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BIG6 - EFL

Vereine aus der GFL Nord in der BIG6: NewYorker Lions Braunschweig und Berlin Adler

Als ein mögliches Spiel für die Geschichtsbücher im Vorbericht tituliert, tat der Eurobowl XXXII, zwischen den New Yorker Lions und den Samsung Frankfurt Universe alles, um auch in diesen zu landen. Insgesamt über 4,5 Stunden dauert die Partie, wobei das Spiel nach nur knapp sieben gespielten Minuten im ersten Quarter, für knappe 100 Minuten wegen eines Unwetters direkt über der PSD Bank Arena, unterbrochen werden musste.

Die Lions feierten ihren sechsten Eurobowltitel der Vereinsgeschichte 1Die Lions feierten ihren sechsten Eurobowltitel der Vereinsgeschichte (Fotograf und verantwortlich gemäß DSGVO: Fabian Uebe / New Yorker Lions)

Ebenso für die Geschichtsbücher war der äußerst knappe 20:19 (7:0; 0:12; 7:7; 6:0) Sieg der New Yorker Lions, welcher den insgesamt sechsten Sieg der Löwen (1999, 2003, 2015, 2016, 2017, 2018) in einem Eurobowlfinale darstellt und damit die Braunschweiger nun alleiniger Rekordhalter mit den meisten Eurobowltiteln sind.       
Etwas mehr als 3.200 Zuschauer sahen ein Spiel zweier Teams die sich auf Augenhöhe gegenüber standen und in dem letztendlich nur die Mannschaft das Spiel gewann, welches in den entscheidenden Augenblicken weniger Fehler und Strafen produzierte.

Der Eurobowl XXXII begann mit dem Kick-Off der Lions durch Tom van Duijn und einem ersten Versuch des Frankfurter Angriffs an deren eigener 28 Yard Line. Zwar gelang der Offense der Universe um Spielmacher Sonny Weisshaupt bis an die 40 Yard Line voranzukommen, doch dort war Schluss, den die Verteidigung der Braunschweiger schlug erstmalig an diesem Abend in Person von Linebacker Roni Salonen zu. Bei einem Laufversuch verlor Frankfurts Runningback Andreas Betza den Ball, der umgehend vom finnischen Verteidiger der Lions gesichert wurde. 

Der Angriff der Löwen von Quarterback Jadrian Clark betrat erstmalig das Feld und marschierte umgehend scheinbar mühelos Richtung Universe Endzone, über dieses.
Mit Läufen von Lennies McFerren und einem langen Pass von Jadrian Clark auf Justus Holtz, arbeitet sich die Offense bis an die drei Yard Linie der Hausherren aus Frankfurt heran. Ein Spielzug später erzielte Niklas Römer, nach einem Pass von Clark, das 7:0 (PAT T. Goebel). Auch der folgende Drive der Frankfurter endete mit einem Punt schnell und die Lions machten sich daran ihre Führung umgehend auszubauen. Braunschweigs Receiver Christian Bollmann und Nicolai Schumann fingen jeweils einen langen Pass von Clark und brachten den Angriff rasch bis tief in die Hälfte der Universe. Doch anstatt die nächsten Punkte für die Lions folgte der große Regen und eine Unterbrechung des Spiels von nahezu 100 Min. Die lange Spielunterbrechung deutlich besser weggesteckt zu haben, schien nach der Wiederaufnahme des Spiels, das Team der Frankfurter. 

