News-Seniors

OJ Düren 002 2015 05 10

Demons stehen im Meisterschaftsfinale

Sieg über Neuss qualifiziert das Team für die Play-Off-Games Um 17:15h war es geschafft: die American Footballer der Düren Demons konnten durch ihren hochverdienten 27:6-Heimsieg den Gruppensieg in der NRW-Liga einfahren und sich somit für die…
15. Juli 2019

Seniors

Sieg über Neuss qualifiziert das Team für die Play-Off-Games
Um 17:15h war es geschafft: die American Footballer der Düren Demons konnten durch ihren hochverdienten 27:6-Heimsieg den Gruppensieg in der NRW-Liga einfahren und sich somit für die Meisterschafts-Play-Offs im September qualifizieren.

OJ Düren 002 2015 05 10 (Archivbild: ©Oliver Jungnitsch)

Das Team, die Trainer sowie die Cheerleader „Demoniacs“, die vor dem Anpfiff eine mitreißende Show geboten hatten, feierten mit den Fans ausgelassen den so wichtigen Heimsieg und das somit erreichte Etappenziel. Die Gäste der Neuss Gladiators waren von Anfang an unter Druck: hatte man das Hinspiel zu Hause mit 0:26 gegen die Dämonen verloren, so mussten diese Punkte nun in Düren wettgemacht werden. Doch die Mannen um Trainer Sebastian Granderath und dem neuen Defensive-Coordinator Eric Lynn Maddox behielten von Beginn an die Kontrolle.

Schnell wurde der gegnerische Angriff gestoppt und noch im ersten Quarter konnte man durch einen Touchdown-Lauf von Erol Tekindag mit 7:0 in Führung gehen. Auch im zweiten Quarter wurde das Spiel durch die Demons kontrolliert und man konnte wiederum durch Tekindag zum 14:0-Pausenstand erhöhen. Vor über 250 begeisterten Zuschauern wurde es dann im dritten Spielabschnitt nochmals spannend. Durch einen schnellen Pass konnten die Neusser aus 6:14 herankommen, jedoch erzielten die Gastgeber im direkten Gegenzug durch eine Reception von Marvin Becker das 21:6 (alle Extrapunkte durch Sven Appelt). Der „Man of the Match“, Quarterback Michel Venzke, der im gesamten Spiel eine enorm starke Leistung zeigte, erhöhte dann im letzten Viertel zum 27:6 Endstand.

„Das Ergebnis spiegelt leider nicht unbedingt so ganz das Spiel wieder.“, so Trainer Granderath nach dem Abpfiff. „ Wir haben uns viele unnötige Strafen geleistet und Neuss so immer wieder ins Spiel kommen lassen. Dennoch hat das Team verdient gewonnen und bis jetzt eine großartige Saison gespielt- wir sind Ligen übergreifend  eines der wenigen ungeschlagenen Teams in ganz NRW.“

Auch für die kommende Sommerpause steht noch Arbeit an, denn die Saison ist noch nicht zu Ende. „Unser Fokus liegt jetzt vollständig auf den Playoffs. Am 01.09. geht es noch zum Derby nach Erftstadt. Dieses Spiel wollen wir allerdings nutzen, um vor allem unseren Perspektivspielern die Möglichkeit zu geben, weitere Spielerfahrung zu sammeln.“, so der Trainer abschließend. Das Heimspiel der Demons um die Meisterschaft steigt am 14. September 2019 im Stadion am Veldener Hof zu Düren.

