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In dieser Zeit kann man nicht von einem normalen Training sprechen. Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Gerne wollen wir von positiven Beispielen in dieser schwierigen Zeit berichten und zum Mitmachen animieren. Mit Coach Mike Brown, dem Head Coach der Iserlohn Titans,  haben wir bereits Anfang des Jahres ein Interview geführt, jetzt gibt er uns Tipps für ein Training in dieser Ausnahmesituation.

Mike Brown, Head Coach der  Iserlohn Titans, gibt Tipps wie man sich trotz Kontaktverbot "fit halten" kann (Archivfoto: Oliver Jungnitsch)Mike Brown, Head Coach der Iserlohn Titans, gibt Tipps wie man sich trotz Kontaktverbot "fit halten" kann (Archivfoto: Oliver Jungnitsch)

Mike Brown: "Es ist eine schwere Zeit für uns alle, es gibt keine Anleitung wie man sich während einer Pandemie zu verhalten hat. Es fühlt sich irgendwie nicht richtig an über den Sport zu reden, in Zeiten in denen so viele um ihre Gesundheit, ihre Lieben, ihre Arbeit oder sogar um ihre komplette Lebensgrundlage fürchten müssen.

Erstmal bin ich unglaublich stolz darauf wie viele meiner Spieler reagiert haben. Das eigene Umfeld zu unterstützen wird immer die höchste Priorität haben. Es erfüllt mein Herz mit tiefster Freude zu sehen, wie sie für unsere Senioren und jene, welche direkt vom Virus betroffen sind Einkäufe tätigen oder in Aufgaben des Alltags aushelfen. Aber ich bin hier um die Titans für den Football zu coachen und vorzubereiten, egal wann dies auch passieren mag.

Während die Welt langsam in die Normalität zurückkehrt, müssen wir uns auf die verschiedenen möglichen Szenarien vorbereiten. Wir hoffen natürlich, dass wir im Jahr 2020 spielen können. Es gibt schlichtweg keinen Ersatz für Training und Spielpraxis, und mit solch einem jungen Team so viel Training zu verpassen, ist überaus ungünstig. Um unser Jungs fit zu halten, haben wir Trainingspläne für sie zur Verfügung gestellt, die sie ohne Zugang zum Fitnessstudio befolgen können. Drills die jeder machen kann: ob zuhause, im Garten oder auf der Straße. All das mit Rücksicht auf das zur Bekämpfung der Pandemie nötige Social Distancing. Beginnend in der ersten Aprilwoche, bieten wir Gruppenaufgaben für unsere Spieler online an. Diese umfassen größten Teils Theorie und die Zuständigkeiten auf dem Feld. Es ist gut möglich, dass die gesamte Season abgesagt wird. Wenn das passiert, treffen wir Vorkehrungen, um trotzdem Weiterbildung und Entwicklung zu fördern. "

 

Trainingsvorschlag von Coach Mike Brown:

Static Warm Up

  • High Knee Jog in place x 30 seconds
  • Sprint in place x 30 Seconds
  • Knee Pulls x 10 each leg
  • Ham Pulls x 10 each leg
  • Side Lunge x 5 each leg
  • Front Lunge x 5 each leg
  • Air Squats x 20
  • Jumping Jacks x 1 Minute

Agility

Quick Feet Line Drill: https://youtu.be/1Tb-yeG4Cgo 

Work Out (Use videos to demonstrate)

Body Weight

Bench/Chair Dips: 

3x10 with a 5 second hold at bottom

https://www.youtube.com/watch?v=jdFzYGmvDyg

 

Two Arm Doorway Curl: 

3x12

https://youtu.be/8TGU9byDMLg

 

Reverse Hand Push Ups

3x6

https://www.youtube.com/watch?v=8i5iZdDLK2k

 

Diamond Push Up: 

3x6 (Emphasize the negative lowering, GO SLOW!) 

https://www.youtube.com/watch?v=J0DnG1_S92I

Plank Up: 

3x6

https://youtu.be/U4ThnZdBryA?t=450

 

One Arm Doorway Curls: 

2x10 & 1xFail

https://youtu.be/GcmMcZjnHtg?t=160

Dumbbells or Resistance Bands

Dumbbell Zottman Flip Curls: 

2x8 & 1xFail

https://youtu.be/ZrpRBgswtHs

 

Dumbbell Reverse Curls: 

3x12

https://youtu.be/EoYWMB856cA

 

Tricep Extensions

2x8 & 1xFail

https://youtu.be/k8mkr459wA8?t=97

 

Kneeling Dumbbell Kickbacks:

3x10

https://youtu.be/k8mkr459wA8

 

Hammer Curls: 

2x6 &1xFail

https://youtu.be/zC3nLlEvin4

 

Skull Crushers: 

