Verbandsligen (Seniors)

Eine unglückliche 13:6 Niederlage kassierten die Black Barons am gestrigen Samstag in Recklinghausen. Ersatzgeschächt (mit nur 27 Spielern) und bei strömenden Regen, kämpten die Barone bis zur letzten Sekunde, leider ohne Belohnung. 

Unglückliche Niederlage für die Black Barons - Foto: Oliver JungnitschUnglückliche Niederlage für die Black Barons - Foto: Oliver Jungnitsch

Das Wetter machte es beiden Offensiv-Reihen nicht leicht ins Spiel zu kommen. D-Liner Patrick Krawietz konnte gleich im ersten Drive der Chargers, den Ball zurück erobern und seine Offense in gute Feldposition bringen. Diese machte noch ein paar Yards gut, so das man eine gute Fieldgoalposition hatte. Kicker Malte Gerlach nutzte diese und brachte die Barons mit 3:0 in Führung. Die Offense der Barone machte immer wieder einiges an Yards gut, wurde aber immer wieder in den entscheidenen Momenten gestoppt. Die von den Coaches perfekt eingestellte Defense der Barone hatte die Chargers in der ersten Halbzeit komplett im Griff und lies kaum Raumgewinn zu.

Gefährlich wurde es nur nach Ballverlusten und diese kamen leider im 2. Viertel. Zunächst verlor der Puntreturner den regennassen Ball kurz vor der eigenen Endzone, dieses konnte die Defensive noch ausbügeln und schickte die Chargers ohne Punkte wieder vom Platz. Dann fingen die Recklinghäuser einen Pass von Quarterback Tim Schiffer ab und trugen diesen zum Touchdown zurück in die Endzone. Per Extrapunkt erhöhten die Chargers noch auf 7:3. Dies war auch der Halbzeitstand.

Im 3. Quarter ging das Spiel erstmal so weiter. Die Defensive der Barons lies weiter keinen Raumgewinn zu und die Offense machte zwar wieder einiges an Yards gut, kam aber nicht in die entscheidenen Zonen. Und so war es wieder Kicker Malte Gerlach, der mit einem langen Fieldgoal auf 7:6 verkürzen konnte.

Das letzte Viertel war dann nichts für schwache Nerven. Wieder verlor die Herner Offensive den Ball tief in der eigenen Hälfte. Die Chargers ließen sich diese Chance diesmal nicht nehmen und starteten ihren besten Drive des Spiels. Hinzu kam noch eine unnötige Strafe der Defense und so reichte am Ende ein kurzer Lauf zum 13:6. Dabei blieb es auch, da der PAT geblockt wurde. Der Ballbesitz wechselte nun ein paar mal hin und her, da beide Defense-Reihen weiter ihren Job machten. In ihrem letzten Drive des Spiels, kämpfte sich die Offense der Barone Yard für Yard nach vorne und stand nun kurz vor der Endzone der Recklinghäuser. Im 4ten und letzten Versuch lief Runningback Maximilian Weitz zwar zum Touchdown, dieser wurde aber auf grund eines Fouls in der O-Line nicht gegeben. Die Wiederholung des letzten Versuchs von 10 Meter weiter hinten, brachte keinen Erfolg mehr und so konnten Chargers die Uhr einfach runter laufen lassen. Am Ende bleibt, trotz ordentlicher Leistung, eine unglückliche und bittere Niederlage. Für die Black Barons geht es schon am 25.9. weiter, mit dem Heimspiel gegen ungeschlagenen Spitzenreiter aus Minden.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons

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Nach dem 41:6 Sieg in Brilon reisen die Black Barons voller Selbstbewusstsein zum Derby nach Recklinghausen.

Herne Black Barons

Am Samstag den 10.10. um 15:00 Uhr treten die Barons bei den Recklinghausen Chargers an und wollen sich für die knappe 14:0 Hinspielniederlage revanchieren. 