Alle Informationen, auch zum Probetraining der Jugend, Herren und Cheerleader, findet man unter www.demonsfootball.de – für weitere Fragen steht auch die Demons-Hotline 0172-6903890 zu Verfügung.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: AFC Düren Demons e.V. - Christian Kramer

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Im Aachener Ludwig-Kuhnen-Stadion lassen die Bulldogs keine Zweifel aufkommen. Nach einem 08:40-Sieg gegen die Vampires, liegt der Fokus nun auf dem Rückspiel gegen Aufstiegskonkurrent Essen.Veith Strickrock mit Ball - Foto ZarnkeVeith Strickrock mit Ball - Foto Zarnke

Das Spiel begann für die aus Bulldogs etwas holprig. Ein Pass von Quarterback Niklas Gorny wurde von einem Spieler der Gastgeber abgefangen. Die Verteidigung der Bulldogs griff jedoch konsequent durch und holte das Ballrecht umgehend zurück. Daher war es Running Back Veith Strickrock vorenthalten, durch einen Touchdown für die ersten Punkte des Sonntags zu sorgen (PAT Stork). 

Nach einer weiteren konsequent verteidigten Aachener Angriffsserie, war es dann erneut Strickrock, der bei seinem spektakulären 40-Yard-Lauf nicht zu stoppen war. Beim anschließenden Extrapunkt-Versuch zeigte sich das Gastteam unkonzentriert. So konnten die Vampires einen verlorenen Ball aufnehmen und bis in die Bulldogs-Endzone befördern und auf 02:13 verkürzen.

Im zweiten Viertel blockte die Offensive Line der Bulldogs erneut den Weg frei für Strickrock, der seinen dritten Touchdown erzielte (PAT Stork). Doch auch hiernach hatte er noch nicht genug. Nach einem zwischenzeitlichen Anschluss-Touchdown der Aachener durch einen langen Pass, wiederholte sich das Bulldogs-Offensivspiel - Strickrock konnte von Aachens Defensive nicht gestoppt werden und erzielte folgerichtig seinen vierten Touchdown (PAT Stork). Quarterback-Sacks von Marcel Raschke und Flemming Knauer ermöglichten Kicker Stork ein Field Goal aus 31 Yards bei ablaufender Uhr zum 08:30-Pausenstand.

"Nach der Pause wurde in allen Mannschaftsteilen intensiv rotiert. Felix Blissenbach gestaltete die zweite Hälfte als Quarterback.", erläuterte Headcoach Felix Gorny. Running Back Leif-Jannis Knauer drückte dem Spiel nun ebenfalls seinen Stempel auf, indem er den Abstand zum Tabellenschlusslicht um einen weiteren Touchdown erhöhte (PAT Stork). Auf der anderen Seite ließ die Verteidigung der Bulldogs nichts mehr zu, sie wehrten alle Angriffsversuche Aachens souverän ab. Flemming Knauer und Dima Dide sicherten freie Bälle für Bielefeld.

Wie in der ersten Hälfte, bot sich Stork die Möglichkeit, den Schlusspunkt zu setzen. Aus 55 Yard verwandelte er ein Field Goal und markierte so den finalen Score von 08:40. Er konnte so eine neue persönliche Bestleistung aufstellen.

Gorny zog ein positiv gestimmtes Fazit: "Heute wurde auf jeden Fall von allen Seiten ein solides Spiel gezeigt. In allen Mannschaftsteilen wurden aber auch Verbesserungsmöglichkeiten erkannt und es gab einige Fehler zu Beginn des Spiels. Solche Fehler gilt es zukünftig zu vermeiden. Oberste Priorität hat hierbei das Abstellen der Turnover. Sehr gut lief der Plan, das Laufspiel wieder zu etablieren. Daher muss insbesondere die Leistung der Offensive Line hervorgehoben werden. Vor allem Daniel Wiemann und Dominic Weiß haben trotz ihrer geringen Erfahrung einen sehr guten Job gemacht."

Für die Bulldogs geht es nun in die Sommerpause, bevor Mitte August die heiße Endphase der Saison beginnt. Beim Auswärtsspiel in Essen und dem darauffolgenden Derby gegen Paderborn wird sich herausstellen, ob Bielefeld das selbst gesteckte Saisonziel erreichen kann. Nur durch Siege können sie in die Relegation der Regionalligameister einziehen.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt 1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - André Zarnke

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Die Troisdorf Jets stehen nach der 35:24-Niederlage gegen die Hamburg Huskies vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga. Dabei sorgten die Jungs in Rot am Anfang der Partie für einen Hoffnungsschimmer, der dann aber in der 2. Halbzeit leider schnell wieder erlosch. Für einen möglichen Ligaverbleib hätten die Troisdorf Jets unbedingt einen Sieg gegen die Hanseaten gebraucht. Nun bestehen, fünf Spieltage vor dem Saisonfinale, allenfalls noch theoretische Chancen.

