feli Manoka geistesgegenwertig aufnahm und zur glücklichen Führung seines Teams verwertete. Das sollte aber für lange Zeit, nämlich bis tief ins vierte Quarter, die einzig nennenswerte Aktion der Gäste bleiben, denn von nun an spielten nur noch die New Yorker Lions. So dauerte es nach der Führung der Düsseldorfer ganze sechs Spielzüge, ehe Christopher McClendon erstmalig mit einem Lauf aus zwei Yards, in die Endzone der Gäste zum 7:7 (PAT T. Goebel) einlief. Der nächste Angriffsversuch der Panther endete in einem Fehlpass ihres Spielmachers Trevor Vasey, welcher genau in den Armen von Lions Passverteidiger Benjamin Barnes landete. Kurze Zeit später war es dann Braunschweigs Quarterback Brandon Connette, der sein Team mit einem Lauf aus sechs Yards, erstmalig mit 14:7 (PAT T. Goebel) zu Beginn des zweiten Spielviertels, in Führung brachte. Vorausgegangen war u.a. ein 34 Yard Pass des Lions Spielmachers auf seinen Tight End Robin Sebeille. 

Nun ging es Schlag auf Schlag und die Hausherren ließen keine Chance ungenutzt, weiter zu punkten. Christopher McClendons zweiten Touchdown aus 2 Yards Entfernung zum 21:7 (PAT T. Goebel), folgte kurze Zeit später ein 33 Yard Touchdown Pass von Brandon Connette auf Nicolai Schumann zum 28:7 (PAT T. Goebel). Doch damit nicht genug! Nach einem weiteren Stopp des Düsseldorfer Angriffs durch die hervorragende Verteidigung der New Yorker Lions, welche das Fehlen der vielen verletzten Spieler nahezu perfekt kompensieren konnte, war es kurz vor der Halbzeit nochmals die Kombination Brandon Connette auf Nicolai Schumann, dieses Mal über sage und schreibe 80 Yards, welche den Pausenstand zum 35:7 aus Sicht der Gastgeber, herstellte. 

Nach der Pause knüpften die Löwen direkt dort an, wo sie vor der Halbzeit aufgehört hatten, nämlich mit Punkten. Weiter ging es nachdem Kick-Off zur zweiten Hälfte durch die Düsseldorf Panther mit Läufen von Christopher McClendon. Ganze vier Versuche, einer davon alleine über 54 Yards, brauchte der US-Amerikaner im Dienste der Löwen, um das gesamte Feld zu überbrücken und final zum 42:7 (PAT T. Goebel) Zwischenstand aus vier Yards Entfernung zu punkten. Nach einem weiteren Punt der Panther, folgte dann der vierte Streich der #3 der Löwen und Christopher McClendon lief über 26 Yards zum 49:7 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Gäste ein.

Danach war der Arbeitstag des GFL Rushing Leaders beendet und mit Mirel Zero übernahm das französische Nachwuchstalent in den Reihen der Braunschweiger, nun die Verantwortung im Laufangriff. Auch auf der Position des Spielmachers wechselten sich ab sofort Mike Friese und Sonny Weishaupt ab, doch tat dieses für das Angriffsspiel der Gastgeber keinen Abbruch. Im Gegenteil, so nutzte nicht nur Mirel Zero mit einem ein Yard Touchdown Lauf zum 56:7 (PAT T. Goebel) und weitere mehr als 100 Yards Raumgewinn seine Chance, sondern auch Sonny Weishaupt warf mit einem 13 Yard Pass auf Niklas Römer zum 63:7 (PAT T. Goebel) zu Beginn des vierten Quarters, seinen ersten Touchdown-Pass im Jersey der Lions. 

Es folgte die zweite erfolgreiche Angriffssequenz der Gäste aus der Rheinmetropole. Trotz immer wieder starken Drucks, schaffte es Panther Spielmacher Trevor Vasey sich aus der Umklammerung der Braunschweiger Defense zu lösen und fand mit einem wunderschönen Pass über 30 Yards, seinen belgischen Ballfänger Feli Manoka in der Endzone der Löwen zum 63:14 (PAT D. Schuhmacher). Es folgte der letzte Drive der Hausherren des Spiels beginnend von der eigenen 30 Yard Linie.

