GFL2 Nord

GFL2 Nord 2019: Rostock Griffins, Elmshorn Fighting Pirates, Hamburg Huskies, Troisdorf Jets, Lübeck Cougars, Langenfeld Longhorns, Hannover Spartans und Solingen Paladins

Die Troisdorf Jets stehen nach der 35:24-Niederlage gegen die Hamburg Huskies vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga. Dabei sorgten die Jungs in Rot am Anfang der Partie für einen Hoffnungsschimmer, der dann aber in der 2. Halbzeit leider schnell wieder erlosch. Für einen möglichen Ligaverbleib hätten die Troisdorf Jets unbedingt einen Sieg gegen die Hanseaten gebraucht. Nun bestehen, fünf Spieltage vor dem Saisonfinale, allenfalls noch theoretische Chancen.

Die Troisdorf Jets müssen sich für die letzten Spiele zusammenraufen (Foto: Samantha Berlau)Die Troisdorf Jets müssen sich für die letzten Spiele zusammenraufen (Foto: Samantha Berlau)

„Wir haben ehrlich gesagt keine Erklärung dafür, warum wir zu Beginn der 2. Hälfte so dermaßen abgebaut haben“, so Head Coach Andreas Heinen. „Ich hatte das Gefühl, dass wir trotz der großen Aufgabe endlich einmal unverkrampft aufgespielt haben. Diese Leichtigkeit ist uns während der Pause innerhalb weniger Minuten verloren gegangen. Auf beiden Seiten des Balls hat plötzlich nichts mehr funktioniert.“

Dabei fing die Partie so gut an. Zunächst gingen die Jets nach einer Interception durch Carlton „CJ“ Toussaint mit einem starken 43 Yards-Fieldgoal durch Kicker Sven Missbach in Führung (3:0). Kurz darauf fing auch Etienne Keßler Martinez einen Ball des Hamburger Quarterbacks Moritz Maack ab und flitzte damit in die Endzone. Aufgrund einer Strafe zählte der Touchdown zwar nicht, doch die Troisdorfer bekamen den Ball in aussichtsreicher Feldposition überreicht. Diese Chance ließ sich Fullback Niklas Hornen nicht entgehen und sprintete zur 10:0-Führung (PAT Missbach).

Dann aber folgte der erste von vielen kleinen Nadelstichen, die nach und nach für ein Kippen der Partie sorgten. Während die Defense der Jets ihre Endzone zunächst weiter dicht hielt, sorgte ein umstrittener Fumble der Jets für einen überraschenden Ballbesitzwechsel. Den nutzten die Gäste gegen die fassungslosen Jets für den 7:10-Anschluss durch Lamont Crittendon (PAT Alexandr Astahin).

Doch zunächst fingen sich die Jets wieder und bauten mit einem Pass von Quarterback Jannik Nowak auf Wide Receiver Lukas Hilger ihre Führung wieder aus (17:7, PAT Missbach). Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause.

Gleich zu Beginn der 2. Hälfte trug erneut der starke US-Import Lamont Crittendon, der bei den Huskies als Linebacker und als Running Back eingesetzt wurde, den Ball in die Jets-Endzone (14:17, PAT Astahin). Die Jets-Offense war im dritten Quarter plötzlich vollständig abgemeldet und fand kein Mittel gegen die aggressive Hamburger Defense.

Kicker Sven Missbach platzierte daraufhin einen Punt perfekt bis kurz vor die Endzone der Huskies. Doch mit drei langen Pässen befreiten sich die Gäste eiskalt aus der Notsituation und gingen mit einem Zuspiel von Quarterback Maack auf Olivera Nsingui zum ersten Mal in Führung (21:17, PAT Astahin).

Da den Jets langsam die Zeit davonlief, gingen sie nun volles Risiko, wurden aber leider für ihren Mut nicht belohnt. Bei einem ausgespielten 4. Versuch fehlten letztlich nur wenige Zentimeter für ein neues First Down. Besser machten es da wieder die Huskies, die mit zwei schnellen Touchdowns über Lamont Crittendon und Finn Appelt den Sack zumachten (35:17).

Auch wenn nur noch wenige Minuten zu spielen waren, zeigten die Jets Herz und legten ihrerseits noch einen Touchdown nach. Carlton Toussaint, der zeitweise das ausgedünnte Wide Receiver-Korps der Jets unterstützte, tankte sich nach dem Catch mit einer bärenstarken Einzelleistung in die Endzone der Huskies zum 24:35-Endstand (PAT Missbach).

