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NRW Football

Für den Superbowl stellen wir Euch verschiedene Angebote vor. Beginnen werden wir mit dem „Ruhrpott BBQ“, die Jungs kommen aus Essen und bieten typisches American Food an. 

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Holger Wohlan von Ruhrpott BBQ: „Es ist schon wieder so weit, der Super Bowl steht bevor und wir bereiten, wie gewohnt das passende BBQ für zu Hause in unseren Smokern und Grills zu. Auch wenn uns Corona genauso gebeutelt hat wie alle anderen, gibt es trotzdem wieder ein Schmankerl von uns. Alle aktiven Mitglieder von Assindia Cardinals bekommen dieses Jahr 10 % Rabat bei Vorlage des gültigen Mitgliedausweises.“

Weitere Informationen sind hier:

„Alternativ natürlich auch über WhatsApp 01799089937, PN oder Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Zahlung beim Abholen gerne auch kontaktlos per EC, PayPal oder auch bar.“, sagt Holger Wohlan und freut sich auf eure Bestellungen.

Ruhrpott BBQ bietet jetzt zusätzlich auch folgende Abholtage an:

  • Divisional Round Samstag 22.01.22 - 10:00 - 15:00 Uhr
  • Conference Finals Samstag 29.01.22 - 10:00 - 15:00 Uhr

Werbung: Vorsorglicher Hinweis, auch wenn wir keinen Gegenwert oder eine Bezahlung erhalten. 

Bewertung: 5 / 5

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Wie denkt ihr über eine Spielauswahl per Crowdfunding?

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Wir fahren gerne zu Spielen, wo ansonsten keiner hinfährt. Klar ist es auch genial bei Spielen andere Fotografen zu treffen. Aber in der jüngsten Vergangenheit haben wir von Spielen Fotos gemacht und die Bilder wurden kaum angeschaut - das frustriert! Da wir im letzten Jahr keine positiven Erfahrungen mit Abstimmungen zu Spielen gemacht haben (Manipulation der Abstimmungen), wollen wir ein anderes System testen. Die Idee ist, dass wir drei Teams als Heimteam aussuchen und euch entscheiden lassen, wo es (zuerst) hingeht. Wenn ein Team eine bestimme Summe erhalten hat (keine Ahnung - vielleicht 30 Euro oder so), dann fahren wir hin und berichten aus erster Hand mit vielen Fotos von dem nächsten Spiel. Die anderen Teams behalten die Summe und gehen in die nächste Woche. Bekommt ein Team nichts, da fliegt es raus und ein anderes kommt hinzu. 

Beispiel:

  1. Für Team A werden 30 Euro gesammelt - wir fahren hin und berichten...
  2. Für Team B werden 2 Euro gesammelt - der Betrag bleibt erhalten und es kann wieder dafür gesammelt werden
  3. Für Team C wird nichts gesammelt - Das Team wird durch Team D ausgetauscht 

Was denkt ihr? Wie viele Teams sollten in die Auswahl?

Hinweis: es geht uns nicht um "Kohle", daher arbeiten wir hier auch "ehrenamtlich". Wir haben keinerlei Spenden im letzten beiden Jahren erhalten, sowie auch in diesem Jahr. Die Vereine erlassen und lediglich den Eintritt und manche Vereine "verpflegen" uns kostenlos. Es geht um Kostendeckung und vielleicht auch etwas Wertschätzung.

 

Wie steht ihr zu einer Spielauswahl per Crownfounding?
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Wer gewinnt den Super Bowl LVI?

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Unsere aktuelle Umfrage bis zum 13.02.2022 zum Spiel in LA. Wer macht es?

 

Wer gewinnt den Super Bowl LVI?
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Unsere abgelaufene Umfragen sind hier:

 

 

Es fällt uns immer wieder auf, dass es Teams gibt, in denen Spieler Helme anderer Vereine tragen. Was denkt ihr? - mehrere Antworten möglich -
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Wo folgt/besucht ihr uns regelmäßig?
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Für welches Spiel am 04.09.2021 sollen wir uns entscheiden und davon berichten? -Ende 1.9.2021
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Es war von uns gut gedacht, aber man wollte euch und uns täuschen!