Abermals war es Mirel Zero, der die Verteidigung der Panther ins schwitzen brachte. Fünf Läufe benötigte der Franzose um den Ball bis fünf Yards vor die Endzone der Düsseldorfer voranzubringen. Die Punkte zum 70:14 (PAT T. Goebel) Endstand erzielte schließlich der dritte Runningback der Lions an diesem Tage, Patrick Papke, mit einem Lauf aus fünf Yards.   

Sieben Lauf-Touchdowns der New Yorker Lions in einem Spiel hat es wohl in der Vergangenheit noch nicht oft gegeben. Die Spieler, welche daran einen ebenso großen Beitrag leisten, wie die Runningbacks selbst, sind dabei die Jungs aus der Offensive Line. So wurde mit dem Center der Braunschweiger Robert Sövegjarto, auch einer genau dieser starken Jungs, zum Game-MVP gekürt. Mit dem 12. Sieg im 12. Spiel haben sich die New Yorker Lions nun endgültig die Meisterschaft in der GFL Nord gesichert und haben in den kommenden Play-Offs sowohl im Viertelfinale, als auch im möglichen Halbfinale, Heimrecht. 

Scoreboard

00:07   65 Yard Fumble-Return-TD F. Manoka (PAT D. Schuhmacher) 
07:07     2 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel
14:07     6 Yard TD-Lauf B. Connette (PAT T. Goebel)
21:07      2 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel
28:07   33 Yard TD-Pass B. Connette auf N. Schumann (PAT T. Goebel)
35:07   80 Yard TD-Pass B. Connette auf N. Schumann (PAT T. Goebel)
42:07     4 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel
49:07   26 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel
56:07     1 Yard TD-Lauf M. Zero (PAT T. Goebel)
63:07   13 Yard TD-Pass S. Weishaupt auf N. Römer (PAT T. Goebel)
63:14   30 Yard TD-Pass T. Vasey auf F. Manoka (D. Schuhmacher) 
70:14     5 Yard TD-Lauf P. Papke (PAT T. Goebel)     5 Yard TD-Lauf P. Papke (PAT T. Goebel)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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Über 3.500 Zuschauer im Hildesheimer Friedrich-Ebert-Stadion sahen ein Spiel der New Yorker Lions gegen die Hildesheim Invaders, welches an Dominanz so, wohl von niemanden im Vorfeld der Partie erwartet wurden war. Nach vier Quartern stand auf der Anzeigetafel im weiten Rund des Hildesheimer Stadions ein 0:37 (0:23; 0:7; 0:7; 0:0) zu Gunsten der Braunschweiger und auf beiden Seiten rieben sich viele Fans immer noch verwundert die Augen über das, was sie in den vergangen effektiven 48 Spielminuten erlebt hatten.  

RB #3 und GAME-MVP auf Seiten der Lions Christopher McClendon (Foto: Fabian Uebe)RB #3 und GAME-MVP auf Seiten der Lions Christopher McClendon (Foto: Fabian Uebe)

Die Hausherren gewannen den Coin-Toss und entschieden sich zu erst den Gästen aus Braunschweig das Angriffsrecht zu geben. Diese begannen zwar, wenn auch nur knapp verfehlt, mit zwei unvollständigen Pässen von Brandon Connette auf Niklas Römer und Christian Bollmohr, doch waren das nur Startschwierigkeiten, denn fortan lief die Angriffsmaschinerie der Lions auf Hochtouren. 
Brandon Connette und Christopher McClendon sorgten mit Läufen für zwei schnelle First Downs in Folge und Nicolai Schumann fing einen Pass von Brandon Connette bis an die 20 Yard Linie der Hausherren. Der folgende Spielzug gehörte dann dem Finnen im Jersey der Löwen Micky Kyei, der einen Pass von Brandon Connette in die Endzone der Hildesheimer zum 0:7 (PAT T. Goebel) trug.  
Nach der schnellen Führung der New Yorker Lions, rechnete jeder Invaders Fan im Hildesheimer Stadion mit der entsprechenden Antwort des Angriffs um Quarterback Casey Therriault. 
Doch hatten diese nicht, mit der von Dave Likins hervorragend eingestellten Verteidigung der Löwenstädter gerechnet. Von Beginn an war die Verteidigung der Lions das Maß aller Dinge und ließ zu keinem Zeitpunkt des Spiels das Gefühl aufkommen, das die Hildesheim Invaders an diesem Tage eine Chance haben werden.  

