GFL2 Nord

Gerade auf einmal 30 aktive Spieler konnte Head Coach Markus Grahn am Samstag zurückgreifen. Und auch der Spielverlauf passte zur bisher eher verkorksten Saison der Griffins.

Griffins verlieren auch zweites Heimspiel - Foto: Andre GschwengGriffins verlieren auch zweites Heimspiel - Foto: Andre Gschweng

Es begann eigentlich gar nicht so schlecht. Gut 800 Zuschauer hatten bei zunächst bestem Strandwetter den Weg in Leichtathletikstadion zu Rostock zum FSN Gameday gefunden. Die Griffins kickten und ein langer Drive der Gäste aus Paderborn schloss sich an. Bis an die 11yd Linie gekommen, war es Warren Bartlett jr., der einen vollständigen Pass aus den Armen der Dolphins Receivers freischlug, diesen dann selbst sicherte und über 92yd zum Touchdown zurücktrug. PAT Beumer gut und die 7:0 Führung.

Doch gleich im Gegenzug konterten die Dolphins. Immer wieder über den stark freigeblockten Runningback D. Tate angetrieben, landeten die Gäste 9 plays später den Ausgleich. Anschließend kam der neue QB der Griffins zu seinem ersten Auftritt. Shon Belton, vier Tage zuvor angereist, führte die Offense an. Doch immer wieder mangelnde Abstimmung oder Strafen im falschen Moment sorgten dafür, dass die Griffins im gesamten Spielverlauf nur 9 first downs zu Stande brachten und so folgerichtig das Spiel verloren.

Die Krone wurde dem Ganzen nur durch eine fast einstündige Gewitterpause aufgesetzt. Am Ende stand eine verdiente 7:26 Heimniederlage zu Buche. Die Fans der Griffins blieben ihrem Team bis zum Ende treu und honorierten den unbändigen Einsatz der Mannschaft, der aber auch keinen anderen Spielausgang bewirken konnte. Schlechte Zeiten also in Rostock mit Hinblick auf den bisherigen und seit Jahren erstmals ungewohnten Saisonverlauf…

Die nächste Chance auf einen Sieg bietet sich den Griffins erst wieder in 4 Wochen beim Heimspiel am 23.07. gegen die Assindia Cardinals, Zeit also, um die Verletztenstation zu lichten und weiter an den eigenen Fehlern zu arbeiten.

Score by Quarters            1             2             3             4             Total
Paderborn Dolphins        10           10           3             3             26
Rostock Griffins                7             0             0             0             7
Qtr         Time      Scoring                 
1st          08:13    RG - W.Bartlett 92 yd fumble recovery (J.Beumer kick) 0 - 7
05:17    PD - M.Jones 2 yd pass from C.Nieto (H.Schroeder kick), 7 - 7
00:02    PD - H.Schroeder 30 yd field goal, 10 - 7
2nd        09:52    PD - D.Tate 7 yd run (H.Schroeder kick), 17 - 7
05:37    PD - H.Schroeder 51 yd field goal, 20 - 7
3rd         08:59    PD - H.Schroeder 36 yd field goal, 23 - 7
4th         00:59    PD - H.Schroeder 21 yd field goal, 26 - 7

Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins 

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Solingen Paladins verpassen die Sensation in Lübeck und verlieren 35:25 - Die Vorzeichen am vergangenen Samstagabend standen äußerst schlecht – allein vier Spieler und Coaches der Paladins hatten sich kurz vor dem Abschlusstraining am Freitag aufgrund positiver COVID19-Tests vom Wochenende abmelden müssen. Insgesamt fehlten 13 Personen, die aus verschiedenen Gründen nicht in den Bus einsteigen konnten. Somit traten die Klingenstädter ihre Reise in den Norden gen Lübeck mit stark dezimiertem Kader an. Mit Benjamin Bliss, Niklas Schopphoff und Thilo Lindenberg mussten sich direkt drei Spieler aus anderen Mannschaftssteilen auf eine Rolle in der Offensive-Line einstellen. Teambetreuerin Birgit Friedrichs hatte daher alle Hände damit zu tun, den Trip nach Lübeck zu organisieren. Trotzdem war man guter Dinge und optimistisch, den Tabellenzweiten nicht nur ärgern, sondern auch schlagen zu können. Dass diese Hoffnung nicht ganz unbegründet war, sollte sich nach einer Übernachtung in Hannover und sieben Stunden Busfahrt zeigen. 