4x6

https://youtu.be/ir5PsbniVSc

Core

5 Minute Abs (30 Seconds of each exorcise x 1 Circuit): 
1)Leg Lifts    2)Flutter Kicks        3)Over/Unders       4)Slow Mountain Climbers  5)V-Sit Crunches
6)Alternating Toe Touches 7)Russian Twists     8)Panks        9) Right Side Planks 10)Left Side Planks 

Speed/Cardio        

30-15-15s (H.I.T. Training) x 6: 

Jog 30 Seconds-Sprint 15 Seconds-Walk 15 Seconds

Das Gespräch mit Mike Brown, dem Head Coach der Iserlohn Titans führte Nick Jungnitsch für NRW Football. Die Antworten wurden aus dem Englischem übersetzt.  Wer weitere Informationen zu den Iserlohn Titans  sucht, der findet sie hier verlinkt.  

Nick für NRW Football

Bewertung: 5 / 5

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In dieser Zeit kann man nicht von einem normalen Training sprechen. Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Gerne wollen wir von positiven Beispielen in dieser schwierigen Zeit berichten und zum Mitmachen animieren. Auf unseren Aufruf hat sich Kai Patrick May, Head Coach von der U19 der Mülheim Shamrocks gemeldet. 

Kai Patrick May -  Head Coach von der U19 der Mülheim Shamrocks (Foto: Kay Kölbl)Kai Patrick May - Head Coach von der U19 der Mülheim Shamrocks (Foto: Kay Kölbl)

Kai ist nicht nur Trainer, sondern auch Spieler und Schiedsrichter und ist umgehend unserem Aufruf gefolgt. Bei den Shamrocks hat man gemeinsam an der Lösung des Problems gearbeitet und herausgekommen ist ein sehr gutes Konzept zur Überbrückung der unfreiwilligen Pause. Dabei entstand beispielsweise durch die Zusammenarbeit von Jugendkoordinator und Vorstand der Mülheim Shamrocks ein Trainingsplan für Einsteiger und Fortgeschrittene. Damit aber nicht genug, denn auch andere Teile werden in das Training eingebaut. Wie die Maßnahmen im Einzelnen ablaufen, schauen wir uns jetzt einmal genauer an. 

Viele Vereine nutzen die Unterstützung von Videomaterial, so auch die U19 der Shamrocks. Dazu erklärt uns Kai Patrick May, HC und OC des Teams: „Die Mülheim Shamrocks und in meinem speziellen Fall die U19, arbeiten mit Videotheorie und Onlinemeetings, um mit den Jungs am Ball zu bleiben.“ 

Dazu nutzen sie die besondere Plattform, wie er weiter erläutert: „Wir arbeiten mit der Plattform „zoom“. Das Tolle an dieser Plattform ist, dass die Jungs sie einfach von ihren Handys aus benutzen können und keine große Ausrüstung benötigen. Noch dazu ist sie kostenfrei für Vorträge bis zu 45 Minuten, danach startet man einfach eine neue Sitzung.“ 

Dabei greift Kai auch auf vorhandenes Videomaterial zurück. Kai berichtet weiter: „Wir haben bisher ein paar Trainingseinheiten, insbesondere die Plays, mit einer Drohne gefilmt und werten diese aus. Hier gehen wir mit den Spielern die Spielzüge einzeln durch.“ Dabei erklärt Kai das Verhalten der Defense in gewissen Situationen und warum sie welche Zonen attackieren sollen. Natürlich korrigiert Kai die Spieler in den Situationen, wenn sie etwas falsch gemacht haben. Damit aber nicht genug, Kai ergänzt: „Wir arbeiten unser Playbook weiter durch. Wir beantworten Fragen, die die Spieler zu einzelnen Aspekten noch haben. Das Ganze eignet sich super, um die Jungs mit dem Kopf in der Saison zu halten.“ 

Aber man kann noch mehr machen, denn auch die Fitness soll nicht zu kurz kommen. Kai erklärt uns hierzu: „Zusätzlich haben wir zwei „knackige“ Trainingspläne mit Erklärungen und Erläuterungen erstellt, die man gut zuhause durcharbeiten kann.“ Das Gute daran ist, es werden keine Gewichte oder ähnliches benötigt. Man legt hier den Focus auf Gleichgewicht, Kraft und Ausdauer, dazu kann auch ein Lauf an der frischen Luft gehören, wenn er alleine erfolgt. Die Mülheim Shamrocks bieten an, den Trainingsplan an Interessierte weiterzugeben. Kai sagt richtigerweise: „Wir alle müssen momentan zusammenhalten und an einem Strang ziehen. Dafür sind wir eine Football Familie.“

Auch der Wettkampfgedanke wird berücksichtigt, denn es gibt alle zwei bis drei Tage eine sportliche Challenge. Aktuell läuft bei dem Team eine „Plank hold challenge“. 