Gleich im zweiten Spielzug stoppte die Defense der Frankfurter Braunschweigs Jadrian Clark hart, so dass dieser das Spielgerät verlor, welches von den Gastgebern gesichert werden konnte. Zwar konnte die Verteidigung der Löwen mit einer Interception durch Darius Robinson gegen halten, doch im Angriff der Braunschweiger war jetzt Sand im Getriebe und es ging nicht mehr wirklich voran. Anders beim Team der Samsung Frankfurt Universe, die nun mit ihrem neuen Quarterback Andrew Eiffers auf der Kommandobrücke agierten. Spielzug für Spielzug fanden die Hessen immer besser die Lücken in der Braunschweiger Defense und so war der Anschlusstouchdown zum 7:6 (TPC nicht gut)  von Justin Rodney mit einem Lauf über 55 Yard, nur das folgerichtige Ergebnis. Zu allen Überfluss unterlief dem späteren MVP des Spiels Jadrian Clark einer seiner seltenen Fehler im folgenden Angriffsdrive. Beim Versuch seinen Ballfänger Christian Bollmann anzuspielen, geriet der Pass ein wenig zu hoch und konnte von Bollmann nur berührt, aber nicht gefangen werden. Der abgefälschte Ball landete zielgenau in den Händen von Frankfurts Kweishi Brown, der unter den Jubel der Frankfurter Fans über 60 Yards das Spielgerät zum 7:12 (TPC nicht gut) in die Endzone der Lions zurücktrug.

Game MVP 3 QB Jadrian Clark 1

Game MVP #3 QB Jadrian Clark (Fotograf und verantwortlich gemäß DSGVO: Fabian Uebe / New Yorker Lions)

Bei noch wenigen Sekunden bis zur Halbzeitpause auf der Uhr, gelangten die Lions mit zwei langen Pässe von Clark auf Patryck Matkowski und Nicolai Schumann, bis an die 13 Yard Linie der Frankfurter. Doch der angedachte abschließende Fieldgoalversuch, konnte mit auslaufender Spieluhr nicht mehr ausgespielt werden.      
Nach der Halbzeitpause änderte sich erst einmal nicht viel und der Angriff der New Yorker Lions wurde nach wie vor vom Pech verfolgt. Gleich im ersten Spielzug des dritten Quarters verlor Wide Receiver Patryck Matkowski, bei einem Tackle der Frankfurter Defense den Ball und beschenkte die Frankfurter dadurch mit einem ersten Versuch an Braunschweigs 15 Yard Line. Zwar stemmte sich die Braunschweiger Verteidigung mit all ihrer Kraft gegen die nächsten drohenden Punkte, doch letztendlich konnten sie das 7:19 (PAT M. Siemssen) durch David Giron Jansa, nach einem neun Yard Pass von Andrew Eiffert, nicht verhindern. Glaubten sich die Hausherren nach diesem dritten Touchdown in Folge nun endgültig auf der Siegerstraße, hatten sie die Rechnung nicht ohne das Team von Head Coach Troy Tomlin gemacht. Den ab sofort fanden die Löwen wieder zurück zu ihrem Spiel und begannen mit der Aufholjagd. Quarterback Jadrian Clark und David McCants mit Läufen, als auch Nicolai Schumann mit einem Passfang führten die Löwen bis kurz vor die Frankfurter Endzone. Das 14:19 (PAT T. Goebel) erzielte David McCants mit einem vier Yard Lauf. Auch die Verteidigung hielt den Angriff der Universe im Zaum und brachte kurz vor dem letzten Seitenwechsel ins vierte Spielviertel, erneut ihren Angriff auf das Feld. Abermals waren Jadrian Clark, David McCants und Nicolai Schumann die Hauptakteure des folgenden Drives, den Clark selbst mit einem ein Yard Lauf zum 20:19 (TPC nicht gut) erfolgreich abschloss. Damit verblieben der Frankfurt Universe noch knapp fünf Minuten Restspielzeit um nochmals zurück zukommen. Zwar ließ die Braunschweiger Defense einige Yards Raumgewinn zu, doch letztendlich hing das Spiel von einem 43 Yard Fieldgoal durch Frankfurts Max Siemssen ab. Dieser ging deutlich an den Torpfosten vorbei und besiegelte somit den Sieg der New Yorker Lions im Eurobowl XXXII und dem damit verbundenen Ende im Spiel für die Geschichtsbücher, der es final auch schaffte als erstes Spiel in Europa die Datumsgrenze zu überschreiten, indem er an einem Samstag an- und an einem Sonntag abgepfiffen wurde. 