 Solingen Paladins verpassen die Sensation in Lübeck und verlieren 35:25 - Foto:  John GraveSolingen Paladins verpassen die Sensation in Lübeck und verlieren 35:25 - Foto: John Grave

  1. Quarter

Schon im ersten Angriff bewiesen die Lübecker, weshalb sie schon vor der Saison als Aufstiegsfavorit gehandelt wurden. Geradlinige Runplays und exakte Pässe führten nach wenigen Minuten direkt in die Solinger Endzone zum 7:0. Die Solinger ließen sich von der Anfangsphase jedoch nicht einschüchtern. Und so zog Quarterback Jeremy Konzack ein erfolgreiches Kurzpassspiel auf seine Receiver Lars Wünneberg und Cole Williams auf. Williams war es dann auch vorbehalten, die Punkte zum 7:6 (PAT fail) nach einem schönen 10-Yard-Pass von Konzack zu erzielen. Die Solinger Defense steigerte sich im Laufe des Quarters. Besonders Deveraux Mc Call brach immer wieder durch die Offense-Line der Cougars und brachte die Ballträger mehrfach für Raumverlust zu Boden. Gleich drei Quarterbacksacks und mehrere Tackles for loss standen am Ende für ihn in der Statistik. 

  1. Quarter

Weiterhin blieben die Paladins am Drücker und der erneut überragende Moses Harris erlief Yard um Yard. Der derzeit erfolgreichste Runningback der GFL2 durchbrach zu Beginn des Quarters mehrere Tacklings und lief über 20 Yards in die Endzone der Hansestädter. Den Zusatzpunkt zum 7:13 erzielte Neuzugang Justus Fürup per Kick. Der etatmäßig Kicker Yannic Schorn fehlte berufsbedingt. Direkt im nächsten Drive konnte Jakob Skolik, der erst in dieser Woche zum Team gestoßen war, einen Ball intercepten und die Paladins wieder in aussichtsreiche Position bringen. Die Offense war jedoch nicht in der Laga, daraus Kapital zu schlagen, und so musste man sich per Punt vom Ball trennen. Dieser Punt wurde allerdings geblockt und so mussten die Cougars nur noch wenige Yards zur erneuten Führung zum 14:13 überbrücken. Kurz vor Ende der Halbzeit standen die Cougars erneut kurz vor der Endzone, jedoch verhinderten Teamcaptain Jan Berens und Basiru Jobe weitere Punkte. 

  1. Quarter

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Durch den anhaltenden Regen war der Ball äußerst rutschig und glitt QB Konzack so bei einem Wurfversuch unglücklich aus der Hand – direkt in die Hände eines überraschten Gegenspielers. Konzack konnte zwar noch das Tackling anbringen, aber trotzdem stand es kurz darauf 21:13 für Lübeck. Solingen konterte mit einem soliden Mix aus Lauf- und Passspiel. Konzack bediente mehrfach seine Receiver Williams, Wünneberg und Gehring, wobei es dann wiederum Harris vorbehalten war, das Ei nach einem 20 Yards-Pass in die Endzone zu bringen 21:19(Conversion fail). 

  1. Quarter

Das letzte Quarter brachte unglaubliche Spannung mit sich. Erst zog Lübeck per Pass zum 28:19 davon, dann verkürzte Solingen mit einem echten Highlightpass von Konzack auf Harris auf 28:25 (PAT fail). Die Luft im Buniamshof brannte, während Stadionsprecher Carsten Spengemann die Zuschauer immer wieder anzuheizen versuchte. Selbst nach dem 35:25 für die Berglöwen steckten die Paladins nicht auf und kamen vier Minuten vor Schluss erneut in Ballbesitz. Konzack führte seine Offense bis kurz vor die Endzone, jedoch gelang es nicht, Punkte auf das Scoreboard zu bringen. So konnten die Cougars das Spiel auslaufen lassen und ihre Spitzenposition weiter behaupten. 