Wer weitere Informationen zu den Mülheim Shamrocks sucht – hier haben wir ihre Homepage verlinkt

 

Oliver Jungnitsch für NRW Football

 

Bewertung: 5 / 5

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Die Welt hat sich innerhalb kürzester Zeit verändert. Ein Virus hat das übliche gesellschaftliche Zusammenleben auf den Kopf gestellt und eine verlässliche Planung für die Saison unmöglich gemacht. Gerne würden wir von den Vereinen wissen, was das für Sie bedeutet und sie mit der Situation umgehen. Gerne würden wir von guten Beispielen in düsteren Zeiten berichten. 

Auch American Football leidet unter Covid-19 (Foto: Oliver Jungnitsch)Auch American Football leidet unter Covid-19 (Foto: Oliver Jungnitsch)

Bitte teilt eure ergriffenen Maßnahmen zum Fithalten, Coaching und Teambuilding mit. Wir haben Amercian Footballer immer als eine besondere Gemeinschaft kennen- und schätzen gelernt, deshalb lasst und gemeinsam Mut machen, solidarisch geben und einander helfen. Zeit dürften wir alle haben, es sei denn, ihr gehört den systemrelevanten Berufen an, bei denen wir uns gerne für ihren Einsatz bedanken wollen. Unser besonderer Dank gilt den Mitarbeiter(n)/-innen im Einzelhandel, Güter- und Personenverkehr, medizinischen Bereich und in der Pflege. Bitte sendet eure Beiträge an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bleibt gesund und beachtet die Hygiene- und Verhaltensempfehlungen!

 

Oliver Jungnitsch für NRW Football

 

Bewertung: 5 / 5

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Im letzten Monat feierten die Krefeld Ravens ihren dritten Geburtstag. Für uns wieder einmal ein Grund nach Krefeld zu schauen und einen erneuten Versuch zu unternehmen, um hinter das Geheimnis des Erfolges der Ravens zu kommen. Ihr erstes Training am 04.03.2017 wurde mit 136 Aktiven durchgeführt und hat uns nachhaltig beeindruckt. Ein Grund für den Erfolg ist sicherlich das gute Personal an der Sideline. Nachdem wir im letzten Jahr Bernd Franzen, den Head Coach der Herren als Interviewpartner gewinnen konnten, durften wir jetzt Matthias Karkosch (Koschi) auf den Zahn fühlen. „Koschi“ ist der Head Coach der U19 Mannschaft. 

Matthias Karkosch - Krefeld Ravens American Football  Head Coach U19 & Jugendkoordinator (Foto: Krefeld Ravens)Matthias Karkosch - Krefeld Ravens American Football Head Coach U19 & Jugendkoordinator (Foto: Krefeld Ravens)

Matthias Karkosch hat selbst viele Jahre gespielt, hauptsächlich auf der Position des Quarterbacks. Seine Stationen waren die Duisburg Dockers (2006-2007), Düsseldorf Bulldozer (2008-2009), Bochum Cadets (2010-2011), Langenfeld Longhorns (2012-2014), Schiefbahn Riders (2015) und Mülheim Shamrocks (2016-2017). In 2018 beendete er seine aktive Laufbahn als Spieler bei den Düsseldorf Bulldozer und wurde anschließend bei den Ravens Jugendtrainer. 

Oliver von NRWFootball: Koschi, vielen Dank für deine Zeit und die erneute Gelegenheit uns mit den Krefeld Ravens zu beschäftigen. Wie gesagt, die Ravens sind ein noch sehr junger Verein, der aber schon einiges bewegt hat.  Wie hast du überhaupt den Weg zu den Krefled Ravens gfunden?
Matthias Karkosch (Koschi): Die Entscheidung nach 13 Jahren meine Footballschuhe an den Nagel zu hängen ist mir alles andere als leichtgefallen. Doch für mich war klar, dass ich meine Coaching Karriere starten möchte, deshalb führte ich Gespräche mit einigen Teams aus NRW. Schon in dieser Phase hat mir die Professionalität der Ravens sehr imponiert: Vereinsgründer Dino Volpe nahm sich viel Zeit mich kennenzulernen. Wir führten sehr intensive und konstruktive Gespräche und waren schnell auf einem Nenner. Für mich war es auch sehr reizvoll in einem jungen Verein meine Handschrift hinterlassen zu können. Dass ich ein Jahr später den ersten Jugendtitel der Vereinsgeschichte gewinne und als Jugendkoordinator in Krefeld ein komplettes Jugendprogramm mit- aufbaue, damit hätte ich niemals gerechnet. 
 
Oliver: Wenn ich es richtig recherchiert habe, dann hast du als OC begonnen und wurdest kurze Zeit später Head Coach. Wie kam es dazu? 
Koschi: Ich konzentrierte mich zunächst auf meinen Coordinator Job in der U19 bis wir 3 Tage vor unserem ersten Saisonspiel über den überraschenden Rücktritt des U19 HCs erfuhren. Der Vorstand bot mir dann den Head Coach Posten an. 
 