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Aufgrund der guten Resonanz zu unserer ersten Umfrage, von welchem Spiel wir berichten sollen, haben wir eine zweite Umfrage gestartet.  Zufällig haben wir uns gestern die Ergebnisse genauer angesehen und festgestellt, dass es mindestens einer geschafft hat, das System zu „überlisten“.  Diese Person hat im Sekundenabstand Stimmen abgegeben (Vorgabe war 2 oder 24 Stunden). Wir werden mit dem Hersteller des Umfragetools Kontakt aufnehmen. 

Heute werden wir die Abstimmungen noch genauer unter die „Lupe nehmen“. Was wir aber sagen können, es wird nicht vom Spiel aus Dortmund berichtet, denn hier haben massive Manipulationen stattgefunden. Es tut uns für die Giants und Chargers sehr leid!

Sollte diesen Text diese Person(en) lesen, der/die die Umfrage manipuliert hat/haben, haben wir ein Zitat von Gollum (Herr der Ringe): „Hau ab und komm nie wieder!“

 

Update: 

Der/ die (… hier bitte ein beliebiges Schimpfwort einfügen) hat sich bei uns gemeldet. Wie häufig bei gestörten Personen fehlt auch hier das Schuldbewusstsein. Vielleicht muss diese(r)  (… hier bitte ein beliebiges Schimpfwort einfügen) auch etwas kompensieren. Wir wünschen dem/ der  (… hier bitte ein beliebiges Schimpfwort einfügen) etwas Hirn, Herz und Verantwortungsbewusstsein und (… hier bitte einen beliebigen Fluch einsetzen)! Zur Klarstellung: die beiden Vereine trifft keine Schuld. Auch sind bisher keine Unregelmäßigkeiten bei den anderen Spielen erkennbar.  

Nick und Oliver von NRW Football

Bewertung: 5 / 5

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Mit Dirk Pech haben wir über die Dorsten Reapers gesprochen: Wie sie entstanden sind, was sie kurz- und mittelfristig planen, wie sie zum heutigen Head Coach gekommen sind und vieles mehr.

1. Vorsitzender der Dorsten Reapers - Pech Dirk (Foto: Tom Heidepeter)

Für die Dorsten Reapers ist das Einzugsgebiet recht groß, da hier viele Orte angrenzen. Die Abstände sind jedoch riesig. Insgesamt war Dorsten früher eher ländlich geprägt und hier gab es einen der ersten Ikea Läden weit und breit - Zeiten ändern sich! In den 1990 Jahren gab es schon einmal einen American Footballverein:  den 1. AFC Dorsten Braves e. V.. Sie wurden 1992 von dem US-Amerikaner Paul Roy und Markus Spangenberg gegründet. Bei den „Braves“ war Markus zeitweise Head Coach, wie auch ein gewisser Herr Peter Springwald (heute Präsident des AFCVNRW). Highlight war 1996 der Aufstieg gegen die Oberhausen Orcas (59:00) in die Verbandsliga. Der Verein löste sich jedoch vor rund 20 Jahren auf. Die Reapers begannen am 25.09.20217 mit dem ersten Training (Beitrag verlinkt). Zunächst waren sie ein Unterverein des SuS GW Barkenberg e.V., ab dem 01.01.2020 ist es ein eigenständiger Verein. 

Dirk erwischen wir auf dem Rückweg vom Mannschaftsarzt, über den die Dorsten Reapers am Anfang dieser Woche das restliche Team haben impfen lassen. Dirk bringt uns schnell die noch kurze Geschichte der Reapers bei. So verrät er uns, dass der Verein fast schon aufgegeben hätte, da es im ländlichen Bereich verständlicher weise Anlaufschwierigkeiten gab. Hier erinnert er sich gerne an die Hilfe der Black Barons in Person von Kai-Uwe Weitz zurück, der den Dorstenern im Jugendbereich eine Kooperation angeboten hatte. Dirk erinnert sich: „2019 haben wir im Jugendbereich mit den Herner Black Barons eine Spielgemeinschaft gegründet. Zu der Zeit schalteten wir auch das erste Mal andere Werbung als der ansonsten üblichen. Keine Präsentation mit Flyern, sondern wir haben bei uns in Lembeck auf den Tiermarkt gestellt. Dieser Tiermarkt ist sehr gut besucht, denn es kommen meist 5.000 bis 10.000 Leute - und das von überall her. Da haben wir einen Stand unterhalten. Unsere U13 hat zu der Zeit ein Spiel in Gelsenkirchen gehabt und wir haben es Live auf einem großen Fernseher übertragen. Und? Wir hatten eine Menschentraube vor unserem Stand, die das Spiel sehen wollten. Das Jugendtraining war einen Tag später und was soll ich sagen, wir hatten 12 neue Kinder da.“