Die Paladins haben nun zwei Wochen Zeit, um sich auf den Besuch der Assindia Cardinals vorzubereiten. Das Spiel am 02.07. startet wie gewohnt um 17 Uhr in der Walder Jahnkampfbahn. Nachdem die Paladins nun mit 1:3 im unteren Tabellendrittel stehen, bringt dieses Spiel sicherlich eine erste Vorentscheidung in der GFL2 Nord. 

Kommentare zum Spiel: Michael Tiedge, Head Coach: „Wir wussten von vornherein, dass es heute ein sehr schweres Match werden würde. Gerade unsere Offense Line war von den Ausfällen extrem betroffen, deshalb waren wir sehr limitiert und ich kann niemandem einen Vorwurf machen. Alle haben gegeben, was sie konnten, und es hätte beinahe gereicht, um die Sensation zu schaffen. Trotz der Niederlage bin ich stolz auf meine Jungs.“ 

Tim Rüttgers, Defensive-Coordinator: „Wir haben heute am oberen Limit gespielt und uns war klar, dass die Cougars immer wieder Wege finden würden, unsere Schwachstellen aufzudecken und auszunutzen. Besonders zufrieden bin ich mit Jakob (Skolik), der direkt in seinem ersten Spiel mehrere Big Plays hatte. Aber auch Deveraux (McCall) und Basiru (Jobe) haben einen großartigen Job gemacht.” 

Alexander Thomas, Interims-O-Line-Coach (für den erkrankten Marco Hübner): “Wenn ich bedenke, wie zusammengewürfelt unsere Line heute war, dann kann ich allen Jungs nur ein ganz großes Kompliment machen. Die Line um Leander (Haupenthal) hat über weite Strecken super gearbeitet. Besonders Thilo (Lindenberg), der eigentlich Receiver spielt, war uns eine unglaubliche Hilfe.“

 
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner - Solingen Paladins 
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Die Assindia Cardinals sind hauchdünn am Auswärtssieg bei den Langenfeld Longhorns vorbeigeschlittert. Bei drückender Hitze im Langenfelder Jahnstadion mussten sich die Men in Blue dem Tabellenführer der Zweiten Liga (GFL2) denkbar knapp mit 28:29 (7:7, 14:7, 7:15, 0:0) geschlagen geben, konnten den Rasen nach einem Spiel auf Augenhöhe aber dennoch erhobenen Hauptes verlassen. Nach nun zwei Siegen und zwei Niederlagen in dieser Saison rangieren die Essener auf dem fünften Tabellenplatz der Nord-Gruppe.

QB Lars Sell (#6) kam früher als geplant zum Einsatz und machte ein gutes Spiel - Foto: S.Schneider/sushysan.deQB Lars Sell (#6) kam früher als geplant zum Einsatz und machte ein gutes Spiel - Foto: S.Schneider/sushysan.de

Longhorns-Quarterback Michel Fritsche eröffnete die Hitzeschlacht im Rheinland, als er sich im ersten Viertel aus kurzer Distanz zum ersten Touchdown des Tages durchtankte. Auch der Extrapunkt-Versuch war erfolgreich – 7:0 für die Hausherren. Die Gäste aber hatten die erhoffte Antwort parat und glichen kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts aus. Cardinals-Quarterback Marvin Neese, der für den kranken Alexander Jodlauk auf die Spielmacher-Position rückte, übergab das Ei Running Back Brett Sylve, der sich aus drei Yards Distanz durchschlängelte bis in die Endzone. Auch die MiB verwerteten ihren PAT durch Kicker Tim Rechter – 7:7. Zu Beginn des zweiten Viertels konnte auch Neese mit Verdacht auf Rippenbruch nicht weitermachen, sodass der junge Lars Sell von nun an den Posten des Quarterbacks übernahm.

Die Langenfelder gingen in den zweiten zwölf Minuten zwar erneut durch Fritsche, der es wieder selbst machte, in Führung (+PAT), die Essener aber schlugen wieder zurück. Diesmal war es Sylves kongenialer Partner, Darnell Walker Jr., der sich von der 10-Yard-Line bis zur Goalline durchsetzte. Erneut kickte Rechter das Leder zwischen die Stangen und sorgte für den Zusatzpunkt. Doch das sollte es bis zur Halbzeitpause noch nicht gewesen sein. Cardinals-Linebacker Ennes Oberheitmann fing in der eigenen Hälfte einen Passversuch von Fritsche ab und konnte erst kurz vor der Langenfelder Endzone wieder gestoppt werden – Interception und die große Chance zur Führung. Die ließ sich erneut Running Back Walker Jr. nicht nehmen und beförderte das Spielgerät per Lauf in die Endzone. Kicker Rechter tat sein Übriges und die Men in Blue gingen mit einem etwas überraschenden Halbzeitstand von 21:14 in die Pause, aus der der Langenfelder Fritsche nicht mehr herauskam. Er verletzte sich in der ersten Halbzeit und wurde von Nick Schaper ersetzt.