So mussten die Gastgeber sich nach nur wenigen Spielzügen via Punt vom Angriffsrecht trennen und gaben somit dem Angriff der Löwen erneut die Möglichkeit zu punkten. Dieses ließen sich die Braunschweiger nicht zwei Mal sagen und starteten erneut in Richtung Endzone der Invaders. Abermals trug die Hauptlast des Drives das Laufspiel über Christopher McClendon und Brandon Connette, aber auch Micky Kyei fing einen wichtigen Pass an der 24 Yard Linie der Hildesheimer. Den Touchdown über 2 Yards und die folgende Two Point Conversion zum 0:15 erlief Quarterback Brandon Connette selbst. 

Wer jetzt glaubte, dass nun die Aufholjagd der Hildesheim Invaders starten würde, wurde umgehend erneut eines Besseren belehrt. Beim ersten Spielzug des folgenden Drives der Hausherren, wollte Runningback Philip Gamble zu viel und wurde nicht nur hart von der Defense der Braunschweiger gestoppt, sondern verlor auch noch zu allem Überfluss bei dem Tackle den Ball, welchen Lars Steffen zu Gunsten der Braunschweiger, an der 46 Yard Linie der Invaders sichern konnte. Nach einem Lauf von David McCants über 11 Yards, bediente Brandon Connette seinen Ballfänger Christian Bollmann mit einem 35 Yard Pass zum 0:23. Die folgende Two Point Conversion verwandelte David McCants.

Mit dieser klaren Führung der Löwen ging es ins zweite Spielviertel und für die Hildesheim Invaders kam es noch schlimmer. Zuerst musste Invaders Receiver und ex-Löwe Nathaniel Morris nach seiner zweiten Strafe für „Unsportlichem Verhalten“ das Spiel verlassen und konnte frühzeitig duschen gehen und zum anderen fing der Schweizer Linebacker im Jersey der Lions, Johnathan Falk, direkt im folgenden Spielzug nach der Ejection von Nathaniel Morris, einen Pass von Casey Therriault ab und brachte somit erneut seine Offense um Spielmacher Brandon Connette auf das Feld. 
Abermals nahm diese das Geschenk ihrer Defense dankend an und vollendete in wenigen Spielzügen, mit dem zweiten Touchdown des Tages von Brandon Connette, zum 0:30 (PAT T. Goebel). Dem Touchdown vorausgegangen war ein 46 Yard Passfang von Christian Bollmann, bis kurz vor die Endzone der Hausherren. Der Angriff der Invaders fand weiterhin kein passendes Mittel gegen das Abwehrbollwerk der Braunschweiger und erzielte nur sporadischen Raumgewinn. Hauptsächlich dafür verantwortlich waren Anthony Dable-Wolf, Sean Richard oder Casey Therriault selbst, welcher eigentlich ständig auf der Flucht vor der heranstürmenden Verteidigung der Löwen war. 

Bei einem der eigenen Läufe verletzte sich dann der Star-Quarterback und ehemalige Spielmacher der Lions so schwer am Fuß, so dass er nicht weiter den Angriff der Hildesheimer führen konnte. 
Für ihn kam der erst vor wenigen Tagen nachverpflichtete Spielmacher Christopher Andrews auf das Feld und führte fortan den Angriff der Blau-Gelben. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel und so ging es mit der deutlichen Führung der Lions in die verdiente Halbzeitpause.

Nach der Pause machten die New Yorker Lions dort weiter wo sie aufgehört hatten. Die Verteidigung dominierte weiterhin den Angriff der Hildesheim Invaders zum Teil nach Belieben und ließ weiterhin diesen erst gar nicht in die Nähe ihrer eigenen Endzone kommen. Die Offense der Braunschweiger begann nun bereits früh, die Uhr und damit das Spiel zu kontrollieren und setzte nur noch auf ihr durchschlagkräftiges Laufspiel.An Effektivität mangelte es dem Spiel dadurch nicht, im Gegenteil. Runnningback Christopher McClendon lieferte kurz vor dem letzten Seitenwechsel ein weiteres Highlight und ein Beispiel seines Könnens. Tief in der eigenen Hälfte an der 10 Yard Linie, nach einem Punt der Invaders gezwungen zu starten, fand die #3 der Löwen die Lücke in der Defense der Invaders und lief über 90 Yards unaufhaltsam zum 0:37 (PAT T. Goebel) bis in die Endzone der Gastgeber. Dieses sollte auch letztendlich der Endstand im Niedersachsenduell und im Kampf um den Nordmeistertitel sein, denn auch im vierten und letztem Spielabschnitt schafften es die Hildesheim Invaders nicht, die New Yorker Lions zu überwinden.