Scoreboard             
07:00     4 Yard TD-Pass J. Clark auf N. Römer (PAT T. Goebel)
07:06   55 Yard TD-Lauf J. Rodney (PAT nicht gut) 
07:12   60 Yard Interception-Return-TD (TPC nicht gut)
07:19   10 Yard TD-Pass A. Eiffert auf D. Giron Jansa
14:19     4 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
20:19     1 Yard TD-Lauf J. Clark (TPC nicht  gut)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

 Etwas mehr als 3.000 begeisterte Footballfans erlebten im ersten Heimspiel der New Yorker Lions der Saison 2018 ein Punktefestival der Extraklasse. 

RB 33 Tobias Nick

RB #33 Tobias Nick (Foto: Fabian Uebe)

Nach effektiven 48 Spielminuten zeigte die Anzeigetafel im Braunschweiger Eintracht Stadion an der Hamburger Straße ein Ergebnis von 60:0 (21:0; 28:0; 3:0; 8:0) zu Gunsten der Gastgeber, welches bei weiten noch wesentlich höher hätte ausfallen können. Zu keinem Zeitpunkt der Partie hatte der Gast aus den Niederlanden, die Amsterdam Crusaders, auch nur den Hauch einer Chance gegen den amtierenden Titelverteidiger im Eurobowl Wettbewerb und musste nahezu unverrichteter Dinge wieder die Reise nach Amsterdam antreten. 

Die einzigen nennenswerten Aktionen der Gäste konnten auf Seiten des Angriffs des niederländischen Rekordmeisters Quarterback Emmanuel Lewis und Wide Receiver Lamar Davis setzen. Auf Seiten der Defense stach Linebacker Dylan Bakker hervor, der wenigstens ansatzweise sein Können und das der Abwehr der Crusaders, immer wieder aufblitzen ließ.Anders sah es bei den New Yorker Lions aus. Gab es vor zwei Wochen gegen das Team von Flash La Courneuve noch viele Unsicherheiten, war am heutigen Tag davon fast nichts mehr zu spüren. 

So stand die Verteidigung der Löwen erneut sicher und ließ nur selten einen größeren Raumgewinn zu und die Offense um Spielmacher Jadrian Clark zeigte erstmalig, zu was sie im Stande sein kann. Nach dem Kick-Off der Partie durch Lions Spieler Tom van Duijn und dem erstmaligen Angriffsrecht für die Amsterdam Crusaders, dauerte es nicht lange, bis die Gäste aus den Niederlanden merkten, das es am heutigen Tag gegen die gut auflegten Hausherren, nichts zu gewinnen gab. So stand es bereits zum Ende des ersten Spielabschnitts 21:0 für die Löwen um Head Coach Troy Tomlin und die Partie war eigentlich schon entschieden. Für die Scores sorgten zum 7:0 Jadrian Clark mit einem 14 Yard Pass auf Christian Bollmann und nur wenig später erneut Spielmacher Clark mit einem 28 Yard Pass auf Wide Receiver Niklas Römer zum 14:0. 

Für den dritten Touchdwon zum 21:0 im ersten Quarter sorgte Runningback Lennies McFerren, mit seinem ersten Punkteerfolg im Lions Jersey mit einem Lauf aus vier Yard Entfernung. 
Die drei fälligen Extrapunkte verwandelte Kicker Tobias Goebel sicher.  Auf Seiten der Verteidigung der Gastgeber sorgten Patrick Finke und Mete Konya jeweils mit einem Sack und Passverteidiger Tissi Robinson mit einer Interception, für die Highlights. Noch besser lief es für die New Yorker Lions im zweiten Spielabschnitt. Kurz nachdem ersten Seitenwechsel bediente Jadrian Clark erst Ballfänger Nicolai Schumann über 18 Yards zum 28:0 (PAT T. Goebel), dann Justus Holtz über 12 Yards zum 35:0 (PAT. T. Goebel) Wenige Sekunden später, nach einem Fumble der Gäste und Ballgewinn durch Julian Völker für die Lions, war es dann zum zweiten Mal an diesem Tag die Kombination Clark auf Vollmann, 