Mit der achten Niederlage im neunten Saisonspiel stehen die Jets weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz, knapp vor den Hannover Spartans die ebenfalls am Samstag mit 6:38 gegen die Lübeck Cougars verloren haben. Zwar bestehen damit noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt, doch dafür müssten die Jets alle Spiele aus ihrem Restprogramm (@ Lübeck, vs Langefeld, @ Hannover, vs Solingen, @ Solingen) gewinnen und wären gleichzeitig auf Schützenhilfe der anderen Teams angewiesen.

Während sich die meisten Ligagegner in eine kurze Sommerpause verabschiedet haben, geht es für die Jets in zwei Wochen bereits weiter. Dann sind die Troisdorfer bei den Lübeck Cougars zu Gast, die sich ausgerechnet einen Sonntag für ihr Heimspiel ausgesucht haben (28.7.). 

Troisdorf Jets vs. Hamburg Huskies 24:35 (3:0/14:7/0:7/7:21)
03:00 Fieldgoal Missbach (43 Yards)
10:00 Lauf Hornen (12 Yards, PAT Missbach)
10:07 Lauf Crittendon (38 Yards, PAT Astahin)
17:07 Pass Hilger (Nowak, 8 Yards, PAT Missbach)
17:14 Lauf Crittendon (39 Yards, PAT Astahin)
17:21 Pass Nsingui (Maack, 29 Yards, PAT Astahin)
17:28 Lauf Crittendon (27 Yards, PAT Astahin)
17:35 Pass Appelt (Maack, 28 Yards, PAT Astahin)
24:35 Pass Toussaint (Nowak, 28 Yards, PAT Missbach)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.

 

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Heute ging es für die Hamburg Huskies zum letzten Spiel vor der Sommerpause zu den Troisdorf Jets. Dabei drehten die Hanseaten einen 17:07-Halbzeitstand, vor allem dank einer starken Leistung von US-Linebacker Lamont Crittendon, der als Running Back aushalf und drei Touchdowns erlief. Die Huskies gewannen mit 35:24.

Hamburg Huskies (Foto: Oliver Jungnitsch)

Mit einem stark dezimierten Kader fuhren die Hamburg Huskies am Samstag morgen in Hamburg los. Gerade einmal 32 Spieler waren an Bord Richtung Troisdorf. „The Dirty Thirty“, wie sie sich nannten, waren aber auf Grund ihrer geringen Anzahl, keineswegs weniger motiviert, mit einem Sieg nach Hause zu fahren. Doch das Spiel begann alles andere als vielversprechend.

Im ersten Quarter hatten beide Mannschaften so ihre Startschwierigkeiten und lediglich ein Field Goal der Troisdorf Jets kam zustande. Auch im zweiten Viertel waren es die Hausherren, die weiter für Punkte sorgten und durch einen Touchdown, Mitte des zweiten Viertels den Vorsprung auf zehn Punkte erhöhte. Doch dann schlug die Stunde des Lamont Crittendon. Eigentlich als Linebacker im Team, half er an diesem Tag auch als Running Back aus, da diese Position durch Verletzungen besonders geschwächt war. Er sorgte für den einzigen Hamburger Touchdown in der ersten Halbzeit und so gingen die beiden Teams beim Zwischenstand von 17:07 in die Pause. In der zweiten Halbzeit nutzten die Hamburger das Momentum und spielten stark auf. Besonders die Defense war für die Jets in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu überwinden und verschaffte der Offense jede Menge Luft. Im dritten Quarter fand Crittendon dann erneut die Endzone, ehe er im vierten Viertel mit seinem dritten Touchdown die erstmalige Führung für die Huskies besorgte. Zu guter Letzt  bediente Quarterback Moritz Maack erst Wide Receiver Olivera Nsingui und dann Finn Appelt zu weiteren Touchdowns, sodass der Touchdown der Jets im vierten Viertel lediglich der Ergebniskorrektur galt.

Am Ende zeigte sich Head Coach Kendral Ellison sichtlich zufrieden: „Ich bin auf jeden Fall mehr als zufrieden! Wir hatten eine Menge Ausfälle und sind mit wenigen Spielern angereist. Aber die „Dirty Thirty“ haben es geschafft. Die erste Halbzeit haben wir verpennt, aber in der zweiten Hälfte haben wir das Momentum genutzt. Besonders Lamont hatte heute ein mega Spiel! Wir haben den Sieg geholt, der kurz vor der Sommerpause besonders wichtig für die Moral war und das zählt am meisten!“

 

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Kevin Kaschner - Hamburg Huskies

 

 

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Für die Troisdorf Jets heißt es am Samstag: alles oder nichts. Wenn die Hamburg Huskies im Aggerstadion zu Gast sind, muss ein Sieg her, ansonsten sieht es mit dem Verbleib in der 2. Liga schon düster aus.