Oliver: So kann es gehen. Lass uns zunächst einen Blick in das letzte Jahr werfen. Wie war es für dich und warum coachst du die Jugend? 
Koschi: Mein Einstand als frisch gebackener Head Coach verlief alles andere als erfolgreich, wir haben eine deutliche Niederlage kassiert und da wusste ich: Auf mich wartet jetzt viel Arbeit! In meinem ersten Jahr als „Fulltime“ Coach (nur coachen, nicht selbst spielen) hatte ich ein sehr turbulentes Jahr und vielleicht motiviert meine Geschichte sogar junge bzw. neue Coaches, die vor dieser Aufgabe stehen. Mir war es wichtig langfristig zu planen, deshalb unterstützte ich unsere neu formierte U16 und fing an neue Strukturen, Abläufe, Trainingspläne aber auch Kommunikationswege zum Vorstand, den Eltern, Schulen und Co. aufzubauen. Ich konnte 7 neue Coaches davon überzeugen sich unserem Programm anzuschließen, wir alle haben dieselben Ziele- was sehr wichtig ist. Weil ich für verschiedene Organisationen spielen durfte konnte ich sehr schnell positive, aber auch negative Erfahrungen sammeln, wie sich eine Football Philosophie und Coaches auf mich und meine Leistung auswirken. Diese Erfahrungen haben mir ein Bild davon gegeben, wie ich als Coach sein möchte. Für mich war es schon immer etwas Besonderes mit jungen Nachwuchsathleten zusammenzuarbeiten. Die Jugend ist eine sehr wichtige und prägende Zeit für die Zukunft und Entwicklung eines Menschen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Football diesbezüglich einen positiven Einfluss hat jungen Kids Werte wie Disziplin, Ehrgeiz, Respekt und Teamgeist zu vermitteln. Wenn sie verstanden haben, dass das nicht nur auf dem Football Feld hilfreich ist, sondern ebenso in ihrem privaten Umfeld: Dann habe ich meinen Job erledigt.  
 
Oliver: Eines sollte man auch noch erwähnen, du bist auch Jugendkoordinator der Ravens. 
Koschi: Ja, stimmt! Das klingt so als sei der Head Coach und Coordinator Posten nicht spannend genug (lach). Die oben genannten Aufgaben hatte ich bereits größtenteils ohne den Jugendkoordinator Titel übernommen, weil ich auch wusste, dass eine gute Jugend Struktur die U19 positiv beeinflusst. Irgendwann wurde ich Jugendkoordinator genannt, ohne es jemals wirklich angestrebt zu haben. 
 
Oliver: Viele Aufgaben! Dabei brauchst Du sicherlich Hilfe. Wer unterstützt dich in der Arbeit?  
Koschi: Mit über 30 Supportern im Hintergrund in diversen Bereichen wie Vorstand, Media, Orga, Medical, Design, Marketing, Team Management, Spielbetrieb oder Merchandise haben wir feste Strukturen und Abläufe. Wenn man bedenkt, dass es die Ravens erst seit 2017 gibt, ist das sehr beachtlich. Die tolle Arbeit, vor allem ehrenamtlich möchte ich an dieser Stelle noch einmal lobend erwähnen. Diese Grundlage gibt mir Sicherheit langfristige Ziele zu setzen. Dino Volpe, der Gründer und Präsident der Ravens hat eine sehr energische Aura, er liebt den Sport und ist sehr versiert in den Dingen, die er tut, das steckt an. Christoph Wittfeld aus dem Vorstand und Marketing, ehem. Office/Staff Mitarbeiter der Cologne Centurions ermöglicht uns dank seiner Erfahrung und Kontakte neue Wege. Viele Namen die ich an dieser Stelle erwähnen könnte. Speziell in der Jugend sind es die Coaches die unsere Philosophie auf die Jungs übertragen und sie zu Football Spielern aus oder weiterbilden. Unsere Team Managerin Monika Capellen ist quasi meine rechte Hand und mit ihrer langjährigen Erfahrung ein wesentliches Element unseres Erfolges. Aber auch das Engagement der Eltern, die jederzeit Ihre Hilfe anbieten sorgt für ein positives Umfeld und am Ende für eine Community die uns zusammenwachsen lässt. 
 
Oliver: Für eine Entwicklung braucht man Vorbilder oder Mentoren. Wer hat dich als Coach am meisten geprägt bzw. beeindruckt? 
Koschi: Ich glaube ich habe mehr als 40 Coaches in meiner aktiven Spielzeit kennengelernt. Bei so einer Anzahl ist eine Bewertung schwierig, weil ich wirklich einige sehr gute Coaches erleben durfte, die mich weitergebracht haben. Trotzdem möchte ich zwei Namen erwähnen, die mich nicht nur sportlich, sondern auch menschlich gefordert, gefördert und an mich geglaubt haben. Jim Yahrling und Yves Thissen. 
 