in dem Fall  über sieben Yards, die zum 42:0 (PAT T. Goebel) führte. Doch damit nicht genug im zweiten Quarter, denn fast mit dem Halbzeitpfiff fand Jadrian Clark mit seinem sechsten Touchdown-Pass in der ersten Halbzeit, was gleichzeitig Rekord in der über 30-jährigen Geschichte der Löwen bedeutet, abermals Justus Holtz mit einem sechs Yard Pass zum 49:0 (PAT T. Goebel). Dazwischen gab es aber noch eine Schrecksekunde für das Team und natürlich auch für die Fans der New Yorker Lions. Wide Receiver Niklas Römer fing einen Pass von Jadrian Clark und lief Richtung Endzone, bis er auf Höhe der 20 Yard Linie hart von einem Spieler der Gäste am Helm getroffen wurde. Dabei verlor der Ballfänger der Löwen den Ball und auch wohl kurzfristig das Bewusstsein und musste nach längerer Behandlungszeit, mit Verdacht auf eine starke Gehirnerschütterung, das Spielfeld verlassen. 

Nach der Halbzeitpause begannen die Lions munter durch zu wechseln und allen Spielern   Einsatzzeit zu geben. So wechselten sich auf der Position des Quarterback der Löwen Tom van Duijn und Rückkehrer Mike Friese ab, bei den Runningbacks übernahm Tobias Nick die Hauptarbeit im Laufangriff und bei den Receivern, bekamen nun z.B. Paul Bogdann oder auch Christoph Oetken sowie Lukasz Omelanczuk Spielzeit und nutzten diese hervorragend aus. Für weiteren Punkte sorgte im Spielviertel drei Tobias Goebel mit einem 40 Yard Fieldgoal zum 52:0 und im letzten Spielabschnitt die Kombination Mike Friese auf Paul Bogdann über neun Yards zum 60:0 (TPC M. Merwarth). 

Auf Seiten der Defense wurde weiterhin viel Druck auf den Angriff und dem Spielmacher der Crusaders ausgeübt , was zum einen zu diversen Tackles für Raumverlust und zum anderen zu einer Interception durch Safety Pierre Courageux, führte. Mit der Leistung insgesamt zufrieden war Head Coach Troy Tomlin, wie er in der nach dem Spiel stattfindenden Pressekonferenz mitteilte. Ebenfalls freudestrahlend als frischgebackener Rekordhalter (6 TD-Pässe im einer Halbzeit) und Quarterback der New Yorker Lions 2018, war Jadrian Clark als MVP des Spiels bei der Pressekonferenz anwesend. Mit diesem deutlichen Sieg ziehen die New Yorker Lions zum fünften Mal in Folge in das Endspiel um den Eurobowl am Wochenende des 9. / 10. Juni ein. 

Gegner wird dann erneut wie bereits im letzten Jahr, die Mannschaft von Samsung Frankfurt Universe sein, die ihrerseitsheute  mit 48:6 gegen das Team von Flash La Courneuve siegreich waren. 

 

Scoreboard
07:00   14 Yard TD-Pass J. Clark auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
14:00   28 Yard TD-Pass J. Clark auf N. Römer (PAT T. Goebel)
21:00     4 Yard TD-Lauf L. McFerren (PAT T. Goebel)
28:00   18 Yard TD-Pass J. Clark auf N. Schumann (PAT . T. Goebel)
35:00   12 Yard TD-Pass J. Clark auf J. Holtz (PAT T. Goebel)
42:00     7 Yard TD- Pass J. Clark auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
49:00     6 Yard TD-Pass J. Clark auf J. Holtz (PAT T. Goebel)
52:00   40 Yard Fieldgoal T. Goebel
60:00     9 Yard TD-Pass M. Friese auf P. Bogdann (TPC M. Merwarth)
 
Holger Fricke - New Yorker Lions

Mit einem mehr als deutlichen 14:55 (0:21; 7:27; 0:7; 7:0) Sieg gegen das Team der Samsung Frankfurt Universe, kehren die New Yorker Lions vom Eurobowl XXXI aus Frankfurt zurück und feiern damit ihren dritten europäischen Titel in Folge und den fünften insgesamt. 