Ray „The Jet“ Ket (#15) wartet noch auf die Freigabe durch die medizinische Abteilung der Jets (Foto: Bernd-Udo Wiedicke)Ray „The Jet“ Ket (#15) wartet noch auf die Freigabe durch die medizinische Abteilung der Jets (Foto: Bernd-Udo Wiedicke)

Die Troisdorfer Footballer haben in einer glücklosen, von vielen Verletzungsausfällen geprägten Saison bisher nur einen Sieg in acht Spielen erringen können. Auch wenn es immer wieder spannende Partien gab, in denen die Jets durchaus mithalten konnten, blieb der Erfolg meist aus.

„In den vergangenen Wochen haben sich die Teams im Mittelfeld der Liga regelmäßig gegenseitig die Punkte abgenommen“, so Head Coach Andreas Heinen. „Das hat den Abstand zum rettenden 6. Platz noch größer gemacht. Waren bis vor zwei Wochen noch die Langenfeld Longhorns unser Gegner im Kampf um den Nichtabstiegsplatz, sind es nun die Hamburger.“

Grund für diese neue Konstellation ist die Talfahrt der Huskies, die ihre letzten vier Partien allesamt, wenn auch teils äußerst knapp, verloren haben. So rutschten die Elbstädter um Head Coach Kendral Ellison auf den 6. Tabellenplatz, den die Jets selbst zu Jahresbeginn noch als Saisonziel ausgegeben hatten.

Bereits im Mai hatten die Jets das Hinspiel in Hamburg absolviert. Der Ausflug stand dabei wie so oft in dieser Saison unter keinem guten Stern, da viele Leistungsträger nicht mit an die Elbe gereist waren. Dennoch ließ sich die Mannschaft nicht unterkriegen und lag zur Halbzeit nur mit 0:10hinten.

Doch mit den Verletzungen von Niklas Remke (Rippen), Fabian Bach (Hand) und Sascha Gummersbach (Schulter), mussten gleich drei wichtige Spieler das Feld verlassen. Dazu kam noch eine schwache Performance der Jets-Offense, die zwar zweimal gute Gelegenheit zum Punkten hatte, den Ball aber nicht in der Endzone der Schlittenhunde unterbringen konnte. Auf diese Weise unter Druck gesetzt, war es dann am Ende für die Defense der Jets auch nicht mehr möglich, die Niederlage zu verhindern. Der 34:7-Endstand für die Hamburger spiegelt den Spielverlauf aber eigentlich nicht wider, denn über weite Strecken konnten die Troisdorfer gut mithalten.

Bleibt zu hoffen, dass die Jets am Samstag mehr Glück haben. Mit Ray „ The Jet“ Ket (#15) steht zudem ein wichtiger Spieler kurz vor seiner Rückkehr in den Kader.

Troisdorf Jets vs. Hamburg Huskies
Datum: Samstag, 13. Juli 2019
Kickoff: 16 Uhr (Einlass 15 Uhr, Aggerstadion Troisdorf)

 

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.

 

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Die Solingen Paladins reisten vergangenen Samstag nach Langenfeld zur diesjährigen Erstauflage des Lokalderbys. Mit dabei im Gepäck: zwei knappe Last-Minute Siege aus den vorangegangenen Spielen, Personalsorgen auf defensiver Seite und der erwartet große Tross an Paladins Fans.

Paladins erwischen schwarzen Tag im Derby (Foto: Ulrich Hellinger)Paladins erwischen schwarzen Tag im Derby (Foto: Ulrich Hellinger)
Die Longhorns hingegen waren nach der Last-Minute Niederlage im vorherigen Heimspiel und der 17:71 Heimniederlage im vergangenen Jahr umso mehr auf Wiedergutmachung aus. Und das bewiesen die lila Gastgeber von Sekunde eins an: nach vier Versuchen schickten sie die Paladins Offense vom Feld und übernahmen umgehend selbst das Steuer. Mit mehreren Läufen ihres agilen Quarterbacks Jarvis McClam bahnten sie sich ihren Weg zur Endzone. Dort war es dann auch erneut McClam selbst, der für die frühe 07:00 Führung (PAT erfolgreich) sorgte.