Die Troisdorf Jets müssen sich für die letzten Spiele zusammenraufen (Foto: Samantha Berlau)Die Troisdorf Jets müssen sich für die letzten Spiele zusammenraufen (Foto: Samantha Berlau)

„Wir haben ehrlich gesagt keine Erklärung dafür, warum wir zu Beginn der 2. Hälfte so dermaßen abgebaut haben“, so Head Coach Andreas Heinen. „Ich hatte das Gefühl, dass wir trotz der großen Aufgabe endlich einmal unverkrampft aufgespielt haben. Diese Leichtigkeit ist uns während der Pause innerhalb weniger Minuten verloren gegangen. Auf beiden Seiten des Balls hat plötzlich nichts mehr funktioniert.“

Dabei fing die Partie so gut an. Zunächst gingen die Jets nach einer Interception durch Carlton „CJ“ Toussaint mit einem starken 43 Yards-Fieldgoal durch Kicker Sven Missbach in Führung (3:0). Kurz darauf fing auch Etienne Keßler Martinez einen Ball des Hamburger Quarterbacks Moritz Maack ab und flitzte damit in die Endzone. Aufgrund einer Strafe zählte der Touchdown zwar nicht, doch die Troisdorfer bekamen den Ball in aussichtsreicher Feldposition überreicht. Diese Chance ließ sich Fullback Niklas Hornen nicht entgehen und sprintete zur 10:0-Führung (PAT Missbach).

Dann aber folgte der erste von vielen kleinen Nadelstichen, die nach und nach für ein Kippen der Partie sorgten. Während die Defense der Jets ihre Endzone zunächst weiter dicht hielt, sorgte ein umstrittener Fumble der Jets für einen überraschenden Ballbesitzwechsel. Den nutzten die Gäste gegen die fassungslosen Jets für den 7:10-Anschluss durch Lamont Crittendon (PAT Alexandr Astahin).

Doch zunächst fingen sich die Jets wieder und bauten mit einem Pass von Quarterback Jannik Nowak auf Wide Receiver Lukas Hilger ihre Führung wieder aus (17:7, PAT Missbach). Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause.

Gleich zu Beginn der 2. Hälfte trug erneut der starke US-Import Lamont Crittendon, der bei den Huskies als Linebacker und als Running Back eingesetzt wurde, den Ball in die Jets-Endzone (14:17, PAT Astahin). Die Jets-Offense war im dritten Quarter plötzlich vollständig abgemeldet und fand kein Mittel gegen die aggressive Hamburger Defense.

Kicker Sven Missbach platzierte daraufhin einen Punt perfekt bis kurz vor die Endzone der Huskies. Doch mit drei langen Pässen befreiten sich die Gäste eiskalt aus der Notsituation und gingen mit einem Zuspiel von Quarterback Maack auf Olivera Nsingui zum ersten Mal in Führung (21:17, PAT Astahin).

Da den Jets langsam die Zeit davonlief, gingen sie nun volles Risiko, wurden aber leider für ihren Mut nicht belohnt. Bei einem ausgespielten 4. Versuch fehlten letztlich nur wenige Zentimeter für ein neues First Down. Besser machten es da wieder die Huskies, die mit zwei schnellen Touchdowns über Lamont Crittendon und Finn Appelt den Sack zumachten (35:17).

Auch wenn nur noch wenige Minuten zu spielen waren, zeigten die Jets Herz und legten ihrerseits noch einen Touchdown nach. Carlton Toussaint, der zeitweise das ausgedünnte Wide Receiver-Korps der Jets unterstützte, tankte sich nach dem Catch mit einer bärenstarken Einzelleistung in die Endzone der Huskies zum 24:35-Endstand (PAT Missbach).