Hiernach ist Dirk die große Aktion angegangen: einen ehemaligen HC und ein Gründungsmitglied der „Braves“ als Head Coach zu verpflichten. So fragte Dirk, was er denn machen müsste, damit Markus den Posten übernimmt.  Dirk berichtet: „Spangi sagte, er wolle 34 Spielerpässe sehen. Ich sagte dann, alles klar: wir haben einen Deal!“ Es dauerte noch bis 2019 und es war viel Arbeit und Klinkenputzen notwendig. Dirk erzählt weiter: “Im Oktober hatte ich dann alle 34 Stück zusammen und habe alle Pässe auf den Tisch gelegt und fotografiert. Das habe ich ihm wortlos rübergeschickt und beim nächsten Training war er dann da.“ 

In der Folge lief es noch nicht so gut im Herrenteam, denn als die Dorsten Reapers dieses Team für den Ligabetrieb angemeldet hatte und die ersten Testspiele absolvieren wollte, kam Corona. Auf unsere Frage, was denn seit der Verpflichtung des Head Coaches die Ziele geworden seien, antwortet Dirk so: „Unser erstes Ziel haben wir geschafft. Wir wollen im ersten Jahr alle möglichst ohne Knochenbruch durch die Saison bekommen.  Im zweiten Jahr ist ganz klar das Ziel: der Aufstieg.“ Auf längere Sicht will man sich im Herrenbereich in der Ober- oder Regionalliga etablieren. Dirk ist klar, dass das von vielen Dingen abhängig ist, aber man muss ja Ziele haben. Wichtiger als Aufstiege ist es, dass das Team als solches gesehen und wahrgenommen wird. Wer hier spielt, soll es auch möglichst ein ganzes Spielerleben machen. Dafür setzt sich Dirk besonders ein. So gibt es einen Spieler, der zwar noch kein Spiel für die Reapers gemacht, es gab ja noch keins, aber er hat sich das Logo tätowiert.

Wie gut die Dorsten Reapers sich auf die erste Spielzeit vorbereitet haben, werden wir uns am 24.07.2021 anschauen. Hier ist ein Testspiel gegen die Brilon Lumberjacks angesetzt. Die Gamedays nach Corona plant man dort wie ein Volksfest und möglichst nach amerikanischem Vorbild. Es werden Attraktionen für die Kleinen organisiert und ein professionelles Catering angeboten, bei dem speziell für die Dorsten Reapers Burger kreiert wurden. Selbstverständlich sind die Produkte hierfür aus der unmittelbaren Umgebung.

Im Vorgespräch fiel von Dirk die Formulierung: „Wir sind ein GFL Club in der 7. Liga“. Es war zwar mit einem Lächeln gemeint, aber er erklärt es so: „Alle Trainer, die in der jüngsten Zeit zu uns gekommen sind und sich unser Equipment angeschaut haben, waren begeistert. Wir haben auf den Tackle DONUTs und Step Over überall unser Logo drauf, als Wiedererkennungswert.“ Weiter geht es mit einer eigenen Anlage, die im Gespräch ist, einem Mannschaftsbus mit Logo, aber auch so Dinge wie das professionelle Logo des Vereins. 

Die Dorsten Reapers sind immer auf der Suche nach neuen Spielern, dabei ist es egal, ob es fertige Spieler oder Anfänger sind, hier ist jeder gerne gesehen. Hier wird den Spielern eine gute Ausbildung angeboten, mit der sie sich weiterentwickeln können. Wer sich also für die Reapers interessiert und sich einen eigenen Eindruck verschaffen will, kann es über die Internetseite (Link) machen. Sie bieten für die Jugend ein U13 und U16 Mannschaft und ein Herrenteam an. Es gab auch schon viele Damen, die den Sport bei ihnen ausüben wollten, jedoch muss dies noch verschoben werden (Trainingszeiten – Link). 