Mit dem 11. Sieg im 11. Spiel der Saison 2019 fehlt den New Yorker Lions nun noch ein Sieg, um sich endgültig den siebten Nordmeistertitel in Folge und damit das Heimrecht in den Play-Offs zu sichern. Zweifeln tut daran nach dem Auftritt in Hildesheim niemand mehr, vor allem weil die kommende Partie am nächsten Sonntag (25. August, Eintracht Stadion Braunschweig, Kick-Off 15 Uhr, Pre-Game Party ab 13 Uhr), gegen den Tabellenletzten in der GFL Nord, die Düsseldorf Panther stattfindet.       

Scoreboard

00:07    20 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (PAT T. Goebel)
00:15      2 Yard TD-Lauf B. Connette (TPC B. Connette)
00:23    35 Yard TD-Pass B. Connette auf C. Bollmann (TPC D. McCants)
00:30      2 Yard TD-Lauf B. Connette (PAT T. Goebel)
00:37    90 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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Bestes Footballwetter in Braunschweig, ein Spiel im Zeichen der pinkfarbenen Schleife im Kampf gegen den Brustkrebs und knapp 3.000 Fans, sahen ein Team der New Yorker Lions, welches zu keinem Zeitpunkt der Partie, gegen die Dresden Monarchs, das Spiel nicht unter ihrer Kontrolle hatte. Letztendlich stand es zum Ende der Partie 19:3 (3:0; 10:3; 6:0; 0:0) für die Hausherren und der 10. Sieg im 10. Spiel und damit die Verteidigung der Tabellenspitze in der GFL Nord, war gesichert.   

Tobias Goebel Kicker und Game MVP, sowie All Time Leading Scorer (Foto: Rolf Daus)Tobias Goebel Kicker und Game MVP, sowie All Time Leading Scorer (Foto: Rolf Daus)

Die Begegnung begann mit dem Kick-Off der New Yorker Lions und der Offense der Gäste aus Dresden. Schnell mussten die Gäste erkennen, das es gegen die Verteidigung der Braunschweiger am heutigen Tage schwer werden würde, denn der erste Drive endete bereits früh mit einem Punt. Anders dagegen der Angriff der Lions, allen voran erneut Runningback Christopher McClendon. Yard um Yard arbeiteten sich die Hausherren an die Endzone der Monarchs heran.Zwar reichte es nicht bis in die Endzone der Gäste vorzudringen, doch sprang zumindest ein Fieldgoal des späteren MVP der Partie, Kicker Tobias Goebel, zur 3:0 Führung aus 29 Yards Entfernung heraus.  

Abermals tat sich die sonst so effektive Dresdener Angriffsmaschinerie gegen das Braunschweiger Abwehrbollwerk, in dem u.a. Neuzugang Benjamin Barnes als Defenseback sein Debüt im Lions Jersey gab, schwer. Nach einem weiteren Punt der Gäste und zu Beginn des zweiten Spielviertels, war es abermals Runningback Christopher McClendon, der die Dresdener Verteidigung „alt“ aussehen ließ. Über 50 Yards Raumgewinn erzielte der US-Amerikaner im Dienste der Lions allein in diesem Drive und konnte final mit einem 25 Yard Lauf in die Endzone der Goldhelme zum 10:0 (PAT T. Goebel) nahezu ungehindert einlaufen.   