Mit der achten Niederlage im neunten Saisonspiel stehen die Jets weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz, knapp vor den Hannover Spartans die ebenfalls am Samstag mit 6:38 gegen die Lübeck Cougars verloren haben. Zwar bestehen damit noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt, doch dafür müssten die Jets alle Spiele aus ihrem Restprogramm (@ Lübeck, vs Langefeld, @ Hannover, vs Solingen, @ Solingen) gewinnen und wären gleichzeitig auf Schützenhilfe der anderen Teams angewiesen.

Während sich die meisten Ligagegner in eine kurze Sommerpause verabschiedet haben, geht es für die Jets in zwei Wochen bereits weiter. Dann sind die Troisdorfer bei den Lübeck Cougars zu Gast, die sich ausgerechnet einen Sonntag für ihr Heimspiel ausgesucht haben (28.7.). 

Troisdorf Jets vs. Hamburg Huskies 24:35 (3:0/14:7/0:7/7:21)
03:00 Fieldgoal Missbach (43 Yards)
10:00 Lauf Hornen (12 Yards, PAT Missbach)
10:07 Lauf Crittendon (38 Yards, PAT Astahin)
17:07 Pass Hilger (Nowak, 8 Yards, PAT Missbach)
17:14 Lauf Crittendon (39 Yards, PAT Astahin)
17:21 Pass Nsingui (Maack, 29 Yards, PAT Astahin)
17:28 Lauf Crittendon (27 Yards, PAT Astahin)
17:35 Pass Appelt (Maack, 28 Yards, PAT Astahin)
24:35 Pass Toussaint (Nowak, 28 Yards, PAT Missbach)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.

 

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Auch im dritten Spiel der Rückrunde blieben die Blackvenom vom TuS Wesseling unbesiegt und setzten sich mit 38:12 bei den Ronin aus Köln durch.

Blackvenom image1

Das erste Quarter zeigte auf beiden Seiten, dass man den Gegner nicht unterschätzen wollte und sie versuchten sichere Drives, die jedoch immer zu einem Three and Out führten. Im zweiten Quarter stellte Coach Rath wieder auf die schlagkräftigen Sprint Outs um. So kam es zum ersten Touchdownpass auf Simon Becker in diesem Spiel. Der PAT durch Marvin Schroers brachte die Führung zum 7:0.

Im darauffolgenden Drive war die Ausgangsposition für den Venom Angriff noch besser. Ein Interception durch Diego Rheinberg konnte an der gegnerischen Endzone (Red Zone) gesichert werden. Durch einen sehenswerten Inside Run über Andreas Niessen, der drei Tackels brechen konnte, gab es den nächsten Touchdown. Mit anschließendem PAT durch thumb image2Marvin Schroers wurde die Anzeigetafel auf 14:0 gesetzt. 

Kurz vor der Halbzeit war es dann wieder die Defense der Blackvenom, unter Leitung von Coach Schopen, die ihre Akzente setzte. Der zweite Interception durch den Rookie Sven Monhof brachte auch die Defense auf die Scorerliste. Mit 20:0 wurde die erste Halbzeit abgeschlossen.

Nach Anpfiff der zweiten Halbzeit nahm die Defense der Wesselinger wieder ihre Arbeit auf und brachten die Kölner immer wieder zum Punten, bei dem auch ein Puntfake durch die starke Defense vereitelt wurde. Im Anschluss übernähme Quarterback (QB) und überbrückte das Spielfeld mit einigen Play Action Plays. Am Ende lief er selber die Redzone des Gegners und sorgte mit einem weiteren Touchdown für die nächsten Punkte. Es kamen keine weitere Punkte hin, somit stand es 26:0 für die Gäste aus Wesseling. Auch die nächsten Punkte wurden mit einem Run von Blackvenoms Quarterback Rath erzielt. Auch hier gab es keine weiteren Punkte und somit war der neue Spielstand 0:32. 