Sieger Eurobowl XXXI

Der Titelverteidiger dominierte dabei vor knapp 7.700 Fans von Beginn an die Partie und hatte bereits zur Halbzeit den Sieg in sicheren Tüchern. Der Gastgeber aus Frankfurt gewann den Coin-Toss und entschied sich zuerst mit dem Angriff das Feld zu betreten. Geführt von Quarterback Sonny Weishaupt und Runningback Silas Nacita gelang es Frankfurt bis tief in de Spielhälfte der New Yorker Lions vorzudringen. 

Doch an Braunschweigs 12 Yard Linie schlug erstmals, die an diesem Abend für die Universe nahezu unüberwindbare, Defense der Braunschweiger in Person von Linebacker Roni Salonen zu. Bei einem Lauf von Silas Nacita Richtung Endzone der Löwen entriss der finnische Linebacker dem Ballträger den Ball, welcher von Tissi Robinson gesichert werden konnte. 

Damit kam erstmals der Angriff der New Yorker Lions um Spielmacher Casey Therriault aufs Feld, musste sich aber ihrerseits im ersten Drive nach kurzer Zeit via Punt bereits wieder vom Angriffsrecht trennen. Auch dem Angriff der Universe erging es nicht besser und so erhielten die Braunschweiger nur kurze Zeit später erneut die Chance zu punkten. 
Vorbereitet durch einen Lauf über 64 Yards von Runningback David McCants und einem Pass von Casey Therriault auf Jan Hilgenfeldt bis an Frankfurts 1 Yard Linie, war es letztendlich McCants der mit einem Lauf über ein Yards zum 0:7 (PAT T. Goebel) den Titelverteidiger in Führung brachte. 

Nach einem weiteren erfolglosen Drive des Angriffs der Universe benötigten die Löwen genau einen Spielzug um die Führung mit einem 69 Yard Pass von C. Therriault auf seinen Ballfänger Niklas Römer auf 0:14 (PAT T. Goebel) auszubauen. Doch damit war das erste Spielviertel noch nicht beendet, denn es dauerte nicht lange und die Offense der Braunschweiger konnte erneut ihr Können zeigen. 

Nach einer Interception durch Passverteidiger Lars Steffen, erhielten die Lions in aussichtsreicher Position an Frankfurts 45 Yard Linie erneut den Ball. Mit einem Trickspielzug, einem so genannten Flea Flicker, hebelten die Löwen die gesamte Verteidigung der Universe aus und Casey Therriault bediente Nathaniel Morris mit einem 45 Yard Pass zum 0:21 (PAT T. Goebel) in der Endzone der Hausherren. 

Damit ging es in das zweite Spielviertel und bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Partie war es vielen Beobachtern klar, dass es ein langer und schwerer Abend für die Samsung Frankfurt Universe werden würde. Auch der zweite Spielabschnitt begann, wie der Erste verlief. Im Angriff der Gastgeber lief nichts zusammen und bei den New Yorker Lions funktionierte nahezu alles schon fast spielerisch leicht. 

Mit Läufen von McCants und Pässen von Therriault auf seine Passempfänger Morris, Hilgenfeldt und McCants, marschierten die Braunschweiger Yard um Yard über das Feld in Richtung Frankfurter Endzone. Für das 0:28 (PAT T. Goebel) aus Frankfurter Sicht war erneut die Kombination Therriault auf Morris, dieses Mal mit einem 9 Yard Pass, zuständig. Abermals nur kurze Zeit später schlug das Duo dann  zum dritten Mal zu, nachdem Therriault, Hilgenfeldt, Bollmann und McCants den Angriff der Lions bis an die 23 Yard Linie der Frankfurter voran gebracht hatten Mit einem Passfang über 23 Yards sorgte der in der letzten Saison noch im Kader der Universe spielende Morris für das 0:35 (PAT T. Goebel).

