Nationalmannschaft

Mit 75 Spielerinnen sind die Verantwortlichen der Frauen-Nationalmannschaft in das Camp in Berlin gegangen. 

DL 99 Alina Voigt WR 84 Alicia Sorge - Foto: 1. FCC BraunschweigDL 99 Alina Voigt WR 84 Alicia Sorge - Foto: 1. FCC Braunschweig

Auf der Anlage der Spandau Bulldogs konnten sich die Athletinnen zwei Tage lang richtig zeigen. Denn eins war klar: Am Ende wird der Kader für die WM in Finnland verkleinert.

Tom Balkow, Leistungssport-Direktor Frauen: „Wir sind mit der klaren Zielsetzung in das Camp gegangen, nach dem Wochenende zu entscheiden, welche 55 Frauen uns auf dem weiteren Weg Richtung WM begleiten werden. Wir hatten zwei sehr intensive Tage, in denen die Athletinnen alles gegeben haben, um auf dem WM-Zug weiterzufahren. Die Leistungsdichte war sehr wahrscheinlich bei den Frauen noch nie so groß, daher ist eine Kaderreduzierung auch wirklich schwierig. Wir haben uns aufgrund der teilweise sehr guten Leistungen dazu entschieden, neben den 55 Spielerinnen 5 weiteren noch eine Art Practice Squad Platz zu geben. Wir werden also mit 60 Spielerinnen in das nächste Camp im Juni gehen. Dann gilt es, den finalen Kader von 45 plus 5 Nachrückerinnen zu finden. Wir haben Spielerinnen von noch 23 Vereinen in der Maßnahme. Das ist ein deutliches Zeichen für die Breite, die wir im Frauen-Football mittlerweile erreicht haben. Ich bin stolz auf jede einzelne Spielerin, die es bis hierher geschafft hat und ich bin gespannt, wie unser Camp im Juni verlaufen wird.“ 

Das nächste Camp: 
Das nächste Camp findet am Wochenende 25.06./26.06.2022 in Mainz auf dem Homefield der Mainz Golden Eagles statt. 
25.06.: 10:00 - 19:00 Uhr
26.06.: 09:00 - 14:00 Uhr
 
 
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Michael Schwarzer - American Football Verband Deutschland
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Bereits am 12.03.2022 fand in Hamburg die erste Sichtung für die Frauen-Nationalmannschaft statt. Jennifer Trautmann und Carina Siemes nahmen den Weg auf sich, um ihr Können zu zeigen. Die Bielefelder Bulldogs- Ladies Friederike Ostendorp und Jennifer Imort nahmen an der Sichtung in Wetterau/Wölfersheim am Sonntag, den 20.03. teil.

Friederike OStendorp und Jennifer Imort (Foto: Bielefeld Bulldogs)Friederike Ostendorp und Jennifer Imort (Foto: Bielefeld Bulldogs)

„Es war eine super Stimmung vor Ort und alle haben ihr Bestes gegeben!“ so Friederike Ostendorp. Rund 100 motivierte Frauen waren zu den Sichtungsterminen anwesend. Insgesamt gab es vier Termine der IFAF Women’s (International Federation of American Football).

Aus rund 400 Sportlerinnen wird in den nächsten Wochen ein Kader von 75 Damen bekannt gegeben, der sich am 28.05.2022 nochmal beweisen muss, damit schlussendlich ein 45er Kader von Head Coach Tom Balkow aufgestellt werden kann. Ziel ist die WM im August in Vantaa, Finnland. Die gegnerischen Teams vor Ort sind Finnland, Schweden, USA, Mexiko, Kanada, England und Australien.

Jennifer Trautmann und Carina Siemes (Foto: Bielefeld Bulldogs)Jennifer Trautmann und Carina Siemes (Foto: Bielefeld Bulldogs)

Bereits am 12.03.2022 fand in Hamburg die erste Sichtung für die Frauen- Nationalmannschaft statt. Jennifer Trautmann und Carina Siemes nahmen den Weg auf sich, um ihr Können zu zeigen. Die Bielefelder Bulldogs- Ladies Friederike Ostendorp und Jennifer Imort nahmen an der Sichtung in Wetterau/Wölfersheim am Sonntag, den 20.03. teil.

Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: 1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - Sarah Möller

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Die Weltmeisterschaft im American Football wird 2023 in Deutschland ausgetragen.

Natio

Der Weltverband International Federation of American Football (IFAF) hat den American Football Verband Deutschland (AFVD) damit als ersten nationalen Football-Verband überhaupt zum zweiten Mal mit der Ausrichtung seines bedeutendsten Turnieres, der WM im Herren-Tackle-Football, beauftragt.

Die WM im Sommer 2023 soll erstmals seit 2011 wieder mit acht Mannschaften gespielt werden. Die deutsche Nationalmannschaft als Gastgeber, die USA als Titelverteidiger, die beiden EM-Finalisten Italien und Schweden sowie Australien als Gewinner der Ozeanien-Qualifikation sind bereits qualifiziert. Hinzu kommen die Sieger von Qualifikationsrunden in Asien, Amerika und zum allerersten Mal überhaupt auch in Afrika. Als Favoriten auf den Kontinenten gelten der zweifache Weltmeister und zweifache Vize-Weltmeister Japan, der zweifache Vize-Weltmeister Mexiko sowie Ägypten oder Marokko.