Im letzten Spielabschnitt konnten die Cologne Ronins auf etwas auf das Scoreboard bringen. Ein langer Pass, der von der Ronin Offense über 60 Yards bis kurz vor der Endzone getragen werden konnte, war die Grundlage für die ersten Punkte der Kölner zum 32:6. Im letzten Quarter wechselten die Blackvenom den Quarterback, dabei zeigte Sebastian Schopen ein ums andere mal, das er dies nicht verlernt hatte und brachte den Drive mit einem QB Option zum 38:6 in die Endzone. Die letzten Punkte gehörten den Hausherren, so war es Ronin Quarterback Jeremy Davis der den Ball mit dem Run selbst in die Endzone zum Endergebnis von 12:38 brachte. 


Verantwortlich für den Inhalt: Udo Rath - Blackvenom Wesseling (redaktionell geändert)

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Personell geschwächten Gästen vom Niederrhein gelingt fast die Überrraschung - Ein glanzloser, ja fast schon glücklicher Sieg gelang den Brilon Lumberjacks am Samstag (13. Juli) im Heimspiel gegen die Kleve Conquerors. Dabei sprach sowohl die Situation in der Tabelle – der Zweite empfing den Vorletzten – für einen deutlichen Briloner Sieg als auch die Tatsache, dass die Gäste vom Niederrhein personell sehr stark geschwächt antraten. Doch die Conquerors kämpften. Erst in der zweiten Halbzeit schafften die Brilon Lumberjacks den Durchbruch.

Für Raumgewinne sorgten vor allem die Running Backs der Brilon Lumberjacks mit ihrem erfolgreichen Laufspiel. Sie legten die Grundlage für die zwei Touchdowns, die zum glücklichen Sieg der Sauerländer führten. (Foto: Mario Polzer)Für Raumgewinne sorgten vor allem die Running Backs der Brilon Lumberjacks mit ihrem erfolgreichen Laufspiel. Sie legten die Grundlage für die zwei Touchdowns, die zum glücklichen Sieg der Sauerländer führten. (Foto: Mario Polzer)

So unzufrieden mit seinem Team war Chris Weaver bisher selten in dieser Saison. In der Halbzeitpause fand der Head Coach der Lumberjacks deutliche Worte. 0:0 stand es da zwischen seiner Mannschaft und einem Team aus Kleve, das gerade einmal genug Spieler zusammenbekam, um überhaupt antreten zu können. Statt einer deutlichen Dominanz des Favoriten hatten die rund 150 Zuschauer an der Jakobuslinde in Brilon bis dahin ein ausgeglichenes Spiel gesehen, bei dem durchaus auch die Klever hätten führen können. 

Im ersten Viertel hatten beide Teams kaum Chancen, Punkte zu erzielen. Der Briloner Tobi Harting vergab einen Fieldgoal-Versuch. Das war es auch schon. Im zweiten Viertel gelangen der Defense der Lumberjacks zwei Quarterback Sacks. Dabei schafft es die Verteidigung, den gegnerischen Quarterback zu Fall zu bringen, bevor dieser den Ball abgeben und einen Spielzug einleiten kann. Punkte gibt es dafür aber nicht. Auf der anderen Seite fing die Defense der Kleve Conquerors drei Briloner Pässe ab und konnte sich durch diese so gennannten Interceptions jeweils das Angriffsrecht sichern. Auch den Gästen vom Niederrhein misslang vor der Pause ein Fieldgoal-Versuch. Die Briloner Defense stand sicher und blockte den Schuss ab. So gingen die Teams ohne Punkte in die Pause.