“Der Sieg gegen Brilon, lässt uns natürlich etwas entspannter ins Spiel gehen. Es war schon im Hinspiel eine knappe Angelegenheit. Die Chargers sind sicherlich der Favorit, aber wir rechnen uns durchaus eine Chance aus, dafür brauchen wir aber wieder eine Topleistung am Samstag“, sagt Head Coach Kai Uwe Weitz.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons

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Im Spitzenspiel der Verbandsliga Gruppe West verloren die Gelsenkirchen Devils gegen den Tabellenersten, das Wolfpack aus Mönchengladbach, deutlich mit 7:42. Auch im Fürstenberg, dem Homefield der Devils, blieben die Gäste vom Niederrhein ungeschlagen. Der Meistertitel ist ihnen somit sicher.

Devils verlieren gegen den Meister - Foto: Nick JungnitschDevils verlieren gegen den Meister - Foto: Nick Jungnitsch
 

Dabei hatte sich das Team um Vorstandsmitglied und Quarterback Johannes Werner vorgenommen, die Meisterschaft in der Verbandsliga noch einmal spannend zu machen. Doch schon im ersten Drive der Gäste aus Mönchengladbach gab es schon die ersten Punkte. Bis zur Halbzeit lagen die Gelsenkirchen Devils bereits mit 0:42 zurück. Die Punkte für das Wolfpack erzielten: Danny Lange, Finn Wickerath, Jason Scales, Taylor und Benno Degenhardt (PAT’s Niklas Schützendorf).  

Nach der Pause gab Mönchengladbachs Head Coach Phil Scales der zweiten Reihe Spielzeit. Zwar verhinderten die Gelsenkirchener weitere Punkte, kamen jedoch nicht über einen Touchdown hinaus. Hier bediente Quarterback Johannes Werner #18 seinen Tight End Marius Brinkmann #87 mit einem langen Pass, der dann über rund fünf Yards in die Endzone lief (PAT gut). 
 
„Jetzt haben wir drei Wochen Vorbereitung auf das kommende Spiel gegen die Kevelaer Kings und im Training zeigt sich, wie sehr wir diesen Sieg wollen.“, sagt Devils Head Coach Holger Meyering. Die Begegnung findet am 17.09. um 15:00 Uhr im Fürstenbergstadion (Fischerstr. 35 in 45899 Gelsenkirchen) statt.

 

Bildergalerie - ©Nick Jungnitsch: 

Bildergalerie - ©Oliver Jungnitsch: 

Oliver Jungnitsch für NRW Football

Bewertung: 5 / 5

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Am letzten Sonntag empfingen die Lippstadt Eagles den Ligaprimus, die Minden Wolves, zum Heimspiel im Stadion am Waldschlösschen. Mit einem Punkteverhältnis von 254:7 und ohne Niederlage dominierten sie bisher ihre Gegner in der NRW Verbandsliga Ost. Wie wichtig den Wolves der Aufstieg ist, machten sie durch die Verpflichtung von drei Import-Spielern und einem zusätzlichen US-amerikanischem Spielertrainer deutlich.

Lippstadt Eagles - Foto: Oliver JungnitschLippstadt Eagles - Foto: Oliver Jungnitsch

Vor einer beeindruckenden Kulisse von 600 Zuschauern war es ein Fest beider Verteidigungsreihen. Von Anfang an machten die Eagles deutlich, dass das Hinspielergebnis von 0:34 nicht aussagekräftig war und so konnten sie den ersten Angriffsversuch der Gäste im vierten Versuch abwehren. Auch die Offense begann ganz anders als im Hinspiel und erkämpfte sich einige Yards durch sehenswerte Pässe von Quarterback und Offensive Coordinator David Wagner. Die Eagles nutzen den Raumgewinn, um durch ein Field Goal von Kicker Jonas May die ersten drei Punkte auf das Scoreboard zu bringen.