Oliver: Kenne und schätze ich beide. Yves durfte ich häufiger als HC an der Sideline erleben, wenn ich in Essen zu Gast war und kann es mir bei ihm besonders gut vorstellen. Da du nur von den Besten gelernt hast, kannst du uns zum Abschluß vielleicht noch einen Tipp für die schwierige Aufgabe es Jugendtrainers verraten. Die Aufgabe des Vermittlers zwischen Eltern, Spielern und Verein ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Besonders bei der Aufstellung eines guten und erfolgreichen Teams. Was kannst du uns als Tipp mit auf den Weg geben? Und wo sind typische Fallen und wie kann man diese umgehen? 
Koschi: Das ist eine sehr spannende Frage, ich versuche mich kurzufassen (lach). In dem Interview sprechen wir viel über organisatorische oder mentale Inhalte, das zeigt wie breitgefächert der Coach-Job ist. Ein gewisses Football Know-how ist sicherlich eine Voraussetzung, aber auch hier kann man sich reinarbeiten. Sich Ziele zu setzen und Spieler, Coaches, Eltern auf diese Reise mitzunehmen fordert das Teamwork, weil man gemeinsamen an etwas arbeitet. Auch nach Niederlagen oder Misserfolgen sind neue Zielsetzungen wichtig. Ich habe gelernt mich viel selbst zu reflektieren, um für neue Impulse offen zu sein. Der Football entwickelt sich weiter, ich als Coach muss das auch tun. Trotzdem muss man manchmal auch seine Entscheidungen oder Philosophie entgegen Kritikern durchsetzen. Als Coach kannst du nicht immer Everybody‘s Darling sein, daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Kinder, insbesondere Jugendliche können unberechenbar sein. Heute finden sie Football cool und morgen möchten sie lieber mit Mädels ausgehen. Ich versuche deswegen nah an den Kids zu sein, viel mit ihnen zu kommunizieren, sie zu verstehen. Stichwort „Empathie“. Sich mit den Eltern austauschen gehört ebenso dazu. Grundsätzlich lege ich viel Wert auf Disziplin: Wir haben feste Regeln an die sich jeder zu halten hat. Wir haben es geschafft einen guten Mix aus Disziplin und Spaß herzustellen, für mich ist das die Grundlage bevor ich überhaupt anfange an Siege oder Meisterschaften zu denken.  

 

Die Fragen für NRW Football stellte Oliver Jungnitsch. Weitere Informationen zu den Krefeld Ravens haben wir hier verlinkt. Die U19 der Krefeld Ravens hat am 05.04.2020 ein Testspiel gegen die Gelsenkirchen Devils. Wir von NRW Football wollen vor Ort sein. Es ist ein Beitrag hierzu geplant.

Oliver für NRW Football

Bewertung: 5 / 5

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Auch im letzten Jahr stellte sich ein Verantwortlicher von den Iserlohn Titans unseren Fragen. In 2019 lief es nicht so gut bei den Titans: Innerhalb des Ligabetriebs mussten sie das Team aus dem Wettbewerb verletzungsbedingt abmelden und stiegen aus der Landesliga ab. Seit Ende 2019 geht es für die Iserlohn Titans wieder aufwärts, denn mit Mike Brown können sie auf einen Head Coach mit fast 30 Jahren Erfahrung im American Football zurückgreifen. Mike war zuletzt über fünf Jahre bei den Gießen Golden Dragons in der GFL2 Süd tätig. Los ging es für Mike Brown in 2015 als WR Coach und in 2016 war er der Passing Game Coordinator. Von 2017 bis 2019 hatte er bei den Dragons den Posten des Defense Coordinators inne. Er spielte auch selber, unter anderem für die Marburg Mercenaries, Wetzlar Wölfe und Gießen Golden Dragons.

Mike Brown (weißes Shirt) beim gemeinsamen Camp mit den Titans im letzten Jahr (Foto: Christian Maxelon)Mike Brown (weißes Shirt) beim gemeinsamen Camp mit den Titans im letzten Jahr (Foto: Christian Maxelon)