Inzwischen machte sich auf Seiten der Conquerors die Tatsache bemerkbar, dass die Mannschaft kaum genug Spieler hatte, um zwischen Angriff und Verteidigung zu wechseln. Viele Klever mussten durchgehend auf dem Spielfeld bleiben. Die Gäste baten deshalb in der Pause darum, die zweite Halbzeit mit einer „Running Clock“ spielen zu dürfen. Dabei wird die Uhr nicht, wie sonst üblich, zwischen den Spielzügen angehalten, sondern die Spielzeit läuft durch. Die Lumberjacks kamen dieser Bitte nach. „Ich habe allergrößten Respekt vor unserem heutigen Gegner, dass er unter diesen Voraussetzungen überhaupt angetreten ist“, betonte Chris Weaver nach dem Spiel. „Die Klever hätten sicherlich viel Spaß gehabt, hätten sie uns heute geschlagen.“

Seine deutliche Ansage aus der Halbzeitpause zeigte in der zweiten Halbzeit Wirkung. Bei den Lumberjacks funktionierte nun vor allem das Laufspiel besser. Die beiden Running Backs Waldemar Bechthold und Luis Gördes brachten die Briloner mit ihren erfolgreichen Läufen und vielen Metern Raumgewinn zwei Mal gefährlich in die Nähe der Endzone der Gäste. Schließlich vollendete Tobi Harting einen Angriff zum Touchdown, und kurz darauf belohnte sich auch Waldemar Bechthold für sein gutes Spiel mit einem Touchdown. Tobi Harting ließ beiden Touchdowns jeweils einen Extrapunkt per Kick folgen. Doch auch angesichts dieses 14:0-Rückstandes gaben die Kleve Conquerors nicht auf. Sie holten eine weitere Interception, waren aber inzwischen konditionell zu sehr am Ende, um aus dem Angriffsrecht noch Punkte machen zu können.

Auch nach dem Spielende war Head Coach Chris Weaver – trotz des Sieges – nicht zufrieden: „Unsere Gegner im Kampf um Platz 2 der Tabelle in der Landesliga sind Duisburg und Herne. Gegen diese beiden Teams wird eine Leistung wie die heutige nicht ausreichen, um zu gewinnen“, bilanzierte er. Nach einer kurzen Sommerpause sind die Herne Black Barons die nächsten Gegner der Lumberjacks. Sie werden am Sonntag, dem 18. August, in Brilon zu Gast sein. Danach müssen die Briloner am 8. September beim Tabellenführer Bocholt Rhinos antreten.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mario Polzer - Brilon Lumberjacks

Bewertung: 5 / 5

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Unterkategorien

GFL Nord 2019: NewYorker Lions Braunschweig, Dresden Monarchs, Kiel Baltic Hurricanes, Hildesheim Invaders, Berlin Rebels, Potsdam Royals und Cologne Crocodiles

GFL2 Nord 2019: Rostock Griffins, Elmshorn Fighting Pirates, Hamburg Huskies, Troisdorf Jets, Lübeck Cougars, Langenfeld Longhorns, Hannover Spartans und Solingen Paladins

Vereine aus der GFL Nord in der BIG6: NewYorker Lions Braunschweig und Berlin Adler

Regionalliga NRW 2019: Bielefeld Bulldogs, Bonn Gamecocks, Cologne Falcons, Essen Assindia Cardinals, Gelsenkirchen Devils, Aachen Vampires und Paderborn Dolphins

Oberliga NRW 2019: Remscheid Amboss, Wuppertal Greyhounds, Dortmund Giants, Düsseldorf Bulldozer, Münster Blackhawks und Münster Mammuts

Verbandsliga NRW (Gruppe West) 2019: Cologne Crocodilies II, Kevelaer KingsMülheim Shamrocks, Mönchengladbach Wolfpack, Witterschlick Fighting Miners und Schiefbahn Riders
Verbandsliga NRW (Gruppe Ost) 2019: Bochum Rebels, Lippstadt Eagles, Hamm Aces, Recklinghausen Chargers, Sauerland Mustangs und Siegen Sentinels
Landesliga NRW (Gruppe West) 2019: Cologne Falcons II, Troisdorf Jets II, Cologne Ronin, Krefeld Ravens und Wesseling Blackvenom
Landesliga NRW (Gruppe Ost) 2019: Bocholt Rhinos, Duisburg Vikings, Brilon Lumberjacks, Iserlohn Titans, Kleve Conquerers und Herne Black Barons
NRW-Liga (Gruppe West) 2019: Erftstadt Bravehearts, Düren Demons, Westerwald Giborim und Neuss Legions
NRW-Liga (Gruppe Ost) 2019: Coesfeld Bulls, Kachtenhausen White Hawks, Münster Blackhawks II und Rheine Raptors