Oliver Jungnitsch von NRW Football sprach mit Dirk Pech von den Dorsten Reapers

 

 

Bewertung: 5 / 5

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Mit Alexander Gonschor von den Minden Wolves sprachen wir unter anderem über O-Liner und die mangelnde Wertschätzung ihnen gegenüber, hudl und seinen Vorzügen und warum Angeln eine gute Ergänzung zum Football ist.

Alexander Gonschor (rechts) beim Training mit dem ehemaligen Head Coach der Minden Wolves Thomas Bonk (Foto: Volker Krusche - Minden Wolves)Alexander Gonschor (rechts) beim Training mit dem ehemaligen Head Coach der Minden Wolves Thomas Bonk (Foto: Volker Krusche - Minden Wolves)

Alexander ist in Cuxhaven (Niedersachsen) geboren. Von 2006 bis 2013 war er O-Liner bei den Schaumburg Rangers in Niedersachen. Nach einer Pause und einem Ausflug in eine andere Sportart, bei der ordentliches Gewicht verlor, wechselte er auf die Position des Linebackers. Hier spielte er 2016 und 2017 auch bei den Rangers.  Seit 2019 coacht Alexander bei den Herren der Minden Wolves die O-Line. In diesem Jahr kam noch die U19 dazu. Hier ist er Offensive Coordinator

Unsere erste Frage an Alexander war, wie er überhaupt zum Football gekommen ist. Hier ist seine Antwort: „Das ist eine Side Story. Du hast ja schon mitbekommen, dass ich das Angel mag. Im Jahr 2006 habe ich für das Angeln meinen Sportbootführerschein gemacht. Dabei habe ich jemanden kennengelernt, der bei den Schaumburg Rangers gespielt hat. Er hat mich mit zum Training genommen und seitdem bin ich von dem Sport angefixt.“ Auf meine Anmerkung, dass diese beiden Sportarten für mich so gar nichts miteinander zu tun haben, sagte Alexander: „Der Reiz liegt in der Unterschiedlichkeit der Sportarten. Wenn du dich im Training ausgepowert hast oder was nicht so toll beim Football geklappt hat, dann hast du dadurch die Möglichkeit dich ans Wasser zu setzen und Ruhe einkehren zu lassen. Da kannst du dir auch mal ein paar NFL-Profis anschauen, die gerne Angeln gehen, so auch Aaron Rogers.“ 

Alexander begann erst mit 20 Jahren Football bei den Schaumburg Rangers zu spielen und erklärt es so: „Zu der Zeit gab es Tageszeitungen und da war das Thema nicht so präsent. Werbung gab es auch nicht. Auch waren die Sozialen Medien noch nicht so weit. Das hat lange gedauert, bis der Sport mich gefunden hat.“ Bei dem Lebenslauf gibt es bei ihm eine Lücke und einen Wechsel der Position, daher wollten wir wissen, wie es dazu kam. Alexander antwortete so: „In meinem Sabbatjahr habe ich auf Kraft-Ausdauer gesetzt und habe dementsprechend die Pfunde purzeln lassen. Hier habe ich für den „Strongman Tough Mudder“ Lauf (Anmerkung: das ist ein Hindernislauf) trainiert.  Da hatte ich einfach Bock drauf! Da ich schon immer einmal Linebacker spielen wollte, habe ich dann gewechselt. Es macht auch Spaß, aber auf eine andere Art und Weise. Aber ich habe schnell festgestellt, dass mir die Offense besser gefällt und ich mich darauf konzentrieren möchte.“

Große Unterschiede im Leistungsbereich der beiden Bundesländer sieht er nicht. Was er aber in NRW besser sieht, ist die Förderung der Jugendteams. Hier macht insbesondere die GreenMachine eine gute Arbeit. Auch sind einige Vereine sehr stark bei dem Aufbau und Förderung der Jugendteams. Hier nennt er Paderborn Dolphins und Cologne Crocodiles. Sehr beeindruckt war Alexander von der Leistung der GreenMachine im Jahr 2019, denn er war Zuschauer des Jugendländerturniers in Oldenburg.  