IFAF-Präsident Richard MacLean begrüßte die Entscheidung des Auswahlgremiums: „Die IFAF World Championship 2023 wird genau zwei Jahrzehnte nach der letzten Austragung dieses Leuchtturm-Events für den globalen American Football wieder in Deutschland stattfinden können. Die 71 Mitgliedsnationen der IFAF vertrauen darauf, dass in Deutschland ein Weltklasse-Turnier möglich sein wird, bei dem die Elite-Athleten unserer Sportart ihre Spitzenleistungen einem weltweiten Publikum zeigen können.”

Robert Huber, der als Präsident des AFVD während des Bewerbungsprozesses bereits intensiv mit IFAF-Präsidium und -Gremien zusammenarbeitete, um der kommenden WM den würdigen Rahmen bieten zu können, sagt: „Ich danke Präsident Richard MacLean, dem IFAF Executive Board und Managing Director Andy Fuller dafür, dass sie fachkundig unsere Bewerbung geprüft und das Vertrauen in die Organisationskraft des AFVD haben, hier etwas wirklich Großartiges liefern zu können. Wir versprechen, dass die Football-WM in Deutschland ein außergewöhnliches Fest für die internationale Football-Fangemeinde und alle Teilnehmer werden wird.”

Bei der Vorstellung der Bewerbung des AFVD um die Ausrichtung hatte Huber bereits die Messlatte hoch gelegt: „Unser Ziel wäre es, dass Deutschland nicht nur als kompetenter, sondern auch als großzügiger Gastgeber erlebt werden wird und die WM 2023 nachhaltig die Sportart in Deutschland und weltweit weiter voranbringen soll.“

Naturgemäß setzt man beim AFVD auf die möglichst erfolgreiche Teilnahme der eigenen Nationalmannschaft, um der breiteren Öffentlichkeit im eigenen Land die Leistungsfähigkeit der rund 500 Vereine mit mehr als 70.000 Mitgliedern im AFVD ein weiteres Mal deutlich vor Augen zu führen.

Aber auch die erstmalige Teilnahme einer afrikanischen Mannschaft sei laut Huber ein immens wichtiger Meilenstein für den internationalen American Football. Damit vollziehe man einen enorm großen Schritt im IOC-Anerkennungsprozess für die IFAF, der aber nur durch eine gemeinsame logistische Kraftanstrengung aller beteiligten Verbände möglich werden kann. Wie bei den vergangenen in Deutschland für die IFAF veranstalteten Turnieren setzt der AFVD darauf, alle Spiele nicht nur im TV und weltweit per Livestream präsentieren zu können, sondern diese auch jeweils als große Publikums-Events zu inszenieren.

Möglichst volle Stadien sollen nicht nur für WM-Fieber und tolle Stimmung sorgen, sondern ebenso wie die Partnerschaften mit Kommunen und Wirtschaftspartnern für die solide Finanzierung. Zur engeren Auswahl möglicher Spielorte gehörten während des Bewerbungsprozesses acht moderne Stadien in Deutschland. In welchen davon 2023 gespielt werden wird, hängt nun davon ab, wo und in welcher Kombination während des anvisierten Zeitraums während der Fußball-Bundesligapause 2023 die optimalen Rahmenbedingungen hergestellt werden können. In Abstimmung mit der IFAF wird dann auch entschieden, ob ein WM-Modus mit zwei Vorrundengruppen und Finalspielen oder alternativ eine KO-Runde von Anfang an gespielt wird.

Beide Varianten kamen bei bisherigen Weltmeisterschaften bereits zum Einsatz. Die erste IFAF World Championship war 1999 in Italien ausgetragen worden. Japan gewann den Pokal wie auch 2003 bei der ersten Auflage der WM in Deutschland. 2007 war Japan Gastgeber und verlor seinen Titel erst nach Verlängerung im Finale gegen die USA, die damals erstmals teilnahmen. Die USA gewannen auch 2011 in Österreich (gegen Kanada) und 2015 im eigenen Land im Schatten der Pro Football Hall of Fame in Canton (Ohio) im Finale gegen Japan. Die nächste Austragung war ursprünglich in Australien geplant gewesen, hatte aber 2019 zunächst verschoben werden müssen. Angesichts der Ungewissheiten bezüglich der Corona-Pandemie mussten die Planungen für ein erstes WM-Turnier „down under“ vorerst vertagt werden.

