Allgemeine Infos (Verband)

Thiadric Hansen hat in seiner zweiten Saison in der CFL mit den Winnipeg Blue Bombers zum zweiten Mal den Grey Cup, das Finale der Canadian Football League gewonnen.

Thiadric Hansen gewinnt mit den Winnipeg Blue Bombers zum zweiten Mal den Grey Cup der CFL (Archivfoto: Nick Jungnitsch)Thiadric Hansen #2 gewinnt mit den Winnipeg Blue Bombers zum zweiten Mal den Grey Cup der CFL (Archivfoto: Nick Jungnitsch)

Das Team des 28-Jährigen Defensive End gewann das Finale mit 33:25 nach Overtime gegen die Hamilton Tiger-Cats. Hansen kam in 14 von 18 Saisonspielen zum Einsatz und konnte sich in fast allen Statistik-Kategorien verbessern. So gelangen ihm in dieser Spielzeit acht Tackles, 12 Tackles in den in der CFL enorm wichtigen Special Teams, drei Quarterback-Sacks und ein erzwungener Ballverlust des Gegners. Mit seinem zweiten Erfolg im Finale der CFL ist der Flensburger nach Sebastian Vollmer (zwei Super Bowls mit den New England Patriots in der NFL) wohl Deutschlands erfolgreichster Football-Sportler in Nordamerika.

 Carsten Dalkowski, Vorsitzender des GFL-Ligaverbunds: „Wir freuen uns mit und für Thiadric und sind uns sicher, dass er mit dieser erneuten Top-Leistung die Tür für neue deutsche Athleten in Kanada noch weiter aufgemacht hat.“

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Pressesprecher Tom Aust

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Amon-Ra St. Brown schreibt weiter an seiner NFL-Statistik. Der deutsche Ex-Junioren-Nationalspieler fing im zweiten Spiel für die Detroit Lions drei Pässe für 18 Yards Raumgewinn. Nach dem Debüt in der Vorwoche war es für den 21-Jährigen jedoch nicht deswegen wieder ein ganz besonderes Spiel.

Amon-Ra St. Brown beim JEM 2015 in Dresden wurde als bester deutscher Spieler im Finale ausgezeichnet  (Foto: Oliver Jungnitsch)Amon-Ra St. Brown beim JEM 2015 in Dresden wurde als bester deutscher Spieler im Finale ausgezeichnet (Foto: Oliver Jungnitsch)

Denn im Monday Night Game ging es gegen die Green Bay Packers. Und die hatten am gleichen Tag seinen Bruder Equanimeous aus dem Practice Squad reaktiviert, so dass es zum historisch ersten deutschen Bruderduell der NFL-Geschichte kam.

„EQ“ fing zwar „nur“ einen Pass und blieb statistisch damit hinter seinem Bruder, dafür konnte er mit dem 35:17-Erfolg der Packers zumindest im Teamduell gegen Amon-Ra als Sieger hervorgehen.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Pressesprecher Tom Aust

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Unter Führung der medizinischen Kommission des AFVD wurde jetzt eine Arbeitsgruppe zur Prävention von Gehirnerschütterungen im Football gegründet – und hat sich bereits zum ersten Mal per Videokonferenz ausgetauscht. Dabei erhalten die Mediziner des Verbandes hochrangige Unterstützung national anerkannter Experten.

Dr. Ulrich Grünwald (Archivbild: Oliver Jungnitsch)Dr. Ulrich Grünwald (Archivbild: Oliver Jungnitsch)

Ulrich Grünwald, Leiter der medizinischen Abteilung des AFVD: „Gehirnerschütterungen begleiten die Sportart American Football, aber auch viele andere Sportarten ja bereits seit Jahren. Zusammen mit deutschlandweiten Experten wollen wir das Thema nun intensiver und tiefgründiger behandeln, um allen Beteiligten am Ende auch Leitlinien zur Prävention, Behandlung und Rehabilitation an die Hand zu geben. Dabei liegt uns vor allem die Vorsorge sehr am Herzen, um die Aktiven bereits im Vorfeld besser zu schützen.“

So arbeitet der Sportzahnarzt Dr. Stavros Avgerious aus Oberhausen als Gründungsmitglied der DGSZM, der Deutschen Gesellschaft für Zahnmedizin, an einer Verbesserung des Zahnschutzes zur Prävention von Gehirnerschütterungen.