DFFL-9-er Flag (2019): Essen Assindia Cardinals
5-er Flag NRW (2019): Bielefeld Bulldogs, Brilon Lumberjacks, Dortmund UniDevils, Duisburg Dockers, Duisburg Vikings, Düsseldorf Bulldozer, Neuss, VfL Rheda Minotaurs, Schleiden Clara Frey Wildcats und Wesel Rhine Flags
 

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24 Aug 2019
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31 Aug 2019
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Solingen Paladins vs Langenfeld Longhorns
18:00
Sonntag, 11 August 2019
Rostock Griffins vs Hamburg Huskies
15:00

GFL2 Nord 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Elmshorn Fighting Pirates 7 +228 14
2. Lübeck Cougars 9 +62 14
3. Rostock Griffins 8 +133 12
4. Solingen Paladins 8 -50 10
5. Hamburg Huskies 10 +36 8
6. Langenfeld Longhorns 9 -19 8
7. Troisdorf Jets 9 -186 2
8. Hannover Spartans 10 -204 2

Regionalliga 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Assindia Cardinals 10 +268 18
2. Bielefeld Bulldogs 9 +194 16
3. Paderborn Dolphins 9 +87 14
4. Bonn Gamecocks 10 -100 6
5. Gelsenkirchen Devils 8 -119 4
6. Cologne Falcons 9 -132 4
7. Aachen Vampires 9 -198 2

Oberliga 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Münster Mammuts 5 +82 10
2. Düsseldorf Bulldozer 5 +36 8
3. Münster Blackhawks 5 -6 4
4. Wuppertal Greyhounds 5 -21 4
5. Dortmund Giants 5 -23 4
6. Remscheid Amboss 5 -68 0

Verbandsliga-Ost 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Siegen Sentinels 6 +133 10
2. Lippstadt Eagles 6 +97 10
3. Recklinghausen Chargers 6 +10 8
4. Hamm Aces 6 -44 4
5. Sauerland Mustangs 5 -77 2
6. Bochum Rebels 5 -119 0

Verbandsliga-West 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Cologne Crocodiles Prospects 6 +205 10
2. Mönchengladbach Wolfpack 5 +34 8
3. Mülheim Shamrocks 5 +24 6
4. Kevelaer Kings 6 -82 5
5. Schiefbahn Riders 6 -72 3
6. Witterschlick Fighting Miners 6 -109 2

Landesliga-Ost 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Bocholt Rhinos 6 +234 12
2. Brilon Lumberjacks 7 +67 10
3. Herne Black Barons 6 +47 8
4. Duisburg Vikings 6 +38 6
5. Kleve Conquerors 6 -188 0
6. Iserlohn Titans 5 -198 0

Landesliga-West 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Wesseling Blackvenom 7 +67 10
2. Krefeld Ravens 5 +189 9
3. Troisdorf Jets Prospects 6 -17 6
4. Cologne Falcons Prospects 6 -119 3
5. Cologne Ronin 6 -120 2

NRW Liga-Ost 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Rheine Raptors * 5 +98 8
2. Coesfeld Bulls * 4 +44 4
3. Münster Blackhawks Prospects 4 -19 4
4. Kachtenhausen White Hawks 5 -123 2

NRW Liga-West 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Düren Demons 5 +180 10
2. Neuss Gladiators 4 +38 4
3. Windeck Giborim * 4 -3 4
4. Erftstadt Bravehearts 5 -215 0

Stadien / Logo

Stadien nach Namen (pdf-Datei)

Stadien nach PLZ (pdf-Datei)

* Sollte ein Teamlogo fehlen, dann haben wir, trotz mehrfacher Bitte, kein Logo vom Verein erhalten. Sorry!

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