Nick von NRW-Football: Mike, du bist mit den Iserlohn Titans durch ein gemeinsames Camp in Kontakt gekommen. Auch bist du kein Unbekannter im American Football, warum wagst du den Ausflug in die 7. Liga?
Mike Brown: Ich sehe eine Menge Potenzial. Felix (Tristan Leo – Mitgründer der Titans) hatte mich gebeten, das Team mal zu begutachten und wir haben uns darauf geeinigt, ein eintägiges Camp nach dem Ende der Season durchzuführen. Ich habe einige Coaches mitgebracht, damit wir uns ein genaues Bild davon machen konnten, womit wir es bei den Titans zu tun haben. Es hat uns eine Menge Spaß gemacht und man konnte wirklich sehen, wie motiviert die Spieler waren. Felix, Tanja und ich haben uns in den darauffolgenden Wochen mehrfach zusammengesetzt.  Ebenso habe ich beim German Bowl noch mit einigen der Spieler sprechen können. Da die Titans erst seit Kurzem existieren, gilt es erstmal, eine Identität zu schaffen. Ich habe eine genaue Vorstellung und der Verein steht hinter dem, was ich erreichen möchte. Der Football lockt eine breite Masse von unterschiedlichen Mentalitäten an. Man lernt schnell, dass man sich hier auf den Anderen verlassen muss. Jeder ist willkommen und kann seinen Teil beitragen. Hier entstehen Freund- und Bekanntschaften, die ein Leben lang halten. Zum Glück ist Iserlohn eine Stadt, die jeder Sportart offensteht: Eishockey, Basketball u.s.w.. Es bedarf einer Menge Rückhalt, um ein Team aufzubauen, dass sich behaupten kann, also ist es ein Muss, eine Stadt hinter sich zu haben, die einem den Rücken stärkt. Unser Management arbeitet seit Monaten hart daran, eine solide Basis für die Zukunft zu schaffen. Ich bin sehr gespannt darauf.
 
Nick: Wer unterstützt dich in der Aufgabe bei den Titans? Was hast du dort vorgefunden und woran arbeitet ihr seitdem?
Mike: Tatsächlich eine sehr schwere Frage, da sich noch alles im Umbruch befindet. Mir sind momentan 12 Leute bekannt, die sich um den Football Aspekt des Teams kümmern, und 8 weitere, die für die Organisation zuständig sind. Viele davon übernehmen mehrere Aufgaben, aber das ist ja im Vereinssport nicht neues. Herrenspieler sind z.B. Jugendtrainer und Sabrina Paul macht das Konditionstraining. Sie ist wirklich eine tolle Ergänzung fürs Team. Frank Weber übernimmt die Position des WR und die des Special Teams Coaches. Es ist immer gut jemanden an Bord zu haben, der von Tag eins dabei ist. Mit David Colvin haben wir jemanden, der genauso passioniert zum Football steht wie ich. Er wird als der OC fungieren. Günther Lange wird mich als Assistent in meiner Rolle als DC unterstützen. Unsere U19 wird von unserem Herrenspieler Kevin Weber gecoached. Die U13 wird von Christian Martello geleitet. Das Frauenteam übernimmt Tyark Lehmüller- ein weiterer Spieler. Das ist ja in Europa auch durchaus üblich, wir müssen versuchen, die bestmöglichen Trainer und Einheiten zur Verfügung zu stellen. Wir versuchen als Team attraktiver zu werden und uns von anderen Vereinen in der Umgebung abzugrenzen, um mehr erfahrene Spieler anzulocken.
 
Nick: Die NRW-Liga (Gruppe Ost) besteht zur Hälfte aus unbekannten Vereinen. Wie beurteilst du insgesamt eure Liga?
Mike: Genau das: Unbekannt! Ich habe bis dato nur in Hessen gecoached, die letzten 3 Jahre in der GFL2. Also gehen meine Gedanken weit auseinander. Wir werden gegen sehr gut vorbereitete Teams antreten, genauso werden wir gegen Teams spielen, die einfach nur auf dem Platz stehen. Es ist meine Aufgabe, meinem Team die Grundlagen des Footballs nahe zu bringen. Sollten wir das schaffen werden unsere Jungs dieses Jahr eine Menge Spaß haben.
 

Nick (mit Ball) beim The Growth of a Game in 2018 mit Mike Bown. An diesem Camp nahmen auch die Iserlohn Titans teil (Foto: Oliver Jungnitsch)Gemeinsames Training von Nick Jungnitsch (mit Ball) beim "The Growth of a Game" in 2018 mit Mike Bown (blaues Oberteil). An diesem Camp nahmen auch die Iserlohn Titans teil (Foto: Oliver Jungnitsch)

Nick: Was sind deine Ziele mit den Iserlohn Titans für 2020? 
Mike: Wir wollen schnellstmöglich nach oben. Dieses Team basiert auf Wettkampf. Unser größtes Ziel ist jetzt erstmals alle unsere Teams auszubauen.
 
Nick: Mike, du selber hast am College der Eastern New Mexico University Erfahrungen im American Football gesammelt. Was ist der größte Unterschied zwischen dem Football in USA und hierzulande? Zusatzfrage: Was muss deiner Meinung noch in Deutschland passieren, damit der American Football auf ein höheres Niveau kommt?
Mike: Das Vereinssystem ist in Europa vorherrschend, anders als in den USA, wo die meisten Sportarten an den Schulen ausgetragen werden.  Als Team müssen wir auf uns aufmerksam machen und mit Footballangeboten direkt an die Schulen herantreten. Die meisten Kinder wissen nämlich gar nichts über Randsportarten wie Football, bei den Eltern ist es oft genauso. Wir müssen das erkennen und dafür sorgen, dass man uns kennt. 
 