Alexander Gonschor mit seiner Einheit, den O-Linern von den Minden Wolves (Foto: Volker Krusche - Minden Wolves)Alexander Gonschor mit seiner Einheit, den O-Linern von den Minden Wolves (Foto: Volker Krusche - Minden Wolves)

Nach seiner aktiven Karriere zog es ihn nach Minden zu den Wolves. Hier ist er auch wieder in seiner Unit, der Offense, zu Hause. Meine nächste Frage war: „Alexander, man sagt immer, dass die O-Liner besonders intelligente Menschen sind. Change my mind!“ Alexander muss lachen und antwortet: „Die O-Liner sind es und das muss auch so sein. Sie müssen jede Defense lesen, jede Blockart beherrschen. Dazu gehört bei ihnen nicht nur das spielerische Können, sondern auch die Athletik. Ich sage immer, auch meinen Jungs, wer nur zweimal in der Woche das Training besucht, ist auf der Position falsch. Da es ein sehr athletischer Sport ist, sind die O-Liner besonders gefordert. Ansonsten ist man besonders verletzungsanfällig. Die O-Liner müssen, genauso wie der Quarterback die Box lesen. Wenn man da nicht weiß, was passieren kann, dann hast du schnell das Spiel verloren. Die O-Line ist schon besonders, auf ihre Art und Weise. Jeder von ihnen hat seine Art von Beschützerinstinkt.“ Die O-Line ist immer etwas außerhalb der Aufmerksamkeit beim Zuschauer. Für sie gibt es keine nennenswerte Statistik (TD, IC, Tackle oder Position beim Fantasy Football usw.). Die Anerkennung für ihre Leistung muss daher vom eigenen Team kommen, sagt uns Alexander. So sollte der Quarterback und der Runningback sie für besonders gute Blocks loben. Bei Alexander funktionierte es in seiner aktiven Zeit, so haben ihn seine Quarterbacks Hannes Holthöfer und Lars-Erik Brase ihn für gute Aktionen gelobt. Wir beide waren uns einig: Da ist noch Luft nach oben und wir wollen mehr auf gute Aktionen der O-Liner achten und diese herausstellen. So kann jeder sagen, wer der Quarterback des Gewinners des letzten Super Bowls war. Wer aber kann einen oder mehrere O-liner von den Bucs im Super Bowl nennen? *Auflösung unten im Text 

Alexander berichtete uns außerdem, dass es nach den sieben Monaten bei den Minden Wolves bald wieder mit dem Trainingsbetrieb los geht. In Minden bereitet man sich in den Jugend- und Herrenteams auf eine mögliche Saison vor. Sollte es keinen Ligabetrieb geben, dann werden die Minden Wolves das eine oder andere Freundschaftsspiel absolvieren. Da die Wolves erst in Jahre 2018 gegründet wurden und im folgenden Jahr den Aufbau vollzogen haben, sollte 2020 die erste richtige Spielzeit beginnen. Durch Corona wurde es auf dieses Jahr verschoben. Laut Alexander ist das zwar ärgerlich, aber dadurch ist die Vorfreude auf die erste Saison noch größer geworden. In der Phase des Lockdowns gab es Online-Meetings bzw. Online-Trainings. Dabei ist Alexander der Ansicht, dass das nur über einen kurzen Zeitraum sinnvoll sei. Eine Zeitspanne von sieben Monaten ist definitiv zu lang und er und seine Jungs freuen sich auf das erste richtige Training.

 In der Zwischenzeit arbeitete man im Verein an einer Wertekultur und Teamzielen. Unter der Wertkultur muss man sich Dinge wie Ehrlichkeit oder Pünktlichkeit vorstellen. Obwohl Alexander freigestelltes Betriebsratsmitglied ist, war es nicht seine Idee. Durch ein Mitglied, das auch bei Helden e.V. aktiv ist, kam es dazu. Helden e.V. will ein sinnvolles und nachhaltiges Workshop Angebot gegen (Cyber-)Mobbing und Rassismus schaffen. Dieses Grundgerüst wurde in die Wertekultur mit eingebunden. Das ist aber nicht in Stein gemeißelt, so sagt Alexander: „Darauf wollen wir abbauen und die Wertekultur immer weiter vorantreiben. Ziel ist es, ein noch stärkeres Team zu werden.“ Dies ist auch ein gutes Mittel, um Spieler an den Verein zu binden. Auch neu ist eine Footballserie mit dem Namen: „Four Quarters“. Sie ist im monatlichen Rhythmus geplant und in vier Teile aufgeteilt, wie ein Spiel. Hier erzählt jeder seine einzelne Footballgeschichte. Als erstes geht es darum, wie man zum Football gefunden hat. Im zweiten Quarter geht es um die „Football Education“, also wie man das Footballspielen gelernt hat. Das dritte Quarter beschreibt die aktive Karriere des einzelnen. Im letzten Quarter es um die Zukunft, was nach der aktiven Laufbahn folgen soll. Alexander legt sie jedem ans Herz (Link).