Dr. Ingo Helmich, der an der deutschen Sporthochschule in Köln am Institut für bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation arbeitet, untersuchte im Rahmen seiner Habilitation und einer Kooperation mit dem AFVD Footballspieler und -spielerinnen mit Gehirnerschütterungen. Daraus wurden dann bisherige Leitlinien formuliert.

Base Line Tests für die Studie über Gehirnerschütterungen im Sport für die Berufsgenossenschaft bei versicherten Footballern führen die Gründungsmitglieder der Gesellschaft für Neuropsychologie Gerhard und Andreas Müller, die ebenfalls der Kommission angehören, in ihrer Praxis für klinische Neuropsychologie /Sportneuropsychologie in Würzburg durch.

Dazu gesellen sich zudem Experten aus anderen Sportarten.

Dr. Samir Aoukal vom Rehazentrum Hamburg, der ebenfalls Studien im Bereich der Base Line Tests für die Berufsgenossenschaft durchführte, betreut als Verbandsarzt den Deutschen Amateur Boxverband. Seine Vorarbeiten wurden bereits im gesamten Norden genutzt.

Dr. Axel Gänsslen, Mitinitiator der Gehirnerschütterungs-App „GTE“ und der ZNS Hannelore Kohl-Stiftung ist zusätzlich Mannschaftsarzt des DEL-Teams der Grizzlys Wolfsburg.

„Oft werden Gehirnerschütterungen unterschätzt oder gar nicht erkannt – mit gravierenden Spätfolgen für die Beteiligten. Wichtig ist es jetzt erst einmal, Daten zu sammeln und Gesetzeslagen zu vergleichen. Unsere Gruppe ist mit Experten aus verschiedenen Sportarten bestückt. Mit diesem bisher einzigartigen Gremium nehmen wir eine Vorreiterrolle bei einer Verletzung, die in fast jeder Sportart vorkommen kann, ein und möchten unsere ständig aktualisierten Ergebnisse sportartenübergreifend zur Verfügung stellen, um den Sportlern und Sportlerinnen zu helfen“, nennt Grünwald die Ziele der Expertenkommission.

Des Weiteren wird eine medizinische Empfehlung für den Einstieg in die Sportart American Football ausgearbeitet.

Die Kommission wird sich ab sofort in regelmäßigen Abständen gemeinsam austauschen, das nächste virtuelle Treffen ist für Mitte September geplant.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Pressesprecher Tom Aust

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Aus der Arbeit der ZukunftsWerkstatt Football Deutschland und der Diskussion des Präsidiums und des Gesamtvorstandes des AFVD haben sich bereits erste Ideen für eine verbesserte zukünftige Struktur des Bundesverbandes ergeben.

Zukunftswerkstat Stadion 678x381

So soll die Zusammensetzung der erweiterten Steuerungsgruppe der ZukunftsWerkstatt zukünftig im AFVD-Gesamtvorstand abgebildet werden. Derzeit besteht der Gesamtvorstand aus dem AFVD-Präsidium, den Vorsitzenden der Sparten Jugend, Vertretung Landesverbände, Bundesliga (Herren), Cheerleading und Schiedsrichter. Diese könnten nunmehr um die Sparten Sportmedizin, Vertretung Trainer, Aktivensprecher, Frauensport, Flag-Football, Australien Football, Ausbildung, Marketing und Presse/Öffentlichkeitsarbeit ergänzt werden.

Weiterhin sollen für alle Lizenzligen Ligaversammlungen analog der bisher bereits bestehenden Versammlung der Bundesligisten der Herren eingerichtet werden und ebenfalls eine Vertretung im Gesamtvorstand erhalten. Dies würde die Damen-, Jugend- und Flag-Football-Bundesliga betreffen.

Das Präsidium soll um weitere Vizepräsidenten erweitertet werden, die dann z. B. die Bereiche Nationalmannschaften/Leistungssport und Marketing/Presse/Öffentlichkeitsarbeit ohne weitere anderen Zuständigkeiten konzentriert betreuen könnten.

Damit würde einerseits dem gestiegenen Arbeitsaufwand innerhalb eines Verbandes mit nunmehr 70.000 Einzelmitgliedern, aber auch den Auswirkungen der Corona-Pandemie, dass viele Bereiche im Verband in der Krise mehr Verantwortung für sich selbst übernommen haben, Rechnung getragen werden.

Im Bereich des Hauptamtes soll der bisher ehrenamtlich tätige AFVD-Geschäftsführer durch eine hauptamtliche Lösung ersetzt werden.