Darauf schien die Paladins Offense zunächst die richtige Antwort zu haben: mit einem langen Drive arbeiteten sich die Gäste übers Feld und schlossen ihn mit einem Touchdown ab- der durch eine Flagge zunichte gemacht wurde. Noch bitterer wurde es dann kurz Zeit später, als Patrick Poetsch den Ball kurz vor der Endzone verlor und die Longhorns damit wieder in Ballbesitz kamen. Nach weiteren guten Läufen des Langenfelder Quarterbacks, war die Defense nun aber in der Lage die Longhorns kurz vor der Endzone zu stoppen und ein Field Goal zu erzwingen. 10:00 stand es damit Mitte des zweiten Quarters- ein Spielstand bei dem es nicht lange bleiben sollte. Die Paladins Offense fand ihren Rythmus nicht und ging erneut schnell vom Feld. Jarvis McClam ließ sich hingegen nicht lang bitten und rannte der Defense über 22 Yards zum Touchdown davon (PAT nicht erfolgreich, 16:00).

Zum Unglück der Klingenstädter blieb es nicht dabei, denn die Longhorns stellten noch vor der Pause mittels einem kurzen Pass auf 23:00 (PAT erfolgreich). Für die Paladins immernoch eine machbare Aufgabe, hatte man in Hamburg eine Woche zuvor erst einen 21 Punkte Rückstand im dritten Quarter noch gedreht. Doch was den Hamburgern nicht gelang, machten die Longhorns am Samstag umso besser. Erneut war es McClam der mit einem kurzen Touchdown Lauf die Führung ausbaute (30:00, PAT erfolgreich), bevor die Paladins das erste mal zum Zug kamen.

Nach einem langen Drive fand QB Danny Farley seinen TE Thilo Lindenberg für einen kurzen Pass Touchdown und verkürzte auf 30:06 (TPC nicht erfolgreich). Den dringend benötigten Stop der Longhorns Offensive konnte die Paladins Defensive dann leider nicht liefern. McClam stellte mit seinem vierten Run Touchdown des Tages den alten Abstand wieder her (37:06, PAT erfolgreich). So war der Touchdown Run von Patrick Poetsch und der Safety durch einen übersnappten Ball auch nichts weiter als Ergebniskosmetik, denn die Longhorns scorten auch im letzten Viertel noch mit einem Pass Touchdown zum 44:16 Endstand.

Ein frustrierender Nachmittag für die Solingen Paladins und auch für LB Jan Berens: „Das Spiel war ganz bitter für uns. Ich möchte das auch nicht mit Verletzungen unsererseits entschuldigen, auch wenn das ein Thema war. In einem Monat dürfte sich diese Thematik aber erledigt haben und dann wird in der Rückrunde nochmal aufgeräumt, auch wenn mit Elmshorn direkt die schwierigste Prüfung wartet.“ gibt sich der 25-jährige kampfbetont. Auch für Head Coach Cevin Conrad waren die Verletzungen ein Thema- und für ihn auch ein Grund für die Niederlage. „Jetzt haben die Jungs aber erstmal Zeit zum regenieren und genesen. Ich freue mich auf unsere Fans in der Festung im August und ein großes Dankeschön geht an alle die Samstag dabei waren um uns zu supporten.“ Damit treten die Solingen Paladins mit einem kleinen Dämpfer sowie fünf Siegen bei drei Niederlagen die Sommerpause an. Am 03. August geht es in Elmshorn weiter, bevor eine Woche später die Longhorns zur Revanche in der Jahnkampfbahn zu Gast sind.

Foto: Ulrich Hellinger

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Niklas Schopphoff - Solingen Paladins

 

 

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Am Sonntag unterlagen die Hamburg Huskies in Elmshorn bei den Fighting Pirates mit 35:7. Durch die Niederlage rutschen die Huskies auf den sechsten Tabellenplatz ab.