Die Gastgeber versuchten sich – wie bereits im zweiten Viertel – über ein Field Goal. Der Versuch scheiterte jedoch erneut, weil die Cardinals blockten. Der Essener Wide Receiver David Kiel nahm den Ball auf und trug ihn aus der eigenen Hälfte zum Touchdown. Rechter setzte mit seinem Kick noch einen Punkt obendrauf und die Gäste führten auf einmal mit 28:14. Doch genauso schnell, wie die MiB die Führung ausgebaut hatten, war sie auch schon wieder geschrumpft. Der Langenfelder Defensive Back Etienne Keßler-Martinez lief über den gesamten Rasen zum Kickoff-Return- Touchdown. Weil die Longhorns den PAT fakten und stattdessen zur Two-Point-Conversion ansetzten, die Arne Götz mühelos verwandelte, waren sie auf einmal in der Lage, mit dem nächsten Touchdown und Extra-Punkt in Führung zu gehen.

 

Und diese Chance ließen sie sich nicht nehmen: Schaper übergab das Ei zwei Yards vor der Endzone Running Back René Weile, der den Touchdown zum 28:28-Ausgleich erzielte. Der anschließende Extra-Punkt-Versuch sollte das Spiel bereits am Ende des dritten Viertels entscheiden: Sebastian Brocker verwandelte und brachte sein Team wieder in Führung – 29:28. Die Longhorns versuchten im Schlussviertel, den Vorsprung durch ein Field-Goal auszubauen, doch auch im dritten Versuch an diesem Nachmittag scheiterten sie. Die Cardinals aber machten es nicht besser: Ihre letzte große Chance, das Spiel doch noch zu gewinnen, vergaben sie ebenfalls per Field-Goal-Versuch aus 47 Yards Distanz. Rund vier Minuten vor dem Ende flog der Ball knapp am Ziel vorbei. Das Spiel war verloren – das Team und die Coaches aber dennoch stolz auf die Leistung der dezimierten Men in Blue.

Head Coach Bernd Janzen analysierte das Spiel wie folgt: „Wir haben gegen den Tabellenführer eigentlich kämpferisch ein gutes Spiel geliefert. Wir lagen zwischenzeitlich schon einmal mit 14 Punkten vorne, haben am Ende aber wohl auch der Hitze und den Ausfällen ein bisschen Tribut zollen müssen, die wir schon von vornherein hatten – etwa Quarterback Alexander Jodlauk. Unser zweiter Quarterback Marvin Neese ist ja auch schnell ausgefallen. Dafür hat dann unser dritter Quarterback gespielt, bei dem ohnehin geplant war, dass er Spielzeit bekommt. Lars hat aber noch nie in seinem Leben ein Spiel gestartet. Dem Jungen kann man keinen Vorwurf machen, er hat es gut gemacht, nur hat es letztlich nicht ganz gereicht.“

Florian „Tic Tac“ Hartmann, der Offense Coordinator der Cardianls, ergänzt: „Manchmal ist es schlimmer, mit einem Punkt Unterschied zu verlieren, als eine Klatsche zu bekommen. Wir haben zwar nicht damit gerechnet, dass wir gewinnen, aber natürlich fährt man nicht irgendwo hin, um nicht ernsthaft zu versuchen, als Sieger vom Platz zu gehen. Ich habe zwar Vertrauen in das Team, aber ich weiß natürlich auch um die Fähigkeiten von Langenfeld. Und ich war echt überrascht, dass wir sie so dominiert haben. Am Ende haben wir uns selbst geschlagen, weil wir zu viele Fehler gemacht haben und zu nervös waren. Lars als dritter Quarterback hat aber einen Riesenjob gemacht.“