Die Gäste aus Dresden suchten weiterhin nach einem Mittel, die Defense der Braunschweiger zu überwinden. Aber, u.a. nach einem Sack von Jakob Schridde, gegen Dresden Spielmacher Zackerey Greenlee, wiederholt punten. Die nächsten Punkte für die New Yorker Lions erzielte, mit seinem zweiten Fieldgoal des Tages zum 13:0 aus 38 Yards Entfernung, Tobias Goebel. Vorausgegangen waren Pässe von Brandon Connette auf Christian Bollmann und Micky Kyei, sowie Läufe von David McCants und Brandon Connette selbst. Was folgte war der im Endeffekt einzige erfolgreiche Drive des Angriffs der Dresden Monarchs an diesem Tage, der mit Punkten endete. Mit mehreren Pässen in Folge von Monarchs Spielmacher Zackerey Greenlee auf seien Ballfänger Kevonn Mabon, Mike Schallo, und Jordan Bouah, verwandelte Kicker Florian Finke aus 35 Yard mit einem Fieldgoal zum 13:3. Dieses war dann auch gleichbedeutend der Halbzeitstand der spannenden Begegnung.

Nach der Halbzeitpause bot sich den Fans weiterhin ein Bild wie vor dem Pausenpfiff. Die Defense der New Yorker Lions kontrollierte den Angriff der Dresden Monarchs und ließ sie nicht in die Nähe der eigenen Endzone kommen. Und der Angriff der Braunschweiger kontrollierte die Uhr und das Spielgeschehen auf dem Feld. Zwar gelang es der Offense um Brandon Connette nicht, nochmals Tobias Goebel All Time Leading Scorer mit Andreas Rübeling 1. FFC BS 1. Vorsitzender (Foto: Rolf Daus)Tobias Goebel All Time Leading Scorer mit Andreas Rübeling 1. FFC BS 1. Vorsitzender (Foto: Rolf Daus)einen Touchdown zu erzielen, doch das erwies sich letztendlich auch nicht für notwendig.

Für die nächsten Punkte war erneut zum dritten Mal an diesem Tage Kicker und All Time Scoring Leader der Löwen, Tobias Goebel zuständig, der das 16:3 dieses Mal aus einer Distanz von 36 Yards erzielte. Es folgte ein weiterer Punt der Dresden Monarchs und im Anschluss eine wiederholte Demonstration der Laufstärke des Angriffs der Hausherren. Brandon Connette und Christopher McClendon bereiteten im Alleingang die nächsten Punkte vor und Tobias Goebel erhöhte mit seinem vierten Fieldgoal des Tages aus 27 Yards, das Ergebnis auf 19:3 zu Gunsten der Gastgeber.    
Mit diesem Spielstand ging es ins vierte und letzte Spielviertel und die Dresden Monarchs setzten nochmals alles auf eine Karte.  Mit vier erfolgreichen Pässen in Folge von Zackerey Greenlee auf seine Lieblingsanspielstation Kevonn Mabon, ging es bis an die 17 Yard Linie der Lins heran, doch auch mit dem ausgespielten vierten Versuch, sprang nicht zählbares für die Sachsen heraus, da dieser von Liosn Safety Jamaaal White, in der Endzone abgewehrt werden konnte. Bei dieser Aktion verletzte sich Dresden Top-Angreifer Kevonn Mabon schwer am Fuß und wird den Monarchs wohl bis auf weiteres nicht mehr zur Verfügung stehen können. 

Es folgten jeweils ein Punt der Teams, bevor sich die Lions nochmals in Richtung Dresdner Endzone auf den Weg machten. Highlight dieser letzten Angriffsserie der Löwen vor dem Schlusspfiff, war der 27 Yards Passfang der neuen #94 Alan Steinohrt, der sich nach seinem ersten Einsatz am vergangenen Wochenende in Kiel, nun auch vor heimischen Publikum erstmalig aktiv präsentieren konnte. Den letzten Punt der Partie hatten dann die New Yorker Lions. Beim aufnehmen dieses Punts, unterlief den Gästen ein Fehler, den Braunschweigs Robin Papke als erstes erkannte und den Ball für seine Farben an der neun Yard Linie der Dresden Monarchs sichern konnte. Die Lions knieten ab und beendeten damit das Spiel.

Somit reisen die New Yorker Lions nun am nächsten Samstag zum Erzrivalen nach Hildesheim weiterhin ohne eine Niederlage auf dem Konto. Mit einem möglichen weiteren Sieg in Hildesheim, dürfte ihnen die Nordmeisterschaft mit einem Blick auf das Restprogramm (2x Düsseldorf, 1x Kiel), eigentlich nicht mehr zu nehmen sein.  

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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