„Der AFVD ist seit 1997 kontinuierlich gewachsen und hat seine Mitgliederzahl um 350 % gesteigert. Gleichzeitig sind ständig neue Aufgaben dazu gekommen. Die Gremien und Organe im AFVD haben die Zeit der Pandemie dazu genutzt, in einer kritischen Selbstanalyse Schwachpunkte in der Struktur zu identifizieren und dafür Lösungsvorschläge zu erarbeiten“, beschreibt AFVD-Präsident Robert Huber die Situation. „Wir werden nunmehr mit den Landesverbänden, den Lizenzvereinen und allen Mitgliedern von Football Deutschland diese Ideen diskutieren.“

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion wird die innere Verfassung des Bundesverbandes und dort die Gewichtung der Säulen der Mitgliederorganisationen sein. Bisher haben in der Bundesversammlung ausschließlich die Landesverbände Stimmrecht. Vorschläge aus dem Bereich der Vereine der GFL sehen vor, auch der GFL Stimmrecht in der Bundesversammlung einzuräumen.

Die erste Gelegenheit, diese Dinge umzusetzen, besteht bei der im November 2021 anstehenden ordentlichen Bundesversammlung des AFVD.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Pressesprecher Tom Aust

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Man könnte meine, als Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie sowie als medizinischer Leiter des AFVD, des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und seines Heimatvereins DJK Dom Minden Wolves, wäre man ausgelastet genug. Vor allem in Zeiten von Corona, wo zusätzlich noch ausgefeilte Konzepte für die Ausübung und Durchführung von Sport und dessen Veranstaltungen ausgearbeitet werden mussten.

FIFA Diplom Ulrich Gruenwald Muehlenkreiskliniken (Foto: AFVD)FIFA Diplom Ulrich Gruenwald Muehlenkreiskliniken (Foto: AFVD)

Doch für Ulrich Grünwald scheint es diese Grenzen nicht zu geben. Denn der Mediziner hat „so ganz neben bei“ jetzt das „FIFA-Diplom in Fußball-Medizin“ erhalten, nachdem er eine umfassende Ausbildung dafür absolvieren musste. Die weltweit einzigartige E-Lerning-Fortbildungsreihe des Fußball-Weltverbandes umfasste insgesamt 42 verschiedene Module, die das ganze Spektrum von Team- und Verbandsärzten umfasst – unter anderem auch das Thema plötzlicher Herzstillstand beim Sport. Wie wichtig die richtigen Sofortmaßnahmen in diesem Bereich sind, haben alle bei der derzeitigen Fußball-EM deutlich vor Augen geführt bekommen. Dass jemand, der hauptsächlich im Football-Sport unterwegs ist, eine Ausbildung im Fußball macht, klingt auf den ersten Blick eher außergewöhnlich. „Im Prinzip haben alle Mannschaftsportarten die gleichen Probleme zu stemmen“, hält Grünwald dagegen.

Vom umfangreichen Angebot der FIFA-Ausbildung war der 55-Jährige positiv überrascht. „Man bekommt da wirklich einen guten Überblick, woran man alles denken muss, wenn man eine Mannschaft medizinisch betreut. Es gibt kein Teilgebiet, das sie ausgeschlossen haben.“ Dabei ging es aber nicht nur um die Spieler, sondern auch die Schiedsrichter. „Da gibt es einiges, was ich auch in meinem eigenen Verband gerne umsetzen möchte.“ Vielfalt hat sicherlich noch nie geschadet und über den Tellerrand schauen bringt eben viele neue Erkenntnisse mit sich. Diese kann der anerkannte Fachmann jetzt nicht nur selbst anwenden, sondern auch an andere weitergeben.

„Wir gratulieren Uli Grünwald und können uns glücklich schätzen, ihn beim AFVD mit an Bord zu haben. Er und sein Team sind ein wichtiger Baustein in unserem Gesamtkonstrukt und leistet hervorragende Arbeit, die meistens im Hintergrund passiert. Von seinem Erfahrungsschatz können wir hoffentlich noch lange profitieren“, freut sich Robert Huber, Präsident des American Football Verbandes Deutschland, für seinen leitenden Mediziner.

Dieser ist jetzt einer von nur 1.600 Personen, die sich weltweit als erfolgreicher Absolvent des „FIFA-Diploms“ sehen darf. Und selbst der WDR ist bereits auf Grünwald aufmerksam geworden und hat ihm einen eigenen Bericht im TV gewidmet. Manchmal bringt einen die erfolgreiche Arbeit im Hintergrund eben doch auch ein Stück ins Rampenlicht.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: American Football Verband Deutschland e.V. - Pressesprecher Tom Aust

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