Dennis Frieg, Team-Captain und Linebacker, kommentiert aus der Sicht eines Cardinalsspielers das Spiel so: „Ich bin extrem stolz auf das Team, weil wir eine super Leistung gezeigt haben. Am Ende haben wir leider einige Fehler mehr gemacht als unser Gegner. Vor allem die Fehler in den Special Teams haben uns ein bisschen das Genick gebrochen. Wenn wir so weitermachen, wie wir es heute gezeigt haben – uns stand immerhin der Tabellenerste gegenüber – können wir ganz weit oben mitspielen. Dafür müssen wir in den nächsten intensiven Trainingswochen nur noch an ein paar Stellschrauben drehen. Und dann werden wir dem nächsten Gegner, den Solingen Paladins, endgültig zeigen, was wir wirklich können.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte  - Essen Assindia Cardinals

 

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Die Solingen Paladins reisen am Wochenende zu den Lübeck Cougars. Am Samstagabend startet die Mannschaft von Head Coach Michael Tiedge gen Hansestadt, um dort am Sonntag im Stadion am Buniamshof gegen den Tabellenzweiten der GFL2 Nord anzutreten. Letztes Jahr spielte man zu Hause gegen die Cougars und gewann in einem Krimi in letzter Sekunde das knappe und hart umspielte Duell mit 25:24. 
 
Die Solingen Paladins reisen in den hohen Norden nach Lübeck - Foto: Werner ThorenzDie Solingen Paladins reisen in den hohen Norden nach Lübeck - Foto: Werner Thorenz
 
Nach dem überzeugenden 63-21 gegen die Hamburg Huskies ist bei den Klingenstädtern das Selbstvertrauen wieder zurückgekehrt. Gerade in der Offensive konnten die Spieler um Quarterback Jeremy Konzack befreit aufspielen und beinahe jeden Ballbesitz in Punkte umwandeln. Auch die Defense lieferte ein fast fehlerfreies Match, sodass Teamcaptain Jan Berens mit seinen Teamkameraden zufrieden sein konnte. Trotzdem ist die Lage bei den Solingern nicht vollkommen ohne Sorgen. Die ersten beiden Niederlagen gegen Langenfeld und Paderborn sind noch in den Hinterköpfen und allen ist klar, dass zwischen Hamburg und Lübeck aktuell nicht nur 58 Kilometer sondern auch ein deutlicher Klassenunterschied liegt. 
 
Die Lübeck Cougars waren perfekt in die Saison gestartet. Drei Spiele – drei Siege hieß es noch bis zur letzten Woche. Dann allerdings folgte eine völlig unerwartete 7:40 Niederlage gegen die Hildesheim Invaders. Dennoch stehen die Hansestädter mit 6:2 Punkten knapp hinter den Langenfeld Longhorns auf Platz 2 der Nord Division. Schon vor der Saison wurden die Cougars als einer der Aufstiegsfavoriten gehandelt. Mit ihrem überragenden Quarterback Jadrian Clark, der gegen Hildesheim fehlte, sind die Cougars in der Lage, aus beinahe jeder Situation heraus zu punkten. 
Michael Tiedge, Head Coach der Paladins sagt zum anstehenden Spiel: „Wir wissen, dass wir uns gegen Lübeck keine Fehler erlauben dürfen. Nicht ohne Grund führten die „Raubkatzen“ bis letzte Woche die Division an. Die Cougars werden uns wie jedes Jahr alles abverlangen und sicherlich nichts schenken. Wir sind gut vorbereitet und zuversichtlich.“ Markus Blessmann, Offensive Coordinator der Paladins ergänzt:: „Lübeck ist ein sehr physisches Team, das mit einer sehr aggressiven Defensive viel Druck auf den gegnerischen Quarterback aufbauen kann. Einer der entscheidenden Faktoren wird sein, wie wir diesen Druck auffangen und Jeremy genügend Zeit verschaffen können. Dabei spielt die Offensive Line natürlich eine entscheidende Rolle.“ 
 
Rund um den Gameday:
Kickoff: 19.06.2022, 15 Uhr 
Buniamshof, Lübeck 
Einen Live-Stream bieten die Lübeck Cougars leider nicht an. Dennoch wird unser Social Media Team euch über Instagram auf dem laufendem halten was den Spieltag im hohen Norden angeht.
 