Im zweiten Quarter schlichen sich dann bei beiden Angriffsreihen ein paar Fehler ein, sodass zuerst die Wölfe zwei Pässe der Eagles abfangen konnten. Doch nur drei Plays nach der zweiten Interception antwortete Linebacker Tobias Tabertshofer selbst mit einem abgefangenen Ball, was eine Initialzündung für die Eagles-Offense werden sollte. In einem langen Drive inklusive eines erfolgreichen vierten Versuchs und zwei „fast Touchdowns“, krönte Wide Receiver Nico Schneider die Bemühungen nach einem Pass von David Wagner zum 10:0 (PAT durch Jonas May). 

Nach einer weiteren Interception durch Free Safety Jan Mönnig kurz vor der eigenen Endzone, konnte die Offense zwar wieder weit über das Feld marschieren, aber keine weiteren Punkte generieren. So nutzte die Mindener Verteidigung kurz vor der Halbzeitpause eine für die Eagles schlechte Feldposition und brachte den Ballträger in der eigenen Endzone zu Boden. Dieser „Safety“ wird im Football mit zwei Punkten belohnt und so stand es zur Pause 10:2. Headcoach Philipp Reiche fand in der Pause die richtigen Worte für seine Spieler und machte sie hungrig für die zweite Halbzeit.

Doch auch Minden stellte ihre Verteidigung neu ein und so konnten alle Mannschaften keine nennenswerten Raumgewinne erzielen. Die Verteidigungsreihe unter Defense Coordinator Luca Berdelmann spielte weiterhin groß auf, blockte einen Fieldgoal-Versuch und verhinderte mehrere vierte Versuche sowie Angriffe kurz vor der eigenen Endzone. Doch zum Ende des dritten Quarters sollte sich der Spielverlauf schlagartig ändern: Nach einem Passversuch von David Wagner kollidierte dieser mit zwei Spielern der Minden-Defense und brach sich dabei das Handgelenk. Für den Leistungsträger bedeutet dies wohl das vorzeitige Saisonende. Für ihn übernahm erneut Nico Schneider die Position des Quarterbacks und damit die Führung der Offense. Diese schien nun aber sichtlich verunsichert zu sein und „schenkte“ den Mindenern zwei weitere Safeties, wodurch diese den Spielstand auf 10:6 verkürzen konnten.

Zum Unglück kam dann noch Pech hinzu, als die Mindener Offense einen kurzen Moment der Unachtsamkeit ausnutzte und mit einem Touchdown-Pass die Führung übernahm. Nachdem der Extrapunkt geblockt werden konnte, stand es Mitte des vierten Quarters 10:12.

Kurz vor Schluss verfehlte Kicker Jonas May nur denkbar knapp einen Fieldgoal-Versuch aus 55 Yards, sodass sich die Eagles am Ende knapp geschlagen geben mussten. Headcoach Philipp Reiche zum Spiel: „Wir haben heute eine unfassbar gute Werbung für den Sport und den Verein geleistet. Die Defense hat die mit Imports-bespickte Mindener Offense bei nur 6 Punkten gehalten. Wenn man bedenkt, dass sie es sonst gewohnt sind, im Schnitt 42 Punkte pro Spiel zu machen, ist das eine phänomenale Leistung. Auch unsere Offense war eine Einheit und hat ein richtig gutes Spiel gemacht. Insgesamt hat es einfach Spaß gemacht, auf so hohem Niveau Football zu spielen und zu coachen. Wir schauen nun nach vorne und ich hoffe, dass es David bald wieder besser geht.“

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Philipp Reiche - Lippstadt Eagles
 
 

Bewertung: 5 / 5

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Erster Heimspiel-Touchdown im neuen Stadion gegen Herne Black Barons - Es war kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit, die Brilon Lumberjacks lagen zu diesem Zeitpunkt schon 0:26 gegen die Herne Black Barons zurück, da fand der Briloner Defense Coordinator Franz Adebar kurz Zeit für eine Art vorgezogene Saisonbilanz. „Vielleicht sollten wir diese Saison jetzt abhaken“, sagte er, als sich abzeichnete, dass die Lumberjacks auch das siebte Spiel verlieren würden. „Wir könnten die restlichen drei Spiele nutzen, um Erfahrungen zu sammeln, und dann im Winter mit dem Neuaufbau beginnen.“