Trotz des deutlichen Rückstands gaben sich die Frankfurter aber noch nicht geschlagen und besonders der nun immer wieder als Spielmacher eingesetzte Jeremy Dixon, sorgte mit eigenen Läufen für zum Teil  großen Raumgewinn. 
So gelang es der Universe bei noch knapp etwas mehr als einer Minute Spielzeit bis zur Halbzeit, zum 7:35 (PAT R. Möll) durch einen Pass von Dixon auf George Robinson zu scoren.
Doch die kurzfristig aufkeimende Hoffnung der Frankfurter Fangemeinde und des Teams hielt nur genau einen Spielzug an, denn genau diesen einen Pass über 64 Yards von Therriault auf abermals Nathaniel Morris, stellte den alten Abstand zum 7:42 (PAT T. Goebel) wieder her. 


Doch sollte es das für New Yorker Lions in Richtung Punkte in Halbzeit eins, noch nicht gewesen sein. 
Tissi Robinson fing gleich im Folgenden ersten Versuch des Frankfurter Angriffs den Passversuch von Jeremy Dixon ab und trug diesen unter dem Jubel seiner Teamkollegen und Fans der Braunschweiger über 20 Yards zum 7:48 (PAT nicht gut) Pausenstand zurück in die Endzone der Universe.

Nach der Halbzeitpause erhielt die Offense der Lions zuerst das Angriffsrecht und nutzte dieses auch aus, um erneut wieder in Scoring-Reichweite zu gelangen. Nach einem schönen Kick-Off Return von David McCants bis an die 30 Yard Linie der Universe, unterlief dem Angriff der Braunschweiger um Casey Therriault der einzige Fehler des Abends. Einen Pass in die Endzone konnte Frankfurt Universe Linebacker Dustin Illetschko in der eigenen Endzone abfangen und damit für den aktuellen Zeitpunkt weitere Punkte verhindern. 

Frankfurt Universe setzte jetzt alles auf eine Karte und spielte auch einen vierten Versuch an der 32 Yard Linie der Lions aus. Leider war aus Sicht der Gastgeber der Versuch nicht von Erfolg gekrönt und die Löwen übernahmen erneut, 
nach einem Sack von Jakob Schridde an Sonny Weishaupt, in aussichtsreicher Position das Angriffsrecht. Yard für Yard arbeitete sich die Offense der Löwen nun über das Feld und kontrollierte damit nicht nur das Spiel, sondern mittlerweile auch die Spieluhr. Gekrönt wurde der schöne Drive mit einem Touchdown von Niklas Römer nach 8 Yard Pass vom Game-MVP Therriault zum 7:55 (PAT T. Goebel). 

Mit diesem Spielstand ging es ins vierte und letzte Quarter und auf Seiten der Löwen erhielten jetzt immer mehr die Backups Einsatzzeit. So führte z.B. Tom van Duijn Regie auf der Kommandobrücke im Angriff und Patrick Papke übernahm die Verantwortung für das Laufspiel bei den New Yorker Lions. Für Ergebniskorrektur sorgten die Gastgeber durch einen 19 Yard Touchdown-Pass von Sonny Weishaupt auf David Giron zum 14:55 (PAT R. Möll).Dieses sollte auch der Endstand des Eurobowl XXXI darstellen, denn die New Yorker Lions kontrollierten  bis zum Schlusspfiff nur noch die Uhr.     

Scoreboard     

00:07     1 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
00:14   69 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Römer (PAT T. Goebel)
00:21   45 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Morris (PAT T. Goebel)
00:28     9 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Morris (PAT T. Goebel)
00:35   23 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Morris (PAT T. Goebel)
07:35   18 Yard TD-Pass J. Dixon auf G. Robinson (PAT R. Möll)
07:42   36 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Morris (PAT T. Goebel)
07:48   20 Yard Interception Return-TD T. Robinson (PAT Nicht gut)
07:55     9 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Römer (PAT T. Goebel)
14:55   19 Yard TD-Pass S. Weisshaupt auf D. Giron (PAT R. Möll)

Holger Fricke- New Yorker Lions

 

Das Eurobowlfinale XXXI zwischen den New Yorker Lions  und den Samsung Frankfurt Universe findet am Samstag, den 10. Juni 2017 im Frankfurter Volksbank Stadion statt. 