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Ingo Hübner - Solingen Paladins 
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Die „Men in Blue“ sind rund zwei Wochen nach dem zweiten Zweitliga-Saisonerfolg gegen die Hildesheim Invaders (21:17) am Samstag, 18.06.2022 im vierten Saisonspiel der GFL2 bei den Langenfeld Longhorns zu Gast. Kick-Off ist um 16 Uhr.

 QB Alex Jodlauk (17) erzielt 2021 einen Touchdown im Spiel in Langenfeld  - Foto: R.Schicho / Assindia CardinalsQB Alex Jodlauk (17) erzielt 2021 einen Touchdown im Spiel in Langenfeld - Foto: R.Schicho / Assindia Cardinals

Die Langenfeld Longhorns haben einen makellosen Saisonstart hingelegt und wollen ihre Erfolgsserie von inzwischen drei Siegen in Folge auch gegen die Gäste aus Essen fortsetzen. Die Assindia Cardinals werden wiederum versuchen, das zu vermeiden und setzen dabei auf das zuletzt gewonnene Selbstbewusstsein aus dem Auswärtssieg in Hamburg und dem Überraschungserfolg gegen Hildesheim.

Die Partie wird im Langenfelder Jahnstadion ausgetragen. Tickets können in Form einer Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden. Erwachsene zahlen zehn Euro, ermäßigte Karten sind ebenso wie Karten für Jugendliche für sechs Euro erhältlich. Kinder und Schüler müssen keinen Eintritt zahlen. Die Tageskasse und der Einlass öffnen am Spieltag um 15 Uhr. Das Heimteam bietet einen Livestream für die Partie an, der unter folgendem Link https://sportdeutschland.tv/langenfeld-longhorns/gfl2-langenfeld-longhorns-vs-assindia-cardinals zu finden ist. Die Übertragung beginnt am Gameday um 15.45 Uhr.

Auch die Longhorns haben sich, bedingt durch die Konkurrenz der European League of Football (EFL), auf einigen Positionen verändern müssen. Das neue Team scheint sich jedoch schnell gefunden zu haben. Zum Saisonstart siegten die Rheinländer in Solingen, gegen Rostock und in Paderborn und stehen dementsprechend an der Tabellenspitze der GFL2 Nord. Zwei Duelle zwischen den beiden NRW-Konkurrenten gab es in der letzten Saison. Nach beiden gingen die Men in Blue als Verlierer vom Rasen. Während die Cardinals im Hinspiel in Essen noch denkbar knapp mit 28:31 unterlagen, setzte es im Rückspiel eine deutliche 12:42-Klatsche in Langenfeld.

Head Coach Bernd Janzen sagt zum Spiel folgendes: „Trotz der zwei Siege in Folge hat sich meine Herangehensweise nicht geändert. Natürlich kann man besser mit dem Team arbeiten, wenn man Erfolgserlebnisse hat. Aber wir fahren jetzt zum Tabellenführer. Dementsprechend wird es ein sehr schweres Spiel für uns. Wir müssen vor allem schauen, dass wir den Pass-Angriff ihrer Offense gestoppt bekommen. Da werden wir uns diese Woche im Training drauf vorbereiten und uns etwas Genaues überlegen.“

Der Defense Coordinator Mike Rötger ergänzt: „Langenfeld wird auf jeden Fall kein leichter Gegner. Ihren Headcoach, Michael Hap, kenne ich auch schon ein paar Jahre, habe auch selbst für ihn gespielt. Von daher weiß ich, dass er sehr vielseitig spielen lässt. Wir versuchen, uns auf alles Mögliche einzustellen. Inwieweit unser Gameplan aufgeht, werden wir am Samstag sehen. Und dann kommt es darauf an, wer besser adjusted.“

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte  - Essen Assindia Cardinals

 

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GFL2 Nord 2022

Pos Team Pl SD Pts
1. Langenfeld Longhorns 5 +76 10
2. Lübeck Cougars 6 +29 8
3. Paderborn Dolphins 5 +36 6
4. Hildesheim Invaders 4 +61 6
5. Assindia Cardinals 4 +21 4
6. Rostock Griffins 5 -31 2
7. Solingen Paladins 4 -15 2
8. Hamburg Huskies 5 -177 0

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