Brilons Running Back Waldemar Bechthold gelang der erste Heimspiel-Touchdown im neuen Stadion an der Jakobuslinde in Brilon - Foto: Mario PolzerBrilons Running Back Waldemar Bechthold gelang der erste Heimspiel-Touchdown im neuen Stadion an der Jakobuslinde in Brilon - Foto: Mario Polzer

Diese Zwischenbilanz ist wohl die eigentliche Geschichte dieses Heimspiels der Brilon Lumberjacks. Der Rest ist aus den sechs vorhergehenden Spielen dieser Saison bekannt. Zwar gab es einige gute Szenen sowohl der Briloner Offense als auch der Defense, aber wieder einmal ging der Sieg an die Gegner – und wieder fiel er deutlicher aus als nötig. Headcoach Chris Nehls fehlten nach dem Spiel die Worte, da doch alles schon gesagt ist und die Ursachen bekannt sind.

Defense Coordinator Franz Adebar hatte die Gründe vorher noch einmal sachlich und vorwurfslos benannt. „Wir haben in dieser Saison viele krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle. Viele unserer Spieler arbeiten im Schichtdienst und können nicht so regelmäßig wie nötig zum Training kommen. Das macht es fast unmöglich, mit Stammbesetzungen Spielzüge einzuüben.“ Auf dem Platz wird das deutlich. Angriff und Verteidigung der Lumberjacks wirkten auch am Sonntag manchmal konzept- und orientierungslos. Das größte Sorgenkind bleibt die Position des Quarterbacks, weil alle Stammspieler verletzt sind.

Mit sechs Touchdowns, einer davon mit Extrapunkt und zwei mit Two-Point-Conversions brachten die Herne Black Barons ihre 41 Punkte aufs Scoreboard. Auffallend war, dass die Gäste mit demselben Laufspielzug mehrmals erfolgreich waren und jeweils mit einem langen Lauf den Ball in die Endzone der Lumberjacks tragen konnten. Hier wurde klar, was der Defense Coordinator meint: Es fehlt die Praxis aus dem Training. Zu oft aus Briloner Sicht hatten die Herne Black Barons leichtes Spiel.

Positiv ist anzumerken, dass der Briloner Running Back Waldemar Bechthold den ersten Heimspiel-Touchdown der Lumberjacks im neuen Stadion an der Jakobuslinde erzielen konnte. So blieben die Gastgeber diesmal wenigstens nicht ganz ohne Erfolgserlebnis, das Spiel endete 6:41.

In zwei Wochen sind die Brilon Lumberjacks bei den Minden Wolves zu Gast. Dieses Team dominiert bislang die Verbandsliga Ost. Das Hinspiel im Mai in Brilon gewannen die Mindener mit 0:60. Alles andere als eine Wiederholung dieses Ergebnisses wäre eine positive Überraschung.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mario Polzer - Brilon Lumberjacks 

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Verbandsliga-Ost 2022

Pos Team Pl SD Pts
1. Minden Wolves 8 +300 16
2. Recklinghausen Chargers 9 +16 12
3. Lippstadt Eagles 8 +109 12
4. Herne Black Barons 8 -57 5
5. Hamm Aces 7 -116 3
6. Brilon Lumberjacks 8 -252 0

Verbandsliga-West 2022

Pos Team Pl SD Pts
1. Mönchengladbach Wolfpack 8 +145 14
2. Gelsenkirchen Devils 9 +34 12
3. Kevelaer Kings 9 -15 10
4. Wesseling Blackvenom 8 -34 6
5. Schiefbahn Riders 9 -55 6
6. Mülheim Shamrocks 9 -75 4

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