Hamburg Huskies (Foto: Oliver Jungnitsch)

Bei sonnigen 30 Grad reisten die Hamburg Huskies am Sonntag nach Elmshorn, um dort gegen die bisher ungeschlagenen Fighting Pirates anzutreten. Zu Beginn des Spiels, sah es für die Hanseaten nicht schlecht aus. Die Pirates nutzten ihren ersten Angriffsdrive, um mit ihrer äußerst effektiven Offense über das Feld zu marschieren und den Drive letztlich mit einem 17-Yard-Lauf durch US-Running-Back Khairi Dickson zur 07:00-Führung abzuschließen. Die Hamburger starteten dagegen eher schleppend, bereits nach drei Spielzügen war die erste Angriffsserie vorbei. Doch auch die Pirates mussten im Gegenzug punten und so erhielten die Huskies erneut die Chance auf den Ausgleich. Diese nutzten sie auch. Quarterback Moritz Maack führte seine Offense über das Feld und fand zum Abschluss Wide Receiver Maximilian Donalies über 11 Yards in der Endzone. Mit dem 07:07-Ausgleich, ging es in das zweite Viertel. Dort zeigten die Elmshorner dann, warum sie den besten Angriff der Gruppe Nord haben. Zunächst lieferten sie mit einem trickreichen Running-Back-Pass von Dickson auf den US-Quarterback Ryan Sample kurz vor der Hamburger Endzone für die erneute Führung, ehe Sample kurze Zeit später seinen Receiver Benjamin Mau über 11 Yards in der Endzone bediente. Da die Hamburger ihre Drives nicht nutzen konnten und jeweils per Punt den Ballbesitz abgeben musste, ging es mit 21:07 in die Halbzeitpause.

Das dritte Quarter verlief recht unspektakulär. Beide Teams hatten Mühe, den Ball erfolgreich zu bewegen und gaben den Ballbesitz häufig ohne Punkte ab. Gegen Ende des dritten Viertels gelang den Hausherren dann jedoch ein weiterer Touchdown-Pass über 46 Yards zum 28:07. Das war bereits so etwas wie die Vorentscheidung, denn den Hamburgern schien bei der Hitze immer mehr die Luft auszugehen. Spieler mussten immer wieder vom Feld um zu verschnaufen. Im vierten Viertel hatten die Huskies dann noch einmal eine Chance zu punkten. Durch einen erfolgreichen Drive und kräftiger Unterstützung der Elmshorner Defense, die kurz vor der eigenen Endzone mehrere Strafen beging, standen die Huskies kurz vor der Endzone, schaffte es jedoch mit insgesamt acht Versuchen nicht, zählbare Punkte mitzunehmen. Im direkten Gegenzug bestraften die Pirates dieses Versäumnis mit einem langen Pass zum 35:07 Endstand.

Head Coach Kendral Ellison nach dem Spiel: „Es gibt keine Entschuldigung: Sie haben uns geschlagen! Wir haben heute mal wieder nicht unseren besten Football gespielt und viele Fehler begangen. Und das Ergebnis ist das Resultat davon. Die Spielpause in der kommenden Woche wird uns hoffentlich helfen, um uns zu erholen und zu stärken. Dann geht es gegen Troisdorf, wo wir hoffentlich nochmal vor der Sommerpause siegen können!“

Das Rückspiel gegen die Troisdorf Jets findet am Samstag den 13. Juli in Troisdorf statt. Danach geht es für einen Monat in die Sommerpause, die sicher für viele Spieler hilfreich sein wird, um kleinere und größere Blessuren auszukurieren.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Kevin Kaschner - Hamburg Huskies

 

 

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Next Games

Samstag, 27 Juli 2019
Rostock Griffins vs Elmshorn Fighting Pirates
15:00
Sonntag, 28 Juli 2019
Lübeck Cougars vs Troisdorf Jets
15:00
Samstag, 3 August 2019
Elmshorn Fighting Pirates vs Solingen Paladins
16:00
Samstag, 10 August 2019
Hannover Spartans vs Elmshorn Fighting Pirates
15:00

NRW Football on tour

10 Aug 2019
06:00PM - 09:00PM
Solingen Paladins vs. Langenfeld Longhorns
24 Aug 2019
04:00PM - 07:00PM
Essen Assindia Cardinals vs. Bielefeld Bulldogs
31 Aug 2019
04:00PM - 07:00PM
Essen Assindia Cardinals vs. Cologne Falcons

GFL2 Nord 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Elmshorn Fighting Pirates 7 +228 14
2. Lübeck Cougars 9 +62 14
3. Rostock Griffins 8 +133 12
4. Solingen Paladins 8 -50 10
5. Hamburg Huskies 10 +36 8
6. Langenfeld Longhorns 9 -19 8
7. Troisdorf Jets 9 -186 2
8. Hannover Spartans 10 -204 2

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