Dafür steht Football-Deutschland nun bereit. Das eigene Nationalteam des AFVD wird beim Turnier 2023 einen Nimbus zu verteidigen haben: Bei allen bisherigen WM-Teilnahmen war man mit zwei Bronzemedaillen 2003 und 2007 sowie dem fünften Platz 2011 in Österreich jeweils das beste europäische Team. Dabei wie zuvor 2003 bei der WM im Rhein-Main-Gebiet, 2005 bei den World Games in Duisburg, 2010 bei der EM in Frankfurt oder auch diversen Duellen deutscher und japanischer National- und Clubteams war aber eben auch deutlich sichtbar, dass der größte Publikumszuspruch für Events im von der IFAF verantworteten globalen American Football vor allem in Mitteleuropa zu erwarten ist. Nicht nur an den sportlichen Erfolg, sondern auch daran anzuknüpfen, ist die Herausforderung, die Football-Deutschland 2023 gemeinsam meistern will.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Pressesprecher Tom Aust

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Gleich fünf Cardinals zum Sichtungscamp der Nationalmannschaft eingeladen! Im Rahmen des Wiederaufbaus der deutschen Football-Nationalmannschaft hat National Head-Coach Jordan Neumann Footballer aus der gesamten Republik zu einem Sichtungscamp eingeladen: Am 23. Oktober können die eingeladenen Akteure aus dem Norden ihr Können in Braunschweig unter Beweis stellen, eine Woche später, am 30. Oktober, haben die Akteure aus dem Süden in Schwäbisch Hall die Chance.

Men in Blue fürs Nationalteam (Foto: Gohl)Men in Blue fürs Nationalteam (Foto: Gohl)

Zur Freude des Vereins wurden auch fünf Spieler der Assindia Cardinals zum Sichtungscamp im Norden eingeladen, die Cardinals Head-Coach Bernd Janzen den National-Coaches im Vorfeld empfohlen hatte. Running Back Julian Zorz, die Tight Ends Max Goldstein und Justin Kleinert sowie die Defense Liner Florian Tenelsen und Shamgar Owusu-Ankomah werden in Braunschweig mit von der Partie sein und sich der starken Konkurrenz aus der GFL1 stellen.

Head-Coach Bernd Janzen weiß um die starke Konkurrenz, sieht aber das Potential in seinen Jungs: „Wir werden sie bis zur Tür vorfahren, aber durchgehen und im besten Fall drinbleiben, das müssen sie selbst. Da wir aus der GFL2 kommen, wird es für die Jungs natürlich schwer. Da müssen wir uns nichts vormachen. Die Konkurrenz ist groß, es wird viele geben, die schon auf einem deutlich höheren Level, z.B. in der GFL1, gespielt haben. Am Ende wird es wahrscheinlich darauf ankommen, welche Spieler und Spielertypen die Coaches für ihr jeweiliges Spielsystem brauchen. Da gibt es viele Faktoren, die eine Rolle spielen.“

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte  - Essen Assindia Cardinals

 

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Jan-Niklas Köhler und Thomas Rockel vom AFC Remscheid Amboss haben eine Einladung zur Sichtung der deutschen Nationalmannschaft erhalten. Am 23. Oktober haben Pass Rusher Köhler und Runningback Rockel in Braunschweig die Möglichkeit sich für den Kader der deutschen Nationalmannschaft zu empfehlen, der 2022 gegen Österreich antreten soll.

Jan Niklas Koehler 58  - Foto: CEPD SportsJan Niklas Koehler 58 - Foto: CEPD Sports

"Das hat mich auf jeden Fall geflasht, mein ganzer Körper hatte Gänsehaut“, sagt Köhler zur Nominierung. Der 29-Jährige hatte 2007 in der U16 des Amboss angefangen und war nach einer Football-Pause 2013 zu den Senioren gestoßen, für die er bis 2019 wichtiger Bestandteil der Defense war und meist als Outside Linebacker eingesetzt wurde. In der zurückliegenden Saison trug Köhler dann zunächst als Nose Tackle das Trikot der Düsseldorf Panther und feierte mit dem Verein aus der NRW-Landeshauptstadt den Aufstieg in die German Football League. Mit insgesamt sieben Sacks war Köhler drittbester Pass Rusher der GFL2-Nordstaffeln – hinzu kamen weitere sieben Tackles for Loss.

Thomas Rockel #22 - Foto: CEPD SportsThomas Rockel #22 - Foto: CEPD Sports

Rockel wechselte zur Saison 2019 von den Schiefbahn Riders zum Amboss und spielte dann 2021 ebenfalls zunächst für die Panther, für die er bereits in der Jugend aktiv war. Mit 63 Läufen für 207 Yards war er nach dem US-Import Jason Jarron-Spears der produktivste Runningback der Düsseldorfer. “Es freut mich unheimlich, auf dem Radar der Nationalmannschaft zu sein. Das ist eine unheimliche Auszeichnung für mich, aber ich will dort natürlich auch weiterkommen“, sagt Rockel und ergänzt: "Es kann nun nur von Vorteil sein, dass ich nach der GFL2-Saison noch beim Amboss gespielt habe und so im Training geblieben bin."

Köhler und Rockel durften aufgrund weggefallener Wechselsperren nach der abgeschlossenen Saison mit Düsseldorf für die dann noch restliche Oberliga-Saison zurück zum Amboss kehren. Insbesondere beim Heimsieg über die Siegen Sentinels, der zum sicheren Klassenerhalt des Amboss führte, wirkten beide entscheidend mit.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.

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