Nick: Im letzten Jahr hatten die Titans Verletzungspech und mussten die Saison vorzeitig beenden. Wie zufrieden bist du bisher mit dem aktuellen Kader und dem Leistungsstand der Mannschaft?
Mike: Wir sind auf mehreren Positionen eher dünn besetzt. Dafür haben wir jedoch eine gute Mischung aus denen, die einfach Football spielen, und wahren „Footballspielern“, was an diesem Punkt der Season jedoch normal ist. Im März geht’s mit Pads wieder ins Freie und wir können endlich in Vollkontakt gehen! Ich erwarte zur Season knapp 50 Mann auf dem Roster.

Das Interview führte Nick Jungnitsch für NRW Football mit Mike Brown, dem Head Coach der Iserlohn Titans. Die Antworten wurden aus dem Englischem übersetzt.  Wer weitere Informationen zum Verein sucht, der findet sie hier verlinkt. Auch veranstalten die Iserlohn Titans am 15.02.2020 ein Tryout - hier sind weitere Informationen verlinkt. 

 

Nick für NRW Football

Bewertung: 5 / 5

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Zugeben: Flag Football gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen, aber dafür habe ich mir einen Experten für diesen Bereich eingeladen, der meine Lücken ausbessern wird. Es ist der Head Coach der Juniors Flag von den Neuss Gladiators: Mirza Kehonjic-Thiede. Mirza coacht das Juniorteam bereits seit drei Jahren. Begonnen hat er mit fünf Kindern, heute sind es bereits 20 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren. Bei meiner Recherche habe ich keine Ligen für die Kleinen gefunden, sondern nur Schulteams, die in Turnierform gegeneinander antreten. 

Head Coach der Juniors Flag von den Neuss Gladiators: Mirza Kehonjic-Thiede (Foto: Neuss Gladiators)Head Coach der Juniors Flag von den Neuss Gladiators: Mirza Kehonjic-Thiede (Foto: Neuss Gladiators)

Oliver von NRW Football: Mirza, irgendwie drängt sich mir der Verdacht auf, Junior Flag ist das ungeliebte Kind des American Footballs. Vielleicht beginnen wir mal mit den Basics. Kannst Du uns mal kurz erklären, was der Unterschied zwischen Tackle und Flag Football ist? 
Mirza Kehonjic-Thiede: Flag Football leitet sich vom American Football ab und ist eine Variante des Gridiron Footballs. Der wesentliche Unterschied zum American Football ist, dass die Defense den ballführenden Spieler der Offense stoppt, indem sie ihm ein Flag aus dem Gürtel zieht, statt ihn körperlich zu tackeln - wie im American Football. Das Feld ist in zwei Hälften aufgeteilt und man muss 20 Yards für einen 1st Down zurücklegen. Die letzten 5 Yards vor der Endzone sind die No-Running-Zone, das heißt, dass man innerhalb dieser Zone zu einem Passspiel gezwungen ist.
 
Oliver: Was sind insbesondere für die Kleinen die Vorteile vom Flag Football? 
Mirza: Die Vorteile sind vielfältig. Zum Einem besteht der Vorteil eines breiten Angebots. Man erreicht auch Kinder, die nicht tacklen wollen oder gesundheitlich nicht tackeln können oder die einfach die Erlaubnis der Eltern dazu nicht erhalten. Die Verletzungsgefahr im Flag ist erheblich geringer als im Tackle Football. Es stellt somit einen guten Kompromiss dar. Zum Anderem ist da natürlich der finanzielle Aspekt. Man braucht als Ausrüstung lediglich einen Ball, Laufschuhe und Flaggen. Das Angebot ist also niederschwelliger und kostengünstiger. Das kann für Vereine interessant sein, weil sie dadurch breitere Schichten der Jugend deutlich früher an sich binden können. Mirza Kehonjic-Thiede beim Training mit seinem Team (Foto: Neuss Gladiators) Mirza Kehonjic-Thiede beim Training mit seinem Team (Foto: Neuss Gladiators)
 
Oliver: Bei euch in Neuss fangt ihr mit 6 Jahren an, in anderen Sportarten gibt es ein Angebot für noch jüngere. Warum beginnt ihr nicht früher mit dem Training oder macht ihr Ausnahmen? 
Mirza: Das Alter 6 Jahre ist ein Erfahrungswert, welchen wir im Coaching-Staff gemacht haben. Wir haben in den ersten beiden Jahren Kooperationen mit Kitas gehabt und haben dort als Kita-AG agiert. Es stellte sich heraus, dass die Drills, wie wir sie im Flag Football ausführen, doch nur von Kita-„Seniors“ über die gesamte Trainingslänge aufmerksam ausgeführt wurden. Wir halten die Altersgrenze aber nicht starr ein. Wenn wir sehen, dass die Kinder im Alter von 4 oder 5 Jahren auch mithalten können und Spaß haben, dann nehmen wir sie herzlich gerne auf. Zwei unserer Mitglieder sind jünger als sechs Jahre.
 