Eurobowl Champion 2016

Foto: Fabian Uebe – Eurobowl Champion 2016

Kick-off der Partie zwischen dem Titelverteidiger aus Braunschweig und dem letztjährigen Zweiten der GFL Süd ist 19 Uhr. Die Party im Vorfeld der Veranstaltung beginnt um 16 Uhr. Der Ticketvorverkauf startet ab sofort.

Die Blöcke H und G (Stehblock Nordtribüne) sind für dieses Spiel als offizielle Gästeblöcke deklariert. Tickets für diese Bereiche sind nur über Vorverkaufsstellen in Braunschweig buchbar.

Weitere Informationen folgen sowie diese vorliegen. Infos zu den Vorverkaufsstellen und dem Ticketvorverkauf für alle Fans der Lions findet man auf ihrer Webseite!

Holger Fricke - New Yorker Lions

In der European Football League (EFL) verloren die Berlin Adler ihr „Do or Die“-Heimspiel gegen die Thonon Black Panthers aus Frankreich denkbar knapp mit 13:14. Gäste Running Back Stephen Yepmo war mit 138 Lauf- Yards und 2 Touchdowns Garant des Spiels.

170506 StephenYepmo1200x800 by ThomasSobotzkiThonons Ballträger Stephen Yepmo war von der Adler Defense nicht zu stoppen (Foto: Thomas Sobotzki)

Trotz zweimaliger Führung konnten die Schwarzgelben den äußerst wichtigen Heimsieg nicht nach Hause fahren. Als spielentscheidend erwies sich letztlich ein geblockter Extrapunktversuch im ersten Viertel. Nach dem 5- Yard-Touchdownpass von Adler Quarterback Paul Zimmermann auf Bryan Zerbe gelang es den Hausherren im Poststadion nicht, den standardmäßigen Extrapunktversuch zu verwandeln. Dieser Fauxpas sollte sich später rechen.
Die Black Panthers sind aktuell mit sieben Siegen in Folge französischer Tabellenführer. Mit 80% Laufspielzügen zermürbten sie die Adler Defense, die sonst zum Großteil den Gegner im Griff hatte.Nach dem zwischenzeitlichen Führungswechsel zum 6:7 kurz vor der Pause - Thonon verwandelte nach einem Touchdown seinen Extrapunktversuch - gingen die Adler in der zweiten Hälfte erneut in Front nach einem 2 Yard Touchdownlauf des US-Amerikaners Devon Francois. Diesmal war der anschließende Extrapunkt erfolgreich. Warum die Adler Coaches stattdessen nicht die Option zur Two-Point-Conversion wählten, um den vorher fehlenden Punkt wettzumachen, bleibt ein großes Rätsel. 
 
Dem Angriff der Berliner unterliefen im Spielgeschehen zwei kostspielige Ballverluste - Quarterback Paul Zimmermann wurde im zweiten und vierten Viertel jeweils von Romy Perron abgefangen (Interception). Die Gäste konterten prompt mit Touchdowns durch ihren Ballträger Yepmo.„Meine Spieler vertrauen sich blind“, sagte Thonons Head Coach Fabien Ducousso. „Wir waren in der Lage, kurze Distanzen in wichtigen dritten und vierten Versuche zu verwandeln. Das gab uns das Selbstvertrauen, das Spiel zu gewinnen.“
 
Adler Offensive Coordinator Alessio Colonna: „Die Jungs haben gekämpft, aber am Ende des Tages hatte es leider wieder nicht gereicht. Die mentale Toughness hatte uns gefehlt.“Nach der knappen Heimniederlage hat für die Berliner das zweite EFL Vorrundenspiel in Gruppe B am 21. Mai bei den Prag Black Panthers nur noch statistischen Wert. Thonon siegte bereits im April am Genfer See mit 41:33 gegen Prag und qualifizierte sich damit für das EFL Finale am 10. Juni gegen die Milano Rhinos. Der italienische Vertreter setzte sich in Gruppe Agegen die Nice Dauphins durch.
 
Die Punke erzielten für die Adler: Bryan Zerbe (6), Devon Francois (6) und Manuel Lewerenz (1).
 
Björn Hesse - AFC Berlin Adler e.V.

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