Zusätzlich haben die Wolves eine Leistungsdiagnostik gemacht (wir berichteten – Link). Damit wird eine Basis für den Aufbau gelegt und ggf. werden auch gesundheitliche Probleme aufgedeckt. Teilweise wird diese Leistung von den Krankenkassen übernommen. Selbst hierbei gab es einen sportlichen Wettbewerb, bei dem sich die Spieler überbieten wollten. 

In seinem Lebenslauf gibt Alexander als Skill das Programm „hudl“ an. Wir wollten daher von ihm wissen, warum man es nutzen sollte und wo für die Vereine der Mehrwert ist. Hier ist seine Antwort: „Ich habe die Aufgabe von unserem ehemaligen Head Coach übernommen. Jetzt bin ich der Meinung, dass jedes Team, was sich das leisten kann, es sich auch kaufen sollte. Hier kannst du eine gute Library anlegen, die gerade von neuen Spielern oder Rookies gut genutzt werden kann. Mit hudl kannst du genau aufzeigen: Das ist das System, was wir spielen. Hier ist auch das Playbook verlinkt. Zusätzlich kannst du Drills anschauen. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Wir filmen die Trainingseinheiten und ich sage dir, die Leute sind heiß darauf, das zu sehen. Nach dem Filmen ist jedoch die Arbeit nicht zu Ende, denn nach dem Dreh muss alles beschriftet werden. Das dauert meist genauso lang wie das eigentliche Training. Der Mehrwert von hudl ist auch, dass die Spieler auf ihre Fehler achten und sich verbessern. Auch können sie so besser das Spielsystem erlernen. Die Coaches können mit den Spielern passgenau an der Verbesserung arbeiten. In diesem Jahre werde ich mein Wissen auch der GreenMachine zur Verfügung stellen. Bei den Camps und dem Jugendländerturnier werde ich filmen. Was nicht nur für die jungen Spieler interessant ist: Mit hudl kannst du dir schnell deine eigenen Highlight Videos erstellen.“ 

Bei den Wolves möchte man sofort zu Beginn professionell arbeiten, daher hat man sofort zu Beginn auf die Einbindung von hudl gesetzt. Der Verein möchte gerne auch mindestens einmal aufsteigen, soweit es das Herrenteam betrifft. Bei der U19 ist Alexander Offensive Coordinator und hier hat man eine Spielgemeinschaft mit Kachtenhausen White Hawks gebildet. Sie starten im 9er Tackle. Auch für die U16 gibt es diese Spielgemeinschaft, sie starten im 5er Tackle. Bei seiner Arbeit als Coach sieht es Alexander als Vorteil an, als Betriebsrat tätig zu sein. Er sagt: „Gerade die Rhetorik hilft bei der Aufgabe. Es bringt nicht, wenn du den Brüllaffen machst. Auch bin ich eher der etwas ruhigere Coach. Aber vorsichtig, ich kann auch auf den Tisch hauen. Das können dir die O-Liner bestätigen.“ 

Bei den Minden Wolves ist man noch auf der Suche nach Coaches. Besonders im Jugendbereich werden sie gesucht. Bei den Herren ist die Position des Head Coaches nicht besetzt. Wenn du dich angesprochen fühlst, dann melde dich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Oliver Jungnitsch von NRW Football war im Gespräch mit Alexander Gonschor von den Minden Wolves

* Starting O-Line der Tampa Bay Buccaneers:  D.Smith (LT), Marpet (LG), Jensen (C), Stinnie (RG) und Wirfs (RT)

 

 

Bewertung: 5 / 5

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