Oliver: Wie muss ich mir ein Training vorstellen und wer unterschützt dich in deiner Arbeit?
Mirza: Ich habe ein Staff von drei weiteren Coaches und einer Teammanagerin. Wir sind bunt gemischt, was den Vorteil hat, alles aus mehreren Perspektiven durchleuchten zu können. Mein OC ist ehemaliger Jugend-Deutscher-Meister mit den Panthern. Er gewann in den Staaten mit seinem Team den State-Championsship. Die Assistenten sind ein ehemaliger U16-Gladiator und ein Vater, der das Coaching erlernen möchte. Das Training ist ähnlich aufgebaut wie im Tackle-Football. Warm-Up, Indies, Spiel. Wir legen größere Gewichtung auf das Spiel, damit die Kinder nicht die Aufmerksamkeit und den Spaß verlieren. Die hohe Trainingsbeteiligung und zum Teil lange Anreisen scheinen uns Recht zu geben. Die Eltern und Kinder reisen zum Teil bis zu 45 Minuten zum Training an.
 
Oliver: Hut ab! Im Vorgespräch sagtest du mir, dass Ihr die Grundschule des American Footballs seid. Ich denke, das beschreibt es sehr passend. Aber was passiert, wenn die Kinder 12 Jahre werden? 
Mirza: Die Kinder werden im Football so gut wie möglich ausgebildet, so dass sie danach entweder im Tackle oder im Flag spielen können. Das ist eine Wahl, die die Kinder mit ihren Eltern treffen müssen. Wir können sie nur beraten und auf ihrem weiteren Weg begleiten. Wir sind als U7 gestartet und haben schnell erkannt, dass es mit dem 7. Geburtstag nicht enden soll. Die Gladiators befinden sich auch hier im Aufbau. In der Planung ist es Flag Football für jede Altersgruppe anzubieten.
 
Oliver: Mirza, gibt es Ligen für die Junior Flags oder nur Freundschaftsspiele?
Mirza: Das erste Freundschaftsspiel ist tatsächlich über eure Facebook Gruppe „NRW-Football“ zustande gekommen. Ich habe eine Anfrage geschrieben und wir trafen uns dann mit den Mönchengladbach Wolfpacks. Weitere Spiele sind in Planung. Eine Liga gibt es leider nicht, wäre aber sehr wünschenswert.
 
Oliver: Das denke ich auch. Wie wird der Sport vom Verein und Verband unterstützt oder gefördert? 
Mirza: Über den Verein bekommen wir die Sportplätze und Ausrüstung, die wir für ein vernünftiges Training bzw. eine sportliche Entwicklung der Kids benötigen.
 
Oliver: Was wünscht Du dir für die Zukunft des Junior Flags?
Mirza: Ich denke aufgrund der Nachwuchsschwierigkeiten, die alle Vereine sportübergreifend haben, wäre es ratsam über ein Flag-Team ein frühes und kostengünstiges Angebot anzubieten. Kita AG, Grundschulen AG, eigene Liga. Das alles! Am besten über den Verband gesteuert, damit alle Vereine auf eine zentrale Stelle mit dem gesamten Know-How zurückgreifen können.

Oliver: Hoffentlich liest dieses Interview jemand vom Verband und nimmt sich dieser Sache an. Für mich ergibt es Sinn, mit Junior Flag zu starten, gerade wenn ich an die Eltern denke und die große Konkurrenz seitens des Fußballs. Hier gibt es die Bambini Ligen, die Kinder weit unter 7 Jahren aufnehmen und häufig somit frühzeitig an sich binden. Mirza, vielen Dank für deine Ausführungen und Erläuterungen, jetzt habe ich eine andere Sicht auf den Flag Football erhalten. Alles Gute für euch!

Mirza: Vielen Dank für alles und bis bald!

Das Interview führte Oliver Jungnitsch für NRW Football mit dem Head Coach der Juniors Flag von den Neuss Gladiators: Mirza Kehonjic-Thiede. Wer weitere Informationen zum Verein sucht, der findet sie hier verlinkt. Solltet ihr euch für das Team und den Junior Flag interessieren, dann nehmt einfachDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Er freut sich!

 

Oliver Jungnitsch für NRW Football

Bewertung: 5 / 5

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Training der Gelsenkirchen Devils